Das Spiele-Fieber hat mich gepackt und so habe ich nach längerem Zögern gestern spontan Elden Ring, Elex II und Sniper Ghost Warrior Contracts 2 gekauft. Und das, obwohl ich noch nicht einmal Cyberpunk 2077, Tomb Raider: Rise Of The Tomb Raider, South Park: The Fractured But Hole, Terminator Resistance, Vampyr u.v.m. durchgezockt habe. Aber egal, nur vernünftig zu leben wäre sehr langweilig und ich habe den Kauf bisher nicht bereut. Bei Sniper Ghost Warrior Contracts 2 habe ich die internationale, ungeschnittene Fassung genommen, weil ich Gore-Effekte in Spielen mag und es blöd finde, wenn Spiele/Filme geschnitten werden. Bei Elex II ist mir zwar auch die etwas altbackene Grafik aufgefallen, aber bis jetzt kann ich mich damit arrangieren, wobei mir auch das Jetpack und die Story hilft. Gothic 1 war eines der wenigen Spiele, das ich durchgespielt habe. Die späteren Gothic-Nachfolger konnten mich dagegen nie recht locken, bis auf Elex II.
Wo ich gerade bei unvernünftigen Hobbys bin: Ich werde mir wieder eine Schreckschusswaffe kaufen, und zwar höchstwahrscheinlich eine Walther P99 P.A.K. Gold Edition. Mit vergoldetem Schlitten, weil das mal was Neues ist, wider Erwarten nicht kitschig aussieht und mir später helfen wird, meine Waffe von denen meiner Eltern und meines Bruders zu unterscheiden. Meine Familie hat nämlich das Schreckschusswaffen-Fieber gepackt.^ ^
Die Walther P99 gefällt mir mit am besten. Vor vielen Jahren hatten mein Bruder und ich uns überlegt, mit weiteren Kumpels Paintball zu spielen. Zum Paintball-Spielen sind wir letztlich leider nie gekommen, aber wir hatten uns deshalb jeweils neben Schutzhelm und Munition eine Walther P99 R.A.M. zugelegt. Leider musste ich meine Waffe recht bald wegen eines Defekts reklamieren. Da sich eine Reparatur nicht lohnte, wurde der Kaufpreis erstattet und danach habe ich mir keine neue Waffe mehr gekauft. Das vor allem aus praktischen Gründen: Das Schießen ist sehr laut und ist definitiv unvereinbar mit dem Leben in einem Studentenwohnheim bzw. einer Mietwohnung. Aber meine Eltern leben passend dafür und haben sich auf ihrem Grundstück eine Art Mini-Schießstand eingerichtet. Juhu!
In punkto Sport sieht es bei mir derzeit weiterhin mau aus. Seit dem letzten Eintrag hier war ich genau einmal Joggen bzw. eher eine Mischung aus Joggen und Spazierengehen bei Wind und Regen. Das hat mir zwar sehr gut getan, aber danach überwog an den weiteren Tagen wieder die Antriebslosigkeit – oder vielleicht auch einfach die Faulheit. Ich hoffe, ja, dass sich das bessert, wenn es hier wieder auch abends länger hell ist und wieder wärmer wird. Dieses Wochenende wollte ich das gute Wetter eigentlich nutzen, um eine Fahrradtour zu machen, da es hier gute Fahrradstrecken gibt. Aber letztlich bin ich heute erst um 14 Uhr wach geworden und war bisher recht antriebslos, die Sonne ist jetzt gegen 16 Uhr auch schon wieder verschwunden. Vielleicht sollte ich es dann eher mit Spazierengehen/Joggen versuchen, um zumindest etwas frische Luft zu schnappen.
Neulich hat meine Mutter ausgemistet und dabei tatsächlich noch so uralte T-Shirts und Trikots aus meiner Jugend gefunden. Damals habe ich Handball und etwas Tennis gespielt und bin auf Bitten der Leichtathletik-Trainer, die teilweise auch Lehrer an meiner Schule waren, ab und zu sehr erfolgreich zu Leichtathletik-Wettkämpfen für den lokalen Leichtathletikverein und für die Schule angetreten (was mir dort aber von der eigentlichen Favoritin des Leichtathletikvereins viel Missgunst eingebracht hat, so dass ich auch auf ihr Betreiben hin nie recht Fuß im Leichtathletikverein gefasst habe, weil mir das dort zu viel „Zickenkrieg“ bzw. sozial zu anstrengend war und ich mich eh schon immer wie ein Alien gefühlt habe, das nirgends so recht reinpasst). Ein bisschen vermisse ich das Sportspektrum von Früher, sogar Handball. Mit einem Handball „rumzuspielen“ würde mich auch aktuell reizen, ich habe als Kind schon Ballsportarten geliebt, aber auf keinen Fall reizen würde mich ein erneuter Eintritt in einen entsprechenden Sportverein, mit all den sozialen und terminlichen Verpflichtungen. Schade, dass es hier keinen etwas abgelegenen Spielplatz mit einer Wand o.Ä. gibt, wo ich alleine „rumspielen“ kann. Na ja, egal, ich werde mich irgendwie anderweitig sportlich behelfen müssen. Ernährungstechnisch sieht es ähnlich überschaubar aus, ich habe einfach generell derzeit keinen sonderlichen Antrieb zu irgendwas und fühle mich auch etwas erschlagen, obwohl ich objektiv betrachtet beruflich und privat viel mehr Luft als vorher habe.
Die letzten zwei Wochen sind mal wieder wie im Flug vergangen. Es fehlte an Schreiblaune und teils auch an Zeit, daher hole ich das nun nach:
Arbeit und Corona: Die Bürovorsteherin hat von mir Dank freundlicher Inspiration von laluna80 den Spitznamen „der Drache“ erhalten.^^ Wie es weiterging: Der Drache sollte keine Gelegenheit mehr bekommen, sich wegen der ach so schlimm unzuverlässigen Schnelltests neue Schikanen für mich auszudenken, denn er ist seit zwei Wochen durchgängig krankgeschrieben. So hatte ich eine ruhige Zeit, in der mir niemand die Ohren vollgejammert hat mit seiner Corona-Panik. Mal sehen, ob der Drache nächste Woche wieder zurück ist.
Hinsichtlich des von unseren hochverehrten Politikern angekündigten Abbaus der Corona-Maßnahmen im März 2022 bin ich skeptisch. Es würde mich inzwischen auch nicht mehr wundern, wenn sie Maßnahmen wie 3G am Arbeitsplatz mit täglicher Schnelltestpflicht für Ungeimpfte zur „Basismaßnahme“ deklarieren, die dann auch über den März hinaus bis in alle Ewigkeit fortgesetzt wird. Ich glaube insoweit erst an Besserungen, wenn sie tatsächlich eintreten. Das Übel einer etwaigen allgemeinen Impfpflicht hängt nach wie vor über uns -auch wenn die Einführung inzwischen fragwürdiger denn je erscheint – und auch wenn sich inzwischen Widerstand regt, ist die Impfpflicht für die Beschäftigten im medizinischen u. pflegerischen Bereich noch lange nicht vom Tisch. Die Betroffenen tun mir Leid und ich drücke ihnen fest die Daumen, dass dieser Unsinn schnellstmöglich wenigstens jetzt wieder gekippt wird. Schön wäre auch, wenn ich Ende März dann endlich mein Auto in die Vertragswerkstatt bringen könnte … .
Ansonsten konnte ich mich am Arbeitsplatz räumlich verbessern: Das ehemalige Büro des Illuminaten ist jetzt mein. Ha, wer hätte das gedacht?! Seitdem habe ich ein tatsächlich sehr repräsentatives Büro, mit schönen hohen Wänden, Stuckleisten an der Decke und elektrischen Rollläden usw.. Außerdem muss ich mir nicht mehr die Lästereien Gespräche von Scharfzahn im Nebenzimmer anhören, sondern sitze in ruhiger Umgebung, was mir echt gut tut. Stolz bin ich auch, weil ich das Büro auch deshalb bekommen habe, weil ich mich nach etwas Zögern getraut hatte, danach zu fragen. Die gesamte Belegschaft hat mir sehr herzlich zu dem neuen Büro gratuliert und sich aufrichtig mit mir gefreut. Als ich zum ersten Mal am ehemaligen Schreibtisch des Illuminaten gesessen habe, habe ich innerlich gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.
Freizeit: Mir macht Zocken am PC wieder richtig Spaß, was ein gutes Zeichen ist. Und so habe ich u.a. stundenlang RDR 2, Crusader Kings 3 und Cyberpunk2077 gespielt. Seit dem Update 1.5, was tiefgreifende Änderungen mit sich gebracht hat, ist Cyberpunk2077 richtig klasse geworden und gefällt mir richtig gut.
Gar nicht gut lief es mit Schlaf, Bewegung und Sport. Unter der Woche habe ich mit Schlafproblemen zu kämpfen gehabt und bin letztlich selbst dann erst kurz nach 3 Uhr morgens eingeschlafen, wenn ich kurz nach Mitternacht ins Bett gegangen bin. Unter der Woche schlafe ich seit Jahren meistens zu wenig, weil ich erst spät müde werde und ’ne Nachteule bin, aber in den letzten Monaten hat es sich echt in eine krasse Richtung entwickelt. Sicherlich ist auch der fehlende Sport daran mitschuldig, weil mein Körper Dank des Bürojobs ohne Sport einfach zu wenig Bewegung hat und so dann nochmals später erst ausreichend „bettmüde“ wird. Daran ändert selbst der Schlafmangel des Vortages leider nichts, der macht nur, dass ich in den ersten Stunden nach der Arbeit zu müde für Sport bin, bevor ich dann nach 22/23 Uhr allmählich wieder munter werde. Dadurch komme ich auch kaum an die frische Luft. Dank der Vitamin-D-Tabletten ist wenigstens das fehlende Sonnenlicht ausgeglichen, aber ich sehe auch für meine Verhältnisse sehr blass aus. Die ständigen Beschwerden wegen der Histaminsache sorgen dann auch nicht für ein lebendigeres Aussehen.
An den Wochenenden hatte ich nämlich oft das Problem, von freitags auf samstags starke Probleme mit meiner Histaminintoleranz zu bekommen, die sich dann bis einschließlich Sonntag hinziehen. Man kann sich das grob wie eine Mischung aus Migräne und Heuschnupfen vorstellen. Hinzu kommen Ödeme nebst durcheinandergewirbelte Temperaturregulation (Frieren, Schwitzen, Hitzeflush) und Kreislaufsystem und entsprechend ausgeknockt bin ich dann auch alles in allem. Rausgehen lockt mich wegen der Lichtempfindlichkeit und der werten Mitmenschen draußen in diesen Phasen ebenfalls nicht, ich brauche dann eine reizarme Umgebung und viel Ruhe bei möglichst keiner Kommunikation mit anderen. Zusammen mit dem Umstand, dass ich sehr spät ins Bett gegangen bin, habe ich die Wochenenden im Ergebnis dann auch weitgehend verschlafen und war in der wachen Zeit zu ausgeknockt, um Sport zu machen. Stattdessen habe ich vor allem gezockt, was ja an sich nicht schlecht ist. Allerdings müsste ich mich wirklich wieder besser ernähren, unter der Woche mehr schlafen und mich mehr bewegen im Alltag. Und eigentlich würde ich mich grundsätzlich auch mal wieder mit meinen Kumpels verabreden, aber das geht natürlich nicht, wenn ich an den Wochenenden so in den Seilen hänge. … Ansonsten geht es mir aber alles in allem gut. Und die erwähnten „Dauerbaustellen“ werde ich bestimmt auch mit etwas Zeit zumindest wieder etwas besser in den Griff bekommen. Der obige „Teufelskreislauf“ ist ja nicht unüberwindbar. Vielleicht kann ich irgendwann Ende 2022 (?) oder so auch wieder in einen Sportverein gehen. Aktuell geht das ungeimpft hier nicht. Ich würde gerne wieder Taekwondo machen und hätte hier auch einen Verein in der Nachbarstadt, dessen Trainingszeiten tatsächlich ausnahmsweise nicht mit meinen Arbeitszeiten kollidieren. Unabhängig davon muss ich mich aber im Alltag mehr zusammenreißen, so dass ich mich wieder histaminärmer ernähre, Bewegung/Sport als feste Tagesroutine einbaue und so auch eher ins Bett und zu mehr Schlaf komme.
P.s.: Die Musik ist in Cyberpunk2077 auch sehr stimmungsvoll. Wer u.a. im Afterlife im Spiel war, weiß, was ich meine.
Ich habe am Wochenende nach langer Zeit etwas Sport gemacht und festgestellt, dass es durchaus gute Trainingsvideos gibt und dass ich meine Mutation zum Couchpotatoe vielleicht doch noch umkehren kann.
Dem Online-Handel sei Dank konnte ich mich kleidungsmäßig neu eindecken und bin sehr zufrieden.
Meine ältere Nachbarin ist echt eine gute Seele, weshalb ich bereitwillig ihren Putzdienst für den Gemeinschaftsflur übernommen habe, obwohl ich den Putzdienst an sich nicht leiden kann. Meine Nachbarin hat es derzeit im Rücken. Wir verstehen uns gut, ohne uns gegenseitig durch zu viel Kontakt und Nähe auf die Nerven zu gehen.
Es ist nun quasi fest geklärt, dass ich Mitinhaber werde, gemeinsam mit meinem anderen jungen Kollegen. Wir sind dann zu Dritt als Gesellschafter. Mein Kollege und ich werden außerdem die Notarausbildung machen. Leider muss man am Ende die Notarprüfung, quasi ein 3. Staatsexemen, absolvieren, was mit meiner Prüfungsangst ungut ist. Aber gleichwohl ist das eine für mich sehr reizvolle Sache, nicht nur, weil die Notartätigkeit lukrativ ist. Es ist auch eine gute Abwechslung zur Anwaltstätigkeit. Trotzdem habe ich jetzt schon etwas Angst vor dem Lernen und der Prüfung am Ende, aber es fühlt sich trotzdem richtig an, diesen Schritt zu gehen. Meine Eltern haben mir freundlicherweise ihre volle Unterstützung zugesagt, und freuen sich mit mir über die jüngsten Entwicklungen. Ich freue mich, bin aber auch noch etwas ungläubig, dass das alles real ist. Das hätte ich mir nie träumen lassen.
Ich habe das Spiel „This War of Mine“ am PC sogar schon im 3. Anlauf erfolgreich durchgezockt … nachdem meine Spielfiguren bei den vorherigen Versuchen allesamt nach langem Leiden verstorben sind. Gut, bei dem erfolgreichen Durchlauf ist eine Spielfigur erfroren, der andere ist einfach trotz aller Zuwendung abgehauen, um dann an der Grenze erschossen zu werden, und die Dritte erlag ihren schweren Verletzungen … und die 4. Überlebende ist tief traumatisiert, aber sie hat den Krieg überlebt!^^
Ansonsten zocke ich aktuell gerne an Gemeinschaftsspielen Back4Blood mit meinem Bruder, seiner Freundin und einem gemeinsamen Kumpel. Manchmal spielen wir auch DeadByDaylight. Mit dem einen Kumpel zocke ich ab und zu auch „It Takes Two“ – kann ich als Koop-Spiel sehr empfehlen, ebenso wie das Spiel „A Way Out„.
Hellraiser: Revelations – Die Offenbarung hat mich nicht vom Hocker gerissen. Eigentlich wollte ich mir ja „Judgment“ aus der Reihe anschauen, aber das gab es bei Amazon Prime Video nicht zum Leihen. Dafür war „I Spit On Your Grave 2“ gar nicht schlecht. Der erste Teil hat mir schon gut gefallen. Ich sollte öfter solche Videoabende machen. Als nächstes werde ich mir „Ein Mann namens Ove“ anschauen. Wenn der vom schwarzen Humor her so gut wird, wie „The Guard“ , wäre das super. … Und irgendwann 2022 werde ich auch wieder Filmabende mit meinen beiden Kumpels machen. Ja, das habe ich mir fest vorgenommen.
Mit meinem neuen robust-empfindlichen Mitbewohner bin ich äußerst zufrieden; er hat das eckige Herz am rechten Fleck und funktioniert tadellos. Ich habe ihn schon in mein Herz geschlossen.
Final habe ich mich für folgende Komponenten entschieden und kann insbesondere den Tower sehr empfehlen für alle, die sich ihr Hardwaresystem selbst zusammenstellen möchten und sich offen halten möchten, irgendwann auf Wasserkühlung umzusteigen. Das Gehäuse ist aber auch mit Airflow super.
So viel Geld habe ich noch nie für einen PC ausgegeben, aber es hat sich absolut gelohnt. Die Grafikkarte ist mittlerweile an die 100,00 € teurer geworden; Glück gehabt. Und obwohl ich sehr kritisch war, bevor ich mich für eine Komponente entschieden habe, habe ich an keinem der Teile etwas auszusetzen.
Festplatten habe ich meine alten beiden SATA-Festplatten sowie die drei SSDs genommen, die anders als im alten Tower im neuen Gehäuse wunderbar mühelos Platz finden.
Das Zusammenbauen, Windows neu installieren und die Festplatten mal sinnvoll ganz neu aufteilen etc. hat ganz ernsthaft Spaß gemacht. Nun bin ich wirklich zufrieden. … Wobei mir natürlich auf Anhieb noch diverse andere „offene Aufgaben“ einfallen würden (u.a. meine restlichen Umzugskisten aufräumen, eine noch übrig gebliebene freiwillige Steuererklärung etc.), aber das werde ich sukzessive angehen.
Ich bin noch etwas unschlüssig, was ich mit meinem alten PC-System mache. Eigentlich würde ich es meinem Kumpel B. schenken; ein neues für die dortige CPU passendes Mainboard wäre schnell und kostengünstig besorgt; ebenso eine SSD, evtl. auch ein neuer PC-Bildschirm … und ja auch Windows^^.
Das würde ich auch für ihn machen, weil er sich damit nicht auskennt. Meinen alten – nach wie vor guten und recht großen – Bildschirm habe ich vor ein paar Monaten an meinen Bekannten A. verschenkt. Sein kleiner Bildschirm hat mich gedauert und joa irgendwie hänge ich an manchen Gegenständen wie u.a. dem Bildschirm, obwohl ich nicht bereue, ihn ausgetauscht zu haben. Bei A. ist er in guten Händen und der hat sich wiederum sehr gefreut. Die beiden haben viel Freude miteinander. Win Win.
Vielleicht wäre es insofern ähnlich bei B. und meinem alten PC; B. und ich sind immerhin seit über 10 Jahren befreundet, den PC-Tower habe ich seit etwa meinem 16. Lebensjahr. Das waren noch Zeiten … gefühlte Ewigkeiten her. Seitdem schwöre ich auf LianLi-Gehäuse; die sind zeitlos und sehr zukunftstauglich. Sowohl den alten PC, als auch B. mag ich auf ihre Weise. Nur weiß ich nicht, ob es deplatziert wäre, B. den PC anzubieten.
Natürlich könnte ich den PC auch verkaufen; der Restpreis beläuft sich auf ca. 400,00 €, evtl. auch etwas mehr. Mir ist das Geld ehrlich gesagt egal. Ich schätze nur, dass B. auch ohne in PC-Dingen bewandert zu sein, das Geschenk als „zu viel des Guten“ empfinden wird. Ich würde ihm den durchaus gerne schenken, wenn er ihn haben möchte, aber ich möchte ihm damit auch nicht vor den Kopf stoßen. Außerdem weiß ich trotz seiner Begeisterung über die Leistungsfähigkeit meines alten PCs nicht, ob er überhaupt Lust hat, von Laptop auf PC umzusteigen zum Zocken. Mal ganz davon abgesehen, dass er bald irgendwann in den nächsten Wochen seine mündliche Examensprüfung machen dürfte oder evtl. schon hinter sich hat (hoffe ich jedenfalls für ihn, andernfalls wäre er nämlich durch das schriftliche Examen durchgefallen). Insofern hat er derzeit sicher andere Sachen im Kopf.
Ich werde noch etwas darüber nachdenken. Immerhin: Bei A. war ich mir auch sehr unsicher, wie der das Angebot aufnehmen wird, und er hat sich einfach nur sehr gefreut.
Durch einen Bekannten bin ich auf den Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ (Netflix) aufmerksam geworden. eigentlich kann man mich mit den Eurovision Song Contest jagen, ich finde die Veranstaltung grausam, aber als Parodie war es sehr unterhaltsam. Mein Favorit ist der russische Auftritt und Nebendarsteller, sehr gut gemacht!
Schaut euch den Film an, dann versteht ihr, warum ich bei dem Auftritt grinsen muss:
Ansonsten habe ich mir am Wochenende die Spiele „Star Wars Jedi: Fallen Order“, „Total War: Warhammer 2“ und „Spirit Of The North“ gekauft. Ganz so viel bin ich noch nicht zum Zocken gekommen, aber alle Spiel machen soweit einen guten Eindruck. Bei Star Wars Jedi: Fallen Order hätte ich allerdings nicht erwartet, dass es so viele Anleihen an Tomb Raider hat, auch wenn das nun ja nichts Schlechtes bedeutet. Die Tomb Raider-Reihe mag ich sehr. Etwas schade finde ich, dass es kein aktuelles RPG für Star Wars gibt; eben ein Spiel, in dem man sich z.B. zwischen Siths und Jedis entscheiden kann usw.. Das hätte mal was. Zuletzt habe ich endlich auch mal wieder Dead By Daylight gespielt und finde die ganzen Neuerungen in dem Spiel ganz ok; die neuen Survivor gefallen mir auch; die neuen Killer konnte ich bisher noch nicht testen, da man ewig auf ein Spiel warten muss, wenn man als Killer starten will und sich noch nicht hochgespielt hat.
Mit meinem neuen Curved-Monitor bin ich äußerst zufrieden. Entschieden habe ich mich für den AOC CQ32G1, 2560 x 1440, 144 Hz. Außerdem hatte ich mir passend dazu einen „Greifarm“ als Halterung für den Bildschirm besorgt, was sich ebenfalls sehr bewährt hat und deutlich komfortabler ist, als der übliche Standfuß. Mein alter Bildschirm war recht breit, aber in der Höhe schmal (2560 x 1080), was auch ok war, aber auf Dauer habe ich einfach die Höhe vermisst und wollte daher nicht wieder so einen eher schmalen Bildschirm. Bei dem Curved-Monitor zahlt sich die gebogene Form tatsächlich aus in den Spielen; ich finde das angenehmer und sehfreundlicher.
Was sonst noch war: – ich hoffe, mein Kumpel schafft seine Examensprüfung – schwarze Fingernägel haben etwas; vielleicht lackiere ich mir die öfter im Urlaub; im Beruf würde sich das etwas schlecht machen.^^ – Sonnenuntergänge machen mich melancholisch, keine Ahnung warum. – das erste Mal wieder Laufen nach einer längeren Pause ist nur halb so schlimm, wie befürchtet – Backofen-Pommes schmecken mit Pommes-Salz besser – Warum tragen die Mädchen & Frauen ausgerechnet bei der Rhythmischen Sportgymnastik und beim Turnen eigentlich so knapp geschnittene Kostüme, im Gegensatz zu den Jungs & Männern? Bei den erwachsenen Frauen kann man ja sagen, dass das deren Bier ist, aber bei den Kindern? Also ich habe mich als Kind immer geweigert, beim Leichtathletik diese doofen „bikiniartigen Hosen“ anzuziehen, die die Oberschenkel so betont haben, um dann halbnackt vor dem Publikum Sport machen zu sollen, während sich die Jungs normal anziehen durften. Ich habe immer meine Hosen und T-Shirts vom Handball angezogen, trotz all der Missbilligung der Erwachsenen (O-Ton meiner Eltern: „Sei doch mal normal, das trägt man eben so; außer dir denkt sich da keiner was dabei.“). Warum soll ich auch beim Sport halbnackt rumlaufen; noch dazu als Kind?! Und bei der RSG machen die ja erst recht all diese „Verrenkungen“ etc.. Als Sportler würde ich darauf bestehen diese Übungen gefälligst in einer Kleidung machen zu dürfen, bei der man nicht unfreiwillig zum Erotikdarsteller für die Zuschauer mutiert.
Nachdem ich schon wieder davon geträumt hatte, dass ich unbedingt noch das Paket zur Post bringen muss, habe ich es tatsächlich gegen 11 Uhr aus dem Bett geschafft, mich um Haushaltskram gekümmert und irgendwann gegen 14 Uhr zu Mittag gegessen. Das Gericht ist denkbar einfach: Man nehme eine Tiefkühl-Mischung asiatischer Gemüsesorten, Reis, frischen Pak Choi und Hähnchenfleisch, das zuerst in Mehl gewälzt und dann gebraten wird. Als Sauce reicht die fertige Süß-Sauer-Sauce eines namhaften Produzenten, zu der ich immer etwas Wildpreiselbeergelee gebe. Dazu gab es Brennesseltee, weil ich was anderes als zuckerfreie Cola trinken und zudem gerne wieder normale Augenlider haben wollte.
Anschließend habe ich mir einen Spieletest zu dem Spiel Maneater angeschaut. Leider ist die Umsetzung der an sich interessanten Spieleidee sehr enttäuschend ausgefallen und die Grafik ist verdammt mies. Dabei hätte es so viel Spaß machen können, als weißer Hai durch die Gewässer zu schwimmen und an Traumstränden Menschen zu massakrieren.
Hoffentlich erfüllen wenigstens Vampire – Bloodlines 2 und Cyberpunk 2077 die Erwartungen; in beide Spiele setze ich große Hoffnungen.
Außerdem möchte ich mich bis dahin wieder mehr Battlefield 5, Star Wars Battlefront 2, Dead By Daylight, Titanfall 2 und Rainbow Six Siege zuwenden. Diese Spiele haben mir jeweils große Freude bereitet als ich sie noch regelmäßig gezockt habe. Allerdings machen sie mir weniger Spaß, wenn ich sie nur mal kurz anspiele und lediglich feststellen muss, dass meine Skills auch mal deutlich besser waren und ich keine Zeit habe, mir all die zig Spielefortschritte zu erspielen.
Immerhin profitiere ich bei Titanfall 2 und Dead By Daylight noch von meinen früheren exzessiven Spielphasen; bei den anderen Spielen sieht es dagegen düster aus. Gerade bei den Ego-Shootern habe ich den unguten Eindruck, dass meine Reflexe deutlich abgebaut haben; die ganzen Jugendlichen und Arbeitslosen, die das rund um die Uhr zocken und keine anderen Lebensinteressen haben, sind mir da irgendwie über. Und das, obwohl ich einst mal ziemlich gut bei Ego-Shootern war. Pah, welch‘ Schande! Wahrscheinlich brauche ich inzwischen die Seniorenvariante für Berufstätige … .^^
Als nächstes werde ich mir allerdings erst einmal einen neuen Monitor besorgen; der bisherige hat mir über 6 Jahre gute Dienste geleistet, hat aber inzwischen ausgedient. Ähnliches gilt für mein Motherboard, die CPU und meine Grafikkarte. Außerdem werde ich bei der Gelegenheit meinen über 10 Jahre alten Lian Li-Tower gegen ein neues Gehäuse austauschen, und zwar eines mit Glasfront an der Seite. Gut wäre nicht zuletzt bzgl. der Wärmeentwicklung auch, wenn der Tower etwas größer als der bisherige wäre. (Auf Wasserkühlung mag ich nicht umsteigen.) Beim Monitor favorisiere ich einen sog. curved-Monitor, also einen etwas gebogenen Bildschirm, der dadurch an die menschliche Sehverarbeitung angepasst ist. Das alles eilt jedoch nicht so sehr; ich werde das so nach und nach angehen. Als erstes ist der Monitor dran.
Aus lauter Übermut bin ich heute später noch mit dem Fahrrad zur Post gefahren und habe endlich das Paket aufgegeben, damit ich wieder von anderen Sachen träumen kann. Die Sonne war schön und selbst das Fahrradfahren war angenehm. Gestört haben wie immer nur meine Mitmenschen, wobei auch die fairerweise betrachtet noch relativ gesittet waren.
Dank eines halben Liters Energy Drink fühle ich mich nicht nur insgesamt deutlich besser, sondern auch bereit, noch etwas im Wald spazierenzugehen. Es gibt kaum etwas Schönes, als das Licht bei Sonnenauf- bzw. -untergang; das hat so eine eigene Stimmung – ähnlich wie Sommergewitter, die ich sehr mag.
Endlich eine Woche Urlaub. Gute Vorsätze hatte ich in weiser Selbsterkenntnis erst gar nicht gemacht, denn ich hätte sie eh allesamt binnen kürzester Zeit gebrochen.
Den Einstieg in den Urlaub habe ich Freitagabend typischerweise damit begonnen, dass ich die Nacht mit Red Dead Redemption online durchgezockt und anschließend bis Samstagnachmittags geschlafen und alles Mögliche geträumt habe.
Es mag ein gewisser unvernüftiger Trotz dabei gewesen sein, weil mich in meinem offiziellen normalen Leben insbesondere beruflich das ein oder andere gestört hatte; zu allem Überfluss durfte ich mich an meinem letzten Arbeitstag noch unverdient mit der Zickigkeit meines einen Chefs rumschlagen, weshalb ich mich total auf meinen ersten Arbeitstag nächste Woche freue. Nützt zwar nichts, aber jedenfalls konnte mich mein bürgerliches Leben vorübergehend mal, wofür ich prompt die Quittung bekam – verdient.
An mein Wochenende habe ich darum auch ohne Alkohol oder anderen Drogen kaum Erinnerungen, außer dass ich die Nacht zum Tag gemacht und reichlich chaotisch gelebt habe. Das hat sich auch auf mein Essverhalten erstreckt; dass ich mich je am Sonntag und am Montag einmal übergeben habe, hat da auch nichts besser gemacht. Ich könnte nicht einmal sagen, wo da eigentlich der Sinn gelegen haben sollte. Zumal meine anderen Mahlzeiten nicht besser waren, auch sehr histaminhaltig, ohne dass ich sie erbrochen hätte. Man erkennt also die Unlogik.
Dank zu viel falschem Essen (zu salzig, zu zuckerhaltig etc.), Erbrechen, meiner Histaminintoleranz, Essen ohne Hunger, kaum Bewegung und einer maximal günstigen Zyklusphase habe ich es geschafft mir ein Donnerstag noch recht gutes Körpergefühl sowie konstruktive Tagesstrukturen binnen kürzester Zeit zu ruinieren.
Nun bleiben mir zwei Tage, in denen ich den Schaden so gut wie möglich beheben kann (oder auch nicht), bevor ich anlässlich eines Geburtstages meine Familie „besuchen darf“. Zu meiner großen Freude hat sich auch kurzfristig mein Bruder angekündigt; immer wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen … .
Dort kann ich Sport und alles andere, das bei mir einem guten Körpergefühl zuträglich wäre, vergessen. Aber wie die letzten Tage gezeigt haben, schaffe ich es im Zweifel auch alleine sehr gut mir Selbiges zu nehmen. Klassischer Fall von selbst schuld. Irgendwie müsste ich diese selbstdestruktiven Impulse in mir mal endgültig loswerden.
Immerhin positiv: Ich habe es endlich mal geschafft die 4. Staffel von The Last Kingdom zu schauen und meinem Stromanbieter bezüglich meines Guthabens zu antworten.
Wenn ich wieder ein besseres Funktionslevel erreicht habe, schaffe ich es möglicherweise sogar, meine Fenster zu putzen und meinen Schreibtisch aufzuräumen. Eigentlich sollte ich auch noch meinen sozialen Kontakten ein Lebenszeichen senden, sonst haben die sich bald erledigt. Das Problem ist nur, dass ich so überhaupt keinen Antrieb in die Richtung habe; wenn ich soziale Kontakte wenigstens vermissen würde, aber das ist so nie der Fall.
Wenn ich es mir frei aussuchen könnte, würde ich am liebsten mindestens einen Monat niemanden sehen oder treffen müssen, sondern vor mich hinvegetieren mich in irgendwelche Fantasywelten oder noch besser gleich ins Bett zum Dauerschlafen verkriechen. Es lebe die Verdrängung.
Aber so funktioniert das Leben nicht und danach hat man nur noch mehr Unannehmlichkeiten, mit denen man sich rumschlagen muss. Daher werde ich es am heutigen Dienstag mal wieder mit einer halbwegs normalen Tagesstruktur und Sport versuchen. … Nicht, dass ich mir das bereits für Montag vorgenommen hatte – wie man lesen kann höchst erfolgreich.
Der heutige Samstag war weitgehend schön. Endlich wärmere Temperaturen und viel Sonnenschein. Bis mittags hatte ich auch ausgeschlafen, da ich erst morgens gegen 6 Uhr ins Bett gegangen bin. Schuld daran war der fesselnde Online-Modus von Red Dead Redemption 2, den ich erstmalig begeistert ausprobiert hatte. Das Spiel ist sowohl im Singleplayer-, als auch im Multiplayer super.
Erfreulicherweise war ich ausnahmsweise hochmotiviert und habe ein paar bislang liegengebliebene Aufgaben erledigt. Danach gab es selbstgemachte „Kräuterkartoffeln“ mit ebenfalls selbstgemachten Kräuterquark. Die Zubereitung ist denkbar einfach und die Kartoffeln schmecken mir noch besser, als die Fertigvariante aus dem Tiefkühlfach (die auch nicht schlecht ist): Kartoffeln kochen, in Scheiben oder „Stifte“ schneiden und in eine Marinade aus Kräutern (frischer Schnittlauch, Rosmarin, Thymian, etwas Chiliflocken) + geschmolzene Kräuterbutter + Olivenöl einlegen. Ganz ähnlich beim Quark, nur dass ich für den Pfeffer, etwas Zucker und Limettensaft + geschmolzene Knoblauchbutter + die anderen Kräuter genommen habe. Die marinierten Kartoffeln kommen anschließend noch eine Weile in den Backofen, bis sie knusprig-braun sind.
Das Ganze hatte ich spontan „frei Schnauze“ gemacht, insbesondere bzgl. der Dosierung der Kräuter etc., und war insofern erleichtert, dass es am Ende erstaunlich gut geschmeckt hat.
Später am Tag, gegen Abend, bin ich tatsächlich Laufen gegangen. Spaß gemacht haben die Trittübungen an einer beschaulichen Stelle im Wald; ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn das Kampfsporttraining irgendwann in drei Monaten oder so wieder anfängt. Nur teilweise Spaß gemacht hat das Laufen selbst, weil mir währenddessen übel war. Deshalb ist es auch eher eine Mischung aus Laufen und Spazierengehen geworden.
Nach dem Laufen musste ich mich etwas beeilen mit Duschen etc., um noch schnell einkaufen gehen zu können. Auch nach dem Einkaufen war mir noch übel. Meiner Galle hat mein Mittagessen offensichtlich nicht gepasst.
Leider habe ich eine etwas überempfindliche Galle, die manchmal „angefressen“ reagiert. Mediziner nennen das Gallenwegsdyskinesie. Die genetische Disposition habe ich von meiner Mutter, die das gleiche Problem mit ihrer Galle hat. Meistens habe ich keine akuten Probleme damit, außer einmal im letzten Sommer sehr stark, so dass ich eine Weile kaum etwas vertragen habe ohne quasi gleich wieder Gallenkoliken zu bekommen. Meistens äußert sich diese Überempfindlichkeit aber nur vereinzelt und in milder Form, so wie heute.
Zum Glück hilft mir ein Medikament recht gut dagegen, das ähnlich wie Gallenflüssigkeit schmeckt. Aber bekanntlich schmecken die wirksamsten Medikamente ja besonders scheußlich.^^ (kleiner Scherz! )
Wochenrückblick: Mittwochabend hatte ich mich noch mal übergeben, natürlich wieder mit Nasenbluten. Mir war da schon nach dem insoweit normalen Abendessen latent übel, weil ich versehentlich ranziges Kürbiskernöl verwendet hatte. Das Weingummi, das ich danach gegessen habe, war grundsätzlich keine schlechte Idee, da das irgendwie magenberuhigend wirkt und gegen die Übelkeit hilft. Allerdings gilt das natürlich nicht, wenn man dann so wie ich aus einer „Scheißegal-Laune“ heraus spontan viel zu viel davon isst, bis einem von dem ganzen Weingummi erst recht schlecht ist. … Wie auch immer, nach dem Übergeben ging es mir immerhin deutlich besser.
Der Donnerstag und der Freitag sind dagegen soweit recht gut verlaufen, auch wenn ich an beiden Tagen abends nach der Arbeit weder Sport, noch einen Spaziergang gemacht habe. Am Donnerstag hatte ich mir -einer spontanen Laune folgend- für die Mittagspause drei Brötchen, zwei Schokobrötchen und so einen teilweise schokolierten Osterhasen mitgebracht, der aus dem gleichen Teig war, wie diese „Amerikaner“, die man in Bäckereien kaufen kann. Die Schokobrötchen und der Osterhase sind zu meinem Mittagessen geworden, die Brötchen gab es abends mit Käse bzw. Rübenkraut/Zuckerrübensirup.
Keine Ahnung, warum eigentlich Rübenkraut; das mag ich zwar, aber eigentlich esse ich das höchst selten (und eigentlich meistens nur zu Reibeplätzchen, die ich noch seltener esse). Genauso auch mit so Sachen wie den Schokobrötchen oder gar dem Osterhasen(teig). Vielleicht werde ich mir zukünftig häufiger diese „Amerikaner“ kaufen; der Geschmack und die Konsistenz von dem Teig ist echt lecker. Ansonsten sind mir die meisten Sachen vom Bäcker tendenziell zu süß und klebrig; gerade wenn da so viel Zuckerguss drauf ist; auch die Sachen mit Sahne vertrage ich nur bedingt; je nachdem wird mir davon übel – das war bei mir immer schon so. Eigentlich schade, denn z.B. die Puddingplätzchen wären ohne den Zuckerguss ziemlich gut.
Freitag hatte ich nicht wirklich Hunger und heute auch nicht (heute vermutlich vor allem wegen der Gallensache bzw. der latenten Übelkeit). Gewichtstechnisch hat sich der Donnerstag offenbar bis zum Samstag wieder ausgeglichen. Das Gewicht ist zwar nach wie vor für meinen Geschmack etwas zu hoch und ein bisschen Wassereinlagerungen habe ich nach wie vor, aber ich hätte wirklich Schlimmeres erwartet. Zumal nach dem Übergeben an zwei Tagen hintereinander, der ungünstigen Zyklusphase und den ganzen leeren Kohlenhydraten (<= binden Wasser im Körper) vom Donnerstag hätte ich mit mehr Gewicht bzw. stärkeren Wassereinlagerungen gerechnet. Sollte sich der Wasserhaushalt meines Körpers etwa allmählich wieder normalisieren? … Auf jeden Fall bekommt mir die weitgehende, wenngleich nicht strikte Süßigkeitenabstinenz gut. Auch das Laufen heute war eine gute Idee.
Dank diverser Episoden The Walking Dead & Co. sowie des genialen Simulationsspiels „Plague Inc.“ bin ich theoretisch gut auf die Corona-Apokalypse vorbereitet.
Rein praktisch ist eine unserer Auszubildenden, die aus Italien stammt und – neben den anderen Mitgliedern ihrer hier lebenden Großfamilie – dorthin regelmäßig reist, Freitag erkrankt. Sie musste sich dann wegen Fieber, Heiserkeit und Erkältungssymptomen mittags krank melden. Passenderweise hatte sie mir vormittags noch bei etwas Organisatorischem geholfen, so dass wir viel Kontakt hatten.
Eine meiner hygienisch ohnehin katastrophalen „Kundinnen“ hustete auch vor sich hin, natürlich ohne sich irgendwie abzuwenden oder zumindest in die Armbeuge zu husten. Ihr Kopftuch wurde nach dem Trinken kurzerhand als Serviette benutzt, da ihr das Wasser aus dem Mundwinkel über das Kinn herunterlief, ohne dass sie sich groß daran störte. Anschließend wurde das Kopftuch natürlich aufbehalten während sie rülpste; mich ekelte es insgesamt bei diesem Anblick. Aber was will man von leider tatsächlich kognitiv minderbemittelten Menschen (vulgo: dumm) anderes erwarten? (Ich will mal nicht hoffen, dass dieses Verhalten in ihrer Kultur so üblich ist, bin mir aber angesichts meiner bisherigen Erfahrungen damit nicht so sicher; ich weiß wirklich nicht, wie das mit der Integration klappen soll, die ja nicht einmal von deren Seite aus gewünscht ist; im Gegenteil. Das Geld vom Staat und die sonstigen „Serviceleistungen“ werden wie selbstverständlich in Anspruch genommen und das war es; die Deutschen selbst stören nur und werden mehr oder weniger offen verachtet. Warum diese Leute nicht rausgeworfen bzw. besser mal gar nicht erst aufgenommen werden, begreife ich nicht. Gut, dass ich keine Kinder habe, die das später noch einmal geballter ausbaden werden müssen; mir reichen meine eigenen Alltagserlebnisse z.B. beim Einkaufen oder eben auf der Arbeit.).
Freitagabend war ich beim Kampfsporttraining; das war gut. Dem Bekannten habe ich sein Geburtstagsgeschenk gegeben, wie vereinbart. Er fing leider wieder damit an, dass wir uns ja unbedingt treffen müssten, um die Malibu-Flasche zu leeren, die er extra für mich gekauft habe. … Ich glaube der will immer noch was von mir; ich habe jedenfalls so gar keine Zeit, Energie und Lust auf ein privates Treffen mit ihm; es reicht, wenn wir uns beim Training sehen und freundlich miteinander umgehen, aber darüber hinaus möchte ich keinen Kontakt mehr, seitdem der mir mal betrunken vor wenigen Monaten offenbart hat, dass er sich in mich verknallt hätte. Obwohl ich mich nie mehr als freundschaftlich (nach meiner Definition: bekanntschaftlich) verhalten habe; ich begreife nicht, was sich Verliebte dann von so einem Liebesgeständnis versprechen – dass man sich auf einmal selbst verknallen würde?
Mein Korb war klar und unmissverständlich, wird angeblich von ihm auch akzeptiert (nach dem üblichen Gejammer darüber, dass er noch nie Glück mit Frauen gehabt habe in punkto Partnerschaftssuche und ich angeblich optisch und charakterlich seine Traumfrau sei). Aber ich weiß inzwischen, wie realitätsfern und besitzergreifend verliebte Menschen dabei ticken, egal, was sie sagen. Im Grunde, als hätte sie ein Virus befallen. Ich finde es wiederum abartig, wenn man versucht, sich „über die Freundschaftsschiene“ an mich heranzumachen oder gar „umzustimmen“. Kann ja gar nicht sein, dass man wirklich keinen Partner möchte, wenn man nicht gerade wie Gollum aussieht. … Alles schon erlebt. … Ich muss abwarten, in welche Richtung die Reise bei ihm geht.
Außerdem finde ich es davon unabhängig immer wieder schräg, wenn Menschen bei dem Subjekt ihrer Begierde eine Figur und Lebensstil favorisieren, die sie selbst in keinster Weise verkörpern. Das hat für mich sowas von doppelten Standards: Man selbst hat eine Plautze, achtet nicht auf seine Kleidungswahl und sein Aussehen etc., aber verliebt und an Sex gedacht wird bei dem Traumsubjekt, weil das dünn, sportlich etc. ist, sich passend kleidet usw.. … Aber wehe, das Traumsubjekt möchte u.a. für Sex selbst einen dünnen, sportlichen Partner, der sich pflegt usw., eben ähnlich tickt. Das ist dann unfair, diskriminierend und kommt ganz überraschend etc.. Wäre ich auf Sex- und/oder Partnersuche, wäre so ein Verhalten ein absoluter Ausschlussgrund.
Ansonsten war mein Wochenende gefühlt sehr kurz, da ich samstags bei einer Fortbildung war bis nachmittags. Das Socializing in den Pausen dort war sogar erfreulich und recht angenehm. Mir ging es den Tag jedoch nicht gut und das stundenlange Sitzen in einem Raum mit Zugluft durch eine Lüftungsanlage hat es nicht besser gemacht. Nach dem Seminar bin ich wieder Daheim frierend unter einer Decke auf dem Sofa eingeschlafen. Mir war irgendwie schon morgens so komisch latent übel gewesen. Hunger hatte ich nicht so richtig, wegen der Übelkeit. Das Essen auf dem Seminar war in Ordnung, wenn auch alles andere als histaminarm. Unter normalen Umständen wäre es geichwohl sogar sehr ok gewesen, nur hat mir mein Körper signalisiert, dass ihm nicht gerade nach Essen zumute sei und ich wollte keinen neuen „Histaminanfall“, so dass ich nicht so viel gegessen hatte.
Abends war ich Einkaufen. Danach habe ich vorsätzlich ein Abendessen zubereitet, das an sich ok gewesen wäre, das ich aber eh nicht bei mir behalten wollte. Dazu Nachtisch – wenn schon, denn schon. Dabei die letzten Folgen der 8. Staffel Game Of Thrones geschaut – war ok das Ende, da der doofe Schnee kein König geworden ist und der Drache überlebt hat. Dass Daenerys ermordet wird, fand ich aber blöd und arg moralisch für diese Serie. Egal.
Das Erbrechen gestaltete sich etwas zäh und unangenehmer, als sonst, aber Geduld siegt dabei am Ende immer. Bedeutet nur eben, dass man sich dann – mit kleineren Pausen – solange übergibt, bis wirklich alles raus ist. IdR ist das der Fall, wenn man auch die Gallenflüssigkeit am Ende ausgekotzt hat. … Angeblich nimmt man beim Erbrechen ja ca. die Hälfte der gegessenen Kalorien trotzdem auf, aber das kann ich echt nicht bestätigen. Liegt evtl. auch an der Art, in welcher Reihenfolge man dabei was isst und welche Zeitfenster man je nach Gegessenem einhält+ wie gründlich man sich hinterher übergibt. Da sag‘ noch einer, dass ein Hang zur Optimierung nachteilig sei.^^ In punkto Erbrechen habe ich in früheren Zeiten ein bis heute bewährtes System entwickelt, das offenbar sogar wenig gesundheitsschädlich ist. Das meine ich nicht als Ermunterung, es mir nachzutun, sondern einfach als nüchterne Feststellung. Am gesündesten wäre es natürlich, sich gar nicht zu übergeben (außer noch, wenn man etwas Giftiges gegessen haben sollte etc.).
Heute habe ich viel geschlafen und ansonsten kaum etwas gemacht. Verstimmt hat mich eine Äußerung einer Userin in einem weit entfernten Online-Forum, die angesichts von Corona-Hysterikern den Schluss zog, dass Menschen in Kriegsgebieten gar nicht die Muße hätten, sich mit Grübeleien und Magersucht aufzuhalten, denn die seien mit dem Überleben beschäftigt und hätten ganz andere (echte) Sorgen.
Wie sie von Corona-Hysterikern nun auf dieses schmale Brett gekommen ist, blieb ihr Geheimnis. Irgendwie ärgert mich ihre Behauptung, dass Magersucht und (wohl auch von ihr mit Grübeleien gemeint:) Depressionen Luxuserkrankungen – gewissermaßen aus Langeweile – seien, andererseits hat sie möglicherweise nicht so unrecht?
Ich meine gerade Magersucht wird in den Medien immer als (Mode-)Erkrankung von meist weiblichen Teenagern dargestellt, denen es scheinbar an nichts fehlt, die über „falsche Schönheitsideale“, der Ablehnung von Weiblichkeit und Erwachsenwerden dann durch Diäten erkranken. Anstatt normal zu essen und zuzunehmen, terrorisieren diese Teenager dann ihre Angehörigen gerade in punkto Essenszubereitung und drehen ziemlich am Rad bei dem Thema Essen, Gewicht usw. und labern trotz offensichtlicher Untergewichtigkeit ständig davon, dass sie zu dick seien oder werden könnten. Dazu diverse Blogs, in denen regelrecht damit kokettiert wird, wie sehr man doch gerne Hilfe hätte und das alles ja selbst ach so schrecklich fände, aber man die zusätzliche Aufmerksamkeit und Sorge der Mitmenschen, mithin die „Sonderstellung“ nicht hergeben mag.
Solche Sachen sind der Grund, warum ich mich niemals als ehemals anorektisch oder sonstwie essgestört outen wollen würde im Offline-Leben. Mich stört es auch, eine Mädchenkrankheit gehabt zu haben. Ich finde das für mich quasi „unmännlich“ bzw. identifiziere ich mich nicht als Mädchen/Frau in so einem Sinne und war nie einer dieser gelangweilten Prinzessinnenteenager, die es lieben, wenn sich die Welt um sie dreht.
Bei Bulimie sieht es von der öffentlichen Wahrnehmung ähnlich aus, sofern überhaupt zwischen Bulimie und Anorexie vom Purging-Typus unterschieden wird (ist für viele ja eh das Selbe). Wobei ich da ein bisschen den Eindruck habe, dass man Bulimie eher als Krankheit auch von erwachsenen Frauen wahrnimmt. Gleichwohl hat auch Bulimie das Label einer Mädchen- bzw. Frauenkrankheit von Menschen, für die sich alles um ihr Äußeres dreht und darum, der Männerwelt gefallen zu wollen.
Würde man in einem Kriegsgebiet leben, wo man tagtäglich um sein Überleben und essentielle Dinge wie ausreichend zu trinken, ein Dach über dem Kopf etc. kämpfen müsste, hätte man da überhaupt Zeit und Muße für eine Magersucht oder gar eine Bulimie? Gerade Bulimie würde mangels ausreichender Essensmengen, geschweige denn Süßigkeiten usw. de facto unmöglich werden.
Vor dem Hintergrund bin ich unschlüssig, ob Magersucht (und Bulimie) nicht im Kern doch Luxuserkrankungen sind, die sich Menschen nur in friedlichen Zeiten des Überflusses leisten?
Der Freitag war noch gut, ich habe noch mit meinem Bruder und unserem Bekannten die halbe Nacht durchgezockt.
Samstag bin ich mit einem ziemlich üblen „Histaminkater“ aufgewacht, wie ich ihn schon länger nicht mehr gehabt habe. Histaminkater ist eine selbstkreierte Bezeichnung für den Zustand, in dem ich mich befinde, wenn meine Histaminintoleranz voll zuschlägt und mich für ca. einen Tag niederstreckt. Wie ich schon mal geschrieben habe, es ist wirklich, als hätte man einen alkoholbedingten Kater.
Typische Beschwerden bei mir: Stundenlang anhaltender Schnupfen bei dem ich kaum Luft bekomme und innerhalb weniger Stunden mehrere Tempotaschentücherpackungen verbrauche – bis die Nase endlich nur noch zugeschwollen ist, Abgeschlagenheit/Müdigkeit, „matschiger Kopf“ (mit Schwindel etc.), Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit, Wassereinlagerungen, später zeitverzögert auch Hautprobleme (Hautunreinheiten bzw. Entzündungen unter der Haut an manchen Stellen wie am Rücken, seltener: juckende Haut zB an den Beinen). Evtl. verursacht Histamin bei mir auch Schlafstörungen, aber wie viel meines gestörten Tag-Nacht-Rhythmus‘ oder viel zu langes Schlafen mit dem „nicht aus dem Bett kommen“-Phänomen nun mit zu viel Histamin in meinem Körper zu tun hat, kann ich nicht genau abgrenzen.
Nach Jahren habe ich endlich ein Medikament gefunden, das mir ganz gut gegen den Schnupfen hilft, so dass ich dann wenigstens nach einer Weile halbwegs Luft bekomme und mir nicht mehr laufend die Nase putzen muss. Alle anderen Mittel waren leider nicht effektiv und so ein Histaminanfall während des Studiums etc. war davor immer fatal und mit stundenlanger Quälerei sowie einem massiven Taschentücherverbrauch verbunden; ganz zu schweigen, dass einen alle Anwesenden für massiv erkältet und asozial hielten, da man vermeintlich ansteckend in die Vorlesung gegangen ist etc..
Als ich während der Schulzeit und später noch nichts von meiner Histaminintoleranz wußte, die Attacken aus heiterem Himmel kamen und auch ein HNO-Arzt nur lapidar mitteilte, dass ich mit den rätselhaften Schnupfenausbrüchen eben leben müsse, da könne man nichts tun, habe ich immer gehofft, dass sie mich hoffentlich nicht heimsuchen, wenn ich gerade verabredet bin, eine Klausur schreiben muss etc.. (=> ich eben nicht einfach so weggehen und mich die nächsten kritischsten 4-6h irgendwohin mit Tempotaschentüchern + Mülleimer in der Nähe verkriechen konnte.)
Die zufällige Entdeckung nach über 10-jähriger Leidenszeit und zwei verschlissenen HNO-Ärzten, dass ich an einer Histaminintoleranz leide, war ein Segen. Inzwischen habe ich umzugsbedingt einen 3. HNO-Arzt, der sogar weiß, was eine Histaminintoleranz ist; der 2. HNO-Arzt hatte seinerzeit meinen Verdacht, dass ich an einer HIT leiden könnte, als Einbildung abgetan, da man seiner Erklärung nach davon eher Durchfall und andere Verdauungsprobleme etc. bekäme, aber keinen Schnupfen. Den massiven Polypenbefall in den Nasennebenhöhlen, wegen dem ich von ihm operiert werden musste, erklärte er damit, dass ich sicher gegen irgendwas allergisch sei und das Allergen meiden solle (super Rat!). Wie ich in Erfahrung gebracht habe, kommen die Polypen bei mir aber höchstwahrscheinlich von der HIT, da ich nachgewiesenermaßen lediglich gegen Chlor allergisch bin.
Mein Hausarzt war zunächst aufgeschlossener, da bei mir immer ein Blutwert deutlich erhöht gewesen war all die Jahre, wofür es soweit keine Erklärung gegeben hatte. Sein Komentar zu meiner Vermutung mit der HIT: „Oh, das würde ja passen.“. Er hat einen Bluttest bzgl. der Aktivität des histaminabauenden Enzyms machen lassen, der aber ohne pathologischen Befund war, da ich mich zu dem Zeitpunkt seit fast einem Jahr recht strikt histaminarm ernährte. Der Bluttest ist in dem Fall dann leider nicht aussagekräftig, zumal dadurch nur eine von mehreren Ursachen einer HIT gepüft wird.
Das alles wußte ich aber nicht zu dem Zeitpunkt (mein Hausarzt wohl auch nicht). Mit meinem Hausarzt habe ich das Thema nach dem negativen Test nicht weiter besprochen, da es mir peinlich war, aufgrund des Tests trotz eindeutiger (zuverlässig reproduzierbarer) Symptome nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel wohl als Hypochonder oder so darzustehen. Mir war noch zu gut im Bewusstsein, was ich mir alles zu den Beschwerden von der Schilddrüsenunterfunktion hatte anhören dürfen, bevor die Hashimoto-Erkrankung entdeckt wurde.
Eigentlich habe ich ein gutes, zuverlässiges Körpergefühl bzgl. meiner Gesundheit, aber wenn einem das eigene Empfinden seit der Pubertät jahrzehntelang auch von Ärzten abgesprochen bis verdreht wird, weiß man irgendwann auch nicht mehr, was nun „das richtige Empfinden“ ist bzw. der richtige Rückschluss aus den eigenen Körpersignalen.
Ein weiterer Segen war jenes Medikament, das aus Pseudoephedrin und einem Anthistaminikum besteht und die Schnupfenbeschwerden in einem überschaubaren Zeitraum eindämmt. Pseudoephedrin sorgt für ein Abschwellen der Nasenschleimhäute und stoppt dadurch letztlich den Fließschnupfen samt verstopfter Nase.
Dafür nehme ich die Nebenwirkungen wie u. a. einen sehr trockenen Mund für die nächsten Stunden gerne in Kauf.
Leider darf man sich selbst in Apotheken angesichts der eigenen Situation beim Kauf dieses Medikaments so Unsinn anhören wie: „Ja, da ist so ein Stoff drin, der macht ganz schön fit.„, (misstrauisch)“Wofür brauchen Sie das denn? Das dürfen Sie auf keinen Fall dauerhaft nehmen, da ist so ein Stoff drin …“ oder auch (gelogen): „Davon kann ich Ihnen nur zwei Packungen (=12 Tabletten) verkaufen, mehr haben wir nicht vorrätig.„
Seitdem kaufe ich das Zeug nur noch -legal- in einer Onlineapotheke. Dort ist es günstiger und ich bekomme die zulässige Höchstabgabeanzahl ohne doofe Kommentare oder Ausreden bzgl. der vorrätigen Menge.
So fing mein Samstag damit an, dass ich irgendwann nachmittags aus dem Bett gewankt bin, mir mein übliches Medikament für solche Fälle nebst Vitamin C eingeworfen habe, und der Versuchung widerstehen konnte, mich einfach wieder hinzulegen.
=> Von wegen „Da ist so ein Stoff drin, der macht ganz schön fit“, als würde man das aus lauter Spaß an der Freude nehmen und nicht etwa, weil man gerade akut krank ist und halbwegs wieder Luft bekommen möchte. … Bei keinem anderen Medikament habe ich mir bisher so einen untergriffigen Mist anhören müssen. Sollen solche Kommentatoren doch mal vorübergehend selbst sowas durchmachen, dann wüßten sie, wie unangebracht diese Bemerkungen sind.