is out of control. I’m going to burn this city, burn this city …
Seit einer Weile fühle ich mich oft erschöpft und habe auch einige Probleme mit chronischen Wassereinlagerungen nebst einem deutlichen Gewichtsanstieg von ca. 4 kg. Es schwankt etwas, aber die Tendenz geht leider nach oben, ohne dass das an einer zu hohen Kalorienzufuhr liegen würde. Ich habe mir eine persönliche Deadline gesetzt, bis zu der ich es mit eigenen Mitteln versuchen werde und ansonsten werde ich mir eine ärztliche Zweitmeinung zur Behandlung meiner Schilddrüsenerkrankung/der Wassereinlagerungen einholen. Leider gibt es hier praktisch keine Endokrinologen in der Nähe, am ehesten bin ich noch bei einer Praxis fündig geworden, die aber nur Privatpatienten nimmt, wobei ich im Zweifel eben selbst zahlen würde. Ich bin bei jener Praxis aber noch etwas unschlüssig, ob sich das wirklich lohnt und hält, was es verspricht. Es gibt leider auch viele schwarze Schafe in dem Bereich.
Vielleicht liegt es auch nicht an der Schilddrüse, so schlecht waren die Werte im Februar 2023 nun nicht. Wie auch immer, die Baustelle „Körper“ ist leider mal wieder sehr präsent im Alltag. In den letzten Wochen habe ich in meiner Freizeit an den Wochenenden viel geschlafen und kaum etwas geschafft. Auf der Arbeit ist es durch die Notarausbildung auch sehr stressig, weil ich die dadurch fehlenden Tage immer quasi „vor- und nacharbeiten“ muss, was ich konkret in Form von unbezahlten Überstunden mache. Wenn ich das nicht tun würde, hätte ich nur noch mehr Stress. Zum Glück geht der Theorieunterricht aber nur noch bis Juli, dann entfällt dieses Problem.
Hinzu kommt, dass mich mein psychisch kranker Bruder vermehrt nervt. Natürlich mal wieder bevorzugt, wenn ich eh schon auf dem Zahnfleisch gehe. Ich habe weder Lust noch Energie, um mich mit ihm auseinanderzusetzen. Möge er mich einfach in Ruhe lassen, am besten für den Rest unseres Lebens. Er ist ein Energievampir sondergleichen und mich belastet sein Verhalten/seine Art seit Jahrzehnten, weil er persönlichkeitsgestört und extrem schwierig ist charakterlich, inklusive Ausrastern und Fremdaggressionen, die er bevorzugt innerfamiliär auslebt. Dazu kommt, dass er verlogen, cholerisch, suchtkrank und manipulativ ist. Dass er temporär auch sehr charmant und mitreißend auftreten kann, nützt da leider nichts, zumal das idR aus reiner Berechnung seinerseits erfolgt und genau solange anhält, wie man „ihm zu Willen ist “ bzw. bis seine Stimmung mal wieder von jetzt auf gleich kippt. Verläßlich ist er in keiner Weise; er ist so jemand, der mit einem gemeinsam lacht und einem dann ohne erkennbaren Grund im nächsten Moment ein Messer in den Rücken rammt … einfach weil ihm gerade danach war.
Im Moment macht er gerade auf „freundlich“ und sucht Kontakt zu mir, was ich aber nicht möchte. Außerdem finde ich ihn mit seiner aufgesetzten „Freundlichkeits-Masche“ noch ätzender, als wenn er offen aggressiv auftritt.
Es ist müßig, aber früher als Kind und Jugendlicher habe ich oft andere Gleichaltrige beneidet, die keine Geschwister oder eben recht normale Geschwister hatten, während mich mein Bruder 24/7 jahrelang regelrecht terrorisiert hat. Letzte Weihnachten hatten meine Eltern und ich erstmalig friedliche Weihnachten, weil mein Bruder sich erstmalig zum Glück dafür entschieden hat, nicht zu kommen. Das sollte er unbedingt dieses Jahr wiederholen.
Na ja, egal, draußen ist schönes Wetter und ich möchte lieber an was Schönes denken. Ich versuche auch, hier künftig wieder mehr zu schreiben bzw. überhaupt wieder zu schreiben.
Heute bin ich über diesen Song gestolpert und habe seitdem einen Ohrwurm davon. Daher sollt ihr auch was davon haben:
2023 ist nach dem chinesischen Tierkreiskalender das Jahr des Wasser-Hasen, der ab dem 22.01.2023 das Jahr des Wasser-Tigers ablöst. Der Hase steht für Ruhe, Gutmütigkeit und Romantik sowie Sensibilität und Flexibilität. Ganz ähnlich wie in den Weisheiten aus Glückskeksen finden sich stets positive Eigenschaften für jedes der 12 Tierkreiszeichen.
Nicht ganz so positiv hat mein Start ins neue Jahr angefangen, nachdem ich mir mutmaßlich vom Seuchenkind aus der Nachbarschaft meiner Eltern am 2. Weihnachtsfeiertag irgendwelche fiesen Erkältungs-Keime eingefangen hatte. Das Seuchenkind war kurz vor Weihnachten von Zuhause ausgebüxt mit einer Freundin und konnte von den Freunden und Helfern in blau wieder eingefangen werden, allerdings kam das Seuchenkind für kurze Zeit aus Gründen, die hier nicht näher thematisiert werden sollen, in die Obhut des Jugendamtes. Zu irgendeinem Zeitpunkt auf seiner munteren Reise muss sich das Seuchenkind infiziert haben, was dann zu einer fetten Mandelentzündung mit Fieber und Husten sowie Antibiotikabedarf beim Kind führte. Bedauerlicherweise versäumte es der Vater des Seuchenkindes, meine Eltern und mich von der Erkrankung zu unterrichten bzw. tat er dies erst, als wir bereits arglos seiner Einladung zum weihnachtlichen Kaffeetrinken gefolgt waren. Nachdem das Seuchenkind über Eck unmittelbar neben mir saß und vor sich hin röchelte, ließ der Erziehungsberechtigte diese unwichtige Information am Rande einfließen, als er sich über das Jugendamt ereiferte. Nichts Gutes ahnend, machte ich mir ab da eher Sorgen um meine chronisch kranken Eltern, als um mich selbst. Tatsächlich sollte es aber nur mich treffen.
In den folgenden Tagen versuchte mein Körper vergeblich, mich durch Symptome wie zugeschwollenen Augenlidern und anhaltender Müdigkeit vorzuwarnen, aber ich führte diese Anzeichen dann doch eher auf das üppige, salzigere Essen zurück. Pünktlich kurz vor Silvester setzten letztlich die typischen Erkältungssymptome ein, und zwar für meinen Körper untypischerweise in Form von Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit. Obwohl ich fleißig so viel Tee wie noch nie in meinem Leben trank, bis ich mich allmählich selbst wie eine Teepflanze fühlte, und mir ekelhafte Thymian- und Salbei-Lutschbonbons antat, wurden die Beschwerden nicht besser.
Während das Seuchenkind zu Silvester längst wieder munter durch die Gegend hüpfte und seine weiteren Keime fröhlich hustend Draußen unter den übrigen Nachbarn verteilte, ging es mir nach wie vor schlecht. Bisher war ich in meinem Leben von Hustenbeschwerden bei Erkältungen verschont geblieben. Immerhin halfen die Hustenlöser aus der Hausapotheke meiner Eltern etwas. Und ich hatte ja noch den ganzen Tee nebst der widerlichen Lutschbonbons.
Bis zum Arbeitsbeginn war die Erkältung an sich so gut wie weg, allerdings litt ich weiter unter Heiserkeit und später gegen Ende der Woche auch unter Reizhusten. Das ging soweit, dass ich nachts aufwachte, um anschließend mit Nasenbluten und trockenem, krampfartigen Husten längere Zeit über der Küchenspüle zu hängen. Auch auf der Arbeit war es mit angeschlagener Stimme etwas anstrengend. Zumal ich nicht lange am Stück reden konnte, ohne dass meine Stimme immer heiserer wurde. Da half auch der ganze Tee und all die tollen Lutschtabletten, die ich um GeloRevoice Halstabletten erweitern konnte, um mal von all dem Salbei und Thymian runterzukommen, nur wenig. Am besten war noch der Hals- und Rachentee aus der Apotheke und die Eukalyptus-Bonbons, die ich unter normalen Umständen scheußlich gefunden hätte. Selbst die Thymian-Lutschbonbons fand ich gar nicht mehr so schlimm. In der Not frisst der Teufel Fliegen. Immerhin hatte ich noch Stimme, im Gegensatz zu einem meiner Lieblingsrichter, der am letzten Verhandlungstag freitags vor Weihnachten so gut wie gar nicht mehr sprechen konnte. Da ich die Woche über noch zwei andere Verhandlungen bei ihm gehabt hatte, konnte ich seinen gesundheitlichen Niedergang unfreiwillig mitverfolgen. Ich hoffe, dass er sich wenigstens über die Feiertage erholen konnte.
Ein wenig gerührt haben mich die vielen freundlich-mitfühlenden Reaktionen unter den Mandanten und Mitarbeitern. Gut, einer meiner Mandanten ist Allgemeinmediziner, die sind quasi immer im Dienst (und mit die angenehmsten Mandantengruppen). Theoretisch hätte ich mich auch krankschreiben lassen können, aber davon wird der Arbeitsberg auf dem Schreibtisch auch nicht weniger, und außerdem hätte mein Chef oder mein anderer Kollege dann seinen Urlaub abbrechen müssen. Bis auf meinen Kollegen „Schneeflocke“, auf den insoweit keinerlei Verlass ist, und mir, war nämlich urlaubsbedingt kein Anwalt im Haus.
Nachdem mir meine Mutter letztlich per Verpflegungsbesuch mit ihren Codein-Tropfen sowie selbstgemachten Möhreneintopf ausgeholfen hat, war zumindest der Reizhusten weg und die erste Arbeitswoche geschafft. Sonntags ging es mir viel besser und ich dachte schon, dass der Mist bald ganz weg wäre, allerdings hatte ich dann Montagabend fiese Halsschmerzen, sehr starke Schluckbeschwerden und das Gefühl, als wäre mein Hals zugeschwollen und absolut wund. Tablettenschlucken ging so gut wie gar nicht und selbst das Essen von Eis war schwierig. Mir war vorher gar nicht klar, wie oft man am Tag Speichel runterschlucken muss, auch wenn man nicht isst. Wenn jedes Schlucken schmerzhaft und anstrengend ist, entwickelt man diesbezüglich gleich viel mehr Achtsamkeit.
Nach längerem Zögern konnte ich mich durchringen, dienstags zum Arzt zu gehen. Ich hasse Arztbesuche und mich stresst das jedes Mal. Irgendwas ist immer, egal wie sehr ich vorher versuche, die potentiellen Stolperfallen zu entschärfen. Das fängt schon bei der Atmosphäre in Arztpraxen an, die ich ebenfalls stressig und unheilvoll finde. Die chronische Arbeits- und Stressbelastung für die Mitarbeiter, sicher auch durch anstrengende Patienten, verbessert das Ganze nicht und ja, die Ärzte und MFAs usw. haben durchaus mein Mitgefühl. Und es gibt auch viele engagierte, tolle medizinische Bedienstete, denen ich sehr dankbar bin, aber stressig sind Arztbesuche für mich trotzdem immer ein Stück weit.
Zunächst versuchte ich es morgens in der HNO-Praxis meines Vertrauens. Nachdem ich telefonisch beim besten Willen nicht durchgekommen war, schlug ich dort persönlich auf; wie gewünscht mit FFP2-Maske – ein ungutes Relikt aus Corona-Hochzeiten. Mein Besuch scheiterte allerdings unverhofft gleich am ersten Endgegner: Der Sprechstundenhilfe am Empfang. Meinen sorgfältig vorbereiteten Text zerpflückte der Empfangsdrachen auch gleich und stürzte sich natürlich just auf das falsche Puzzleteil und nicht auf das Puzzleteil, weshalb ich hergekommen war: „Was?! Seit fast zwei Wochen sind Sie erkältet?! Dann hätten Sie auch Zeit gehabt, einen Termin auszumachen. Überhaupt, warum haben Sie nicht vorher angerufen?!!! “ , fauchte es mir entgegen. Während ich noch fassungslos war, wie man meinen Text derart böswillig verdrehen und missverstehen konnte, erklärte ich äußerlich beherrscht und so gut ich durch die Maske mit meiner lädierten Stimme sprechen konnte, dass ich telefonisch trotz mehrer Versuche nicht durchgekommen war und der Grund meines Besuches -wie bereits gesagt- der Umstand war, dass ich seit gestern Abend sehr starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden hatte. Das brachte mir ein verächtliches Schnauben des Drachen ein, aber immerhin bot er mir großherzig einen Termin für spätnachmittags an, sogar am selben Tag. Ich konnte mein Glück kaum fassen und ging mit dem Termin in der Tasche erst einmal ein paar Stunden arbeiten, um mich vom ersten Besuch in der Arztpraxis zu erholen.
Zweiter Besuch in der Praxis: Zu meinem Erstaunen wurde ich diesmal von einem anderen Empfangswächter freundlich begrüßt und wurde aufgerufen, kaum dass ich saß. Auch das Procedere mit dem Arzt war schnell, professionell und schmerzlos. Er diagnostizierte mir nach einem Blick in meinen Hals eine Kehlkopfentzündung. Meine Stimmbänder sahen dagegen seiner Einschätzung nach kaum noch entzündet aus. Endlich mal ein Arztbesuch, bei dem sich mein Körperempfinden bestens mit der ärztlichen Diagnose deckte. So wunderbar kann ein Arztbesuch sein. Gegen die Kehlkopfentzündung habe ich Antibiotika bekommen – sogar was anderes als Amoxicillin. Das ist gut, denn Amoxicillin wirkt auf meinen Körper wie ein Schlafmittel; wenn man sich das 3 x täglich einwirft, kann man problemlos 20 Stunden am Tag schlafen, 10 Tage am Stück, wie ich aus Erfahrung weiß. Das ist etwas ungünstig, wenn man arbeiten gehen oder auch einfach keinen völlig zermatschten Kreislauf haben möchte. Wer Alternativen zu Heroin oder anderen Sedativa sucht, mag dagegen Amoxicillin bevorzugen. Ich bin mit dem verschriebenen Cefaclor meinerseits ganz zufrieden – allerdings könnte man die Kapseln vielleicht etwas kleiner machen, so für Leute mit Schluckbeschwerden und geschwollenem Hals. Wäre eventuell mal eine Idee, aber ich will ja nicht besserwisserisch und undankbar sein.
Nachdem ich glücklich aus der Arztpraxis geschwebt bin, konnte mir auch die Wartezeit von ca. 15 Minuten vor der Apotheke im nasskalten Regen nichts mehr anhaben. Seit gestern nehme ich das Antibiotikum; seitdem geht es mir ein ganzes Stück besser. Ich konnte sogar mein Essensrepertoire von flüssig/joghurtartig auf Brei und Brötchen erweitern. Auch meine Stimme ist wieder komplett zurückgekehrt.
Nach all diesen guten Neuigkeiten habe ich noch eine weitere: Im März werde ich die Notarausbildung anfangen, auch wenn meine Prüfungsangst das für eine äußerst bescheuerte Idee hält. Aber realistischerweise könnte ich die Prüfung, die für Frühjahr 2024 anvisiert ist, schaffen. Obwohl es mir innerlich bei der Vorstellung an Lernen für eine Prüfung, ganztägige Lernkurse mit viel zu viel Stoff, Klausurenschreiben und mündliche Prüfung graut, habe ich mir fest vorgenommen, mich diesem Schrecken zu stellen. Ein letztes Mal in meinem Leben, danach ist Schluss mit juristischen Staatsexamina/Prüfungen. Dann mache ich nur noch just4fun Gürtelprüfungen im Taekwondo und H.apkido.
Ja, ihr habt richtig gehört. Der Taekwondo-Verein hat auch einen kleinen H.apkido-Kurs, bei dem auch einige vom Taekwondo sind, vice versa. Ich habe mich von meinem sportbegeisterten Kumpel dort bequatschen lassen, auch (wieder) mit H.apkido anzufangen. Da das H.apkido-Training recht taekwondo-lastig ausfällt (anders als in meinem alten Verein), macht es mir durchaus Spaß. Im Dezember habe ich auch meine Grün-Gurt-Prüfung im Taekwondo gemacht. Entgegen meiner üblichen Befürchtungen vor diesen Prüfungen, war die Prüfung gar nicht schlimm und leichter, als gedacht. Ausgerechnet von der Trainerin, über die ich mich vorher aus Gründen, die ich hier nicht weiter vertiefen will, zuletzt geärgert hatte, wurde ich sehr gelobt und sie war doch glatt der Ansicht, dass ich auch locker gleich zwei Gürtelprüfungen in einer Prüfung hätte machen können (also dann zum Grün-Blau-Gurt). Ok, ich hatte zwei Sachen von den nächsthöher Graduierten mitgemacht (u.a. bestimmte gesprungene Tritte), weil wir das eh vorher trainiert hatten, ich wußte, dass ich das kann, ich da just Bock drauf hatte und mich der andere Trainer/Prüfer freundlich dazu ermuntert hatte, aber mit so viel Lob hätte ich nie gerechnet (ich fand mich eher sehr mäßig bis schlecht in der Prüfung im Vergleich zum Training, aber ich schätze mich bei sowas eh immer falsch ein).
Dank der Erkältung ist das Sporttraining in diesem Jahr bisher flachgefallen und ich weiß auch noch nicht, ob ich nächste Woche hingehen oder ob ich lieber noch etwas abwarten sollte. Vielleicht nächsten Mittwoch, wenn mein Körper grünes Licht gibt.
Mal sehen, was das neue Jahr noch so alles bringt. 🙂
Die letzten Wochen waren anstrengend. Arbeitsverdichtung, dazu zu allem Überfluss oben drauf noch die Quarantäne- und Urlaubsvertretung für meine Kollegen. Im Moment habe ich echt die Arschkarte gezogen. Ich hoffe, dass sich das in den kommenden Wochen wieder bessert, denn ich brauche irgendwie mal eine Pause; die Wochenenden sind gefühlt zu kurz, um die Batterien wieder aufzuladen.
Eine gute Nachricht gibt es aber: Im 2. Anlauf konnte die Werkstatt feststellen, dass die Fehler bei meinem Auto durch ein defektes Steuergerät ausgelöst werden dürften. Anfang Mai soll das neue Steuergerät eingebaut werden. Ich bin mal gespannt. Immerhin klingt das Steuergerät nach einer wesentlich schlüssigeren Ursache, als die Autobatterie, die man mir erst -offenbar recht pauschal- als Ursache benannt hatte und dann die Lösung darin sah, die Batterie über Nacht zu laden. Da habe ich nichts Gutes geahnt, wollte aber mal nicht so voreingenommen sein. Nachdem die Fehler wenige Tage nach Rückgabe des Fahrzeugs später prompt erneut auftraten, genauso sporadisch und aus heiterem Himmel wie zuvor, räumte der Werkstattmitarbeiter etwas kleinlaut ein, dass meine Fehlerbeschreibung ja echt nicht nach der Batterie als Ursache geklungen hätte. Joa, zum Glück bin ich ein sehr friedlicher Kunde, zumal streiten mit der Werkstatt mir nichts gebracht hätte. Ich hoffe einfach mal, dass das Steuergerät wirklich die Ursache ist und die Baustelle Auto dann mit dem Austausch erledigt ist.
Sportlich habe ich bisher faktisch außer einmal Joggen gar nichts gemacht. Laut meiner Fitnessuhr hat mein Körper einen Trainingsnichtzustand erreicht, in dem er auch zügige Spaziergänge offenbar für Sport hält, jedenfalls habe ich da Pulsspitzen von bis zu 160, warum auch immer. Ich bin auch schnell außer Atem, obwohl ich rein vom Empfinden her das Ganze dabei trotzdem nicht als anstrengend erlebe; nur das Gefühl, wenig Luft zu bekommen, nervt etwas. Aber Dank der Maskenpflicht habe ich mich daran gewöhnt, weil ich unter den FFP2-Masken auch nicht so gut Luft bekomme. Man wächst mit den Anforderungen.
Der Taekwondo-Verein hatte vor den Osterferien verkündet, noch darüber beraten zu wollen, ob man nach Ostern 3G weiter aufrecht erhält. Der Wortlaut war so gefasst, dass man eine Aufrechterhaltung von 3G offenbar favorisierte. Das hatte meine Laune doch etwas runtergezogen. Vorhin kam just ein Update, dass man nun doch auf 3G verzichtet. Na bitte, geht doch. Jetzt müsste ich nur noch meine private Lethargie und meine latente soziale Scheu überwinden und mich dort zum Probetraining anmelden. Ich hasse immer diese Ungewissheit im Vorfeld, was mich dort erwartet. Offentlich fragt niemand dort nach meinem Impfstatus … .
Die letzten zwei Wochen sind mal wieder wie im Flug vergangen. Es fehlte an Schreiblaune und teils auch an Zeit, daher hole ich das nun nach:
Arbeit und Corona: Die Bürovorsteherin hat von mir Dank freundlicher Inspiration von laluna80 den Spitznamen „der Drache“ erhalten.^^ Wie es weiterging: Der Drache sollte keine Gelegenheit mehr bekommen, sich wegen der ach so schlimm unzuverlässigen Schnelltests neue Schikanen für mich auszudenken, denn er ist seit zwei Wochen durchgängig krankgeschrieben. So hatte ich eine ruhige Zeit, in der mir niemand die Ohren vollgejammert hat mit seiner Corona-Panik. Mal sehen, ob der Drache nächste Woche wieder zurück ist.
Hinsichtlich des von unseren hochverehrten Politikern angekündigten Abbaus der Corona-Maßnahmen im März 2022 bin ich skeptisch. Es würde mich inzwischen auch nicht mehr wundern, wenn sie Maßnahmen wie 3G am Arbeitsplatz mit täglicher Schnelltestpflicht für Ungeimpfte zur „Basismaßnahme“ deklarieren, die dann auch über den März hinaus bis in alle Ewigkeit fortgesetzt wird. Ich glaube insoweit erst an Besserungen, wenn sie tatsächlich eintreten. Das Übel einer etwaigen allgemeinen Impfpflicht hängt nach wie vor über uns -auch wenn die Einführung inzwischen fragwürdiger denn je erscheint – und auch wenn sich inzwischen Widerstand regt, ist die Impfpflicht für die Beschäftigten im medizinischen u. pflegerischen Bereich noch lange nicht vom Tisch. Die Betroffenen tun mir Leid und ich drücke ihnen fest die Daumen, dass dieser Unsinn schnellstmöglich wenigstens jetzt wieder gekippt wird. Schön wäre auch, wenn ich Ende März dann endlich mein Auto in die Vertragswerkstatt bringen könnte … .
Ansonsten konnte ich mich am Arbeitsplatz räumlich verbessern: Das ehemalige Büro des Illuminaten ist jetzt mein. Ha, wer hätte das gedacht?! Seitdem habe ich ein tatsächlich sehr repräsentatives Büro, mit schönen hohen Wänden, Stuckleisten an der Decke und elektrischen Rollläden usw.. Außerdem muss ich mir nicht mehr die Lästereien Gespräche von Scharfzahn im Nebenzimmer anhören, sondern sitze in ruhiger Umgebung, was mir echt gut tut. Stolz bin ich auch, weil ich das Büro auch deshalb bekommen habe, weil ich mich nach etwas Zögern getraut hatte, danach zu fragen. Die gesamte Belegschaft hat mir sehr herzlich zu dem neuen Büro gratuliert und sich aufrichtig mit mir gefreut. Als ich zum ersten Mal am ehemaligen Schreibtisch des Illuminaten gesessen habe, habe ich innerlich gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.
Freizeit: Mir macht Zocken am PC wieder richtig Spaß, was ein gutes Zeichen ist. Und so habe ich u.a. stundenlang RDR 2, Crusader Kings 3 und Cyberpunk2077 gespielt. Seit dem Update 1.5, was tiefgreifende Änderungen mit sich gebracht hat, ist Cyberpunk2077 richtig klasse geworden und gefällt mir richtig gut.
Gar nicht gut lief es mit Schlaf, Bewegung und Sport. Unter der Woche habe ich mit Schlafproblemen zu kämpfen gehabt und bin letztlich selbst dann erst kurz nach 3 Uhr morgens eingeschlafen, wenn ich kurz nach Mitternacht ins Bett gegangen bin. Unter der Woche schlafe ich seit Jahren meistens zu wenig, weil ich erst spät müde werde und ’ne Nachteule bin, aber in den letzten Monaten hat es sich echt in eine krasse Richtung entwickelt. Sicherlich ist auch der fehlende Sport daran mitschuldig, weil mein Körper Dank des Bürojobs ohne Sport einfach zu wenig Bewegung hat und so dann nochmals später erst ausreichend „bettmüde“ wird. Daran ändert selbst der Schlafmangel des Vortages leider nichts, der macht nur, dass ich in den ersten Stunden nach der Arbeit zu müde für Sport bin, bevor ich dann nach 22/23 Uhr allmählich wieder munter werde. Dadurch komme ich auch kaum an die frische Luft. Dank der Vitamin-D-Tabletten ist wenigstens das fehlende Sonnenlicht ausgeglichen, aber ich sehe auch für meine Verhältnisse sehr blass aus. Die ständigen Beschwerden wegen der Histaminsache sorgen dann auch nicht für ein lebendigeres Aussehen.
An den Wochenenden hatte ich nämlich oft das Problem, von freitags auf samstags starke Probleme mit meiner Histaminintoleranz zu bekommen, die sich dann bis einschließlich Sonntag hinziehen. Man kann sich das grob wie eine Mischung aus Migräne und Heuschnupfen vorstellen. Hinzu kommen Ödeme nebst durcheinandergewirbelte Temperaturregulation (Frieren, Schwitzen, Hitzeflush) und Kreislaufsystem und entsprechend ausgeknockt bin ich dann auch alles in allem. Rausgehen lockt mich wegen der Lichtempfindlichkeit und der werten Mitmenschen draußen in diesen Phasen ebenfalls nicht, ich brauche dann eine reizarme Umgebung und viel Ruhe bei möglichst keiner Kommunikation mit anderen. Zusammen mit dem Umstand, dass ich sehr spät ins Bett gegangen bin, habe ich die Wochenenden im Ergebnis dann auch weitgehend verschlafen und war in der wachen Zeit zu ausgeknockt, um Sport zu machen. Stattdessen habe ich vor allem gezockt, was ja an sich nicht schlecht ist. Allerdings müsste ich mich wirklich wieder besser ernähren, unter der Woche mehr schlafen und mich mehr bewegen im Alltag. Und eigentlich würde ich mich grundsätzlich auch mal wieder mit meinen Kumpels verabreden, aber das geht natürlich nicht, wenn ich an den Wochenenden so in den Seilen hänge. … Ansonsten geht es mir aber alles in allem gut. Und die erwähnten „Dauerbaustellen“ werde ich bestimmt auch mit etwas Zeit zumindest wieder etwas besser in den Griff bekommen. Der obige „Teufelskreislauf“ ist ja nicht unüberwindbar. Vielleicht kann ich irgendwann Ende 2022 (?) oder so auch wieder in einen Sportverein gehen. Aktuell geht das ungeimpft hier nicht. Ich würde gerne wieder Taekwondo machen und hätte hier auch einen Verein in der Nachbarstadt, dessen Trainingszeiten tatsächlich ausnahmsweise nicht mit meinen Arbeitszeiten kollidieren. Unabhängig davon muss ich mich aber im Alltag mehr zusammenreißen, so dass ich mich wieder histaminärmer ernähre, Bewegung/Sport als feste Tagesroutine einbaue und so auch eher ins Bett und zu mehr Schlaf komme.
P.s.: Die Musik ist in Cyberpunk2077 auch sehr stimmungsvoll. Wer u.a. im Afterlife im Spiel war, weiß, was ich meine.
Mir geht es heute wie dem Alligator (?), und so konnte mich nicht einmal meine Histaminintoleranz, die wie üblich samstags mal wieder zugeschlagen hat, daran hindern vorhin durch meine Wohnung zu tanzen hüpfen, mit den Armen herumzuwedeln und auf Zehenspitzen herumzutänzeln. 🙂
Gut, dass mich meine Nachbarn dabei nicht gesehen haben. Für Beobachter muss das ziemlich bekloppt aussehen, aber es ist meine Art, meine Freude auszudrücken. Meistens bin ich nur zu gehemmt dafür und mache das nur privat, wenn ich mich unbeobachtet glaube.
Ich bin total erleichtert und ja glücklich, dass sich beruflich und privat alles nun so gut entwickelt hat.
Selbst mit meinem Bruder läuft es gut und ich werde höchstwahrscheinlich mit ihm, seiner Freundin (die ich sehr gut leiden kann) und einem gemeinsamen Bekannten Halloween bei ihm feiern. Da ich meinen Bruder und seine Freundin im August in ihrer Wohnung besucht und dort ein sehr angenehmes Wochenende mit ihnen verbracht habe, freue ich mich tatsächlich darauf. Und den Bekannten von den beiden habe ich auch dabei kennengelernt; der scheint auf positive Weise freakig/nerdig und in Ordnung zu sein. Halloween wird also gut.
Außerdem hat sich die Sache mit dem Übergeben höchstwahrscheinlich final erledigt. Das letzte Mal muss schon ein paar Monate her sein, ich weiß das gar nicht mehr. Und obwohl ich so gut wie keinen Sport gemacht und mich nach Lust und Laune auch durchaus alles andere als gesund und kalorienarm ernährt habe, (wenngleich mir der Berufsstress unter der Woche oft tagsüber auf den Appetit geschlagen ist, abends habe ich aber v.a. auch viele Süßigkeiten gegessen), scheint sich mein Körper wieder normalisiert zu haben. Rätselhafte Wassereinlagerungen mit komischen Gewichtssprüngen, wie gerade 2019 und 2020 sehr stark, die auch 2021 nicht ganz weg waren, und auch teils aufploppende komische Gelüste nach viel Süßem aufeinmal, sind verschwunden. Mein Gewicht hat sich sogar auf mein ursprüngliches Gewicht eingependelt, das ich vor dem Berufseinstieg konstant hatte, also auf 52 – 53 kg. Im Moment sind es gar 52 kg glatt. Natürlich schwankt das Gewicht auch im Normalfall immer etwas, aber der Schwankungsbereich aktuell und die Entwicklung insgesamt dazu, finde ich sehr beruhigend, was mein Körpervertrauen angeht. Da bin ich nämlich aus früheren Zeiten ein wenig gebranntes Kind.
Das einzige, was aktuell noch „psychosomatisch“ (?) geblieben ist, ist dass ich jede Nacht von Freitag auf Samstag u.a. starken Heuschnupfen von meiner Histaminintoleranz bekomme und bis Samstagnachmittags mehr oder weniger ausgeknockt bin. Es sind schon schwerere Histaminanfälle, die ich dann habe. Kann man sich fast wie bei Migräneattacken vorstellen und ich verbringe dann auch notgedrungen viel Zeit im Bett oder auf dem Sofa, weil ich dann so ko bin. Erst habe ich das auf falsches Essen und zu wenig Schlaf unter der Woche geschoben, aber das allein kann es nicht sein. So richtig habe ich die Ursache noch nicht raus – es ist auch keine Allergie – aber ich tippe darauf, dass es auch irgendwie in einem Zusammenhang mit dem bisherigen Berufsstress steht. Ich habe auch mal gelesen, dass Stress die Histaminempfindlichkeit erhöhen kann. Daher bin ich zuversichtlich, dass sich auch diese Histaminanfälle in absehbarer Zeit legen werden.
Trotz des heutigen Histaminanfalls bin ich aber wie gesagt insgesamt sehr glücklich, und auch der Anfall an sich hat sich inzwischen weitgehend wieder gelegt. Ich habe vorhin sogar angefangen, endlich mal meine alten Unterlagen aufzuräumen, und habe mir fest vorgenommen, auch noch vor Sonnenuntergang an die frische Luft zu gehen.
Was warmes, sonniges Wetter so ausmacht … fast alle haben bessere Laune. Außerdem mag ich am Sommer, dass es noch so lange hell bleibt.
Gestern war ich beim ersten Kampfsporttraining seit dem Corona-Lookdown. Wir haben nun noch einmal Training nächste Woche, bevor die Hallen aufgrund der Schulferien wieder zu sind. Ganz toll! Zum Glück hatte ich mich letzten Freitag nach der Arbeit mit einem Bekannten vom Kampfsportverein auf einer Wiese zum Trainieren getroffen, denn sonst hätte ich alle Schrittfolgen bei den Choreografien vergessen. Erst war ich skeptisch, ob die Verabredung eine gute Idee war, aber das Ganze war unkompliziert und hat mir gefallen. Vielleicht sollten wir vom Verein aus unser Training im Sommer auf Wiesen verlagern. Das hätte was. Die Grenzen mit jenem Bekannten sind erfreulicherweise auch transparent und verlässlich festgesteckt. Auf dieser Basis mag dann auch ich Sozialkontakte.^^
Beim gestrigen Vereinstraining waren wir gerade mal zu fünft. Etwas affig war die Maskenpflicht für das Treppenhaus in der Turnhalle; wenigstens reichte es, beim Trainieren in der Halle Abstand zu halten. Normalerweise machen wir viel mit Körperkontakt, wobei ich den immer etwas gewöhnungsbedürftig finde; daher hat mir das „Training auf Distanz“ gut gefallen. Nachteilig war nur, dass wir keine Matten benutzen durften. Wenn man wenig Polstermasse hat, vor allem an der Wirbelsäule und den Füßen, weiß man Wiesen und Matten sehr zu schätzen, im Gegensatz zu bloßen Hallenböden.
Apropos Polsterung: Erfreulicherweise hat sich mein Gewicht auf 53/54 kg eingependelt. Zu verdanken habe ich das dem Umstand, dass ich derzeit nicht sonderlich Hunger und Appetit habe – sicher auch aufgrund des ganzen subjektiven Stresses der letzten Zeit.
Was mich weiter zur Stressquelle Nr. 1 in meinem Leben bringt: Die Arbeit war erstaunlich ruhig heute, was mir sehr entgegenkam. Selbst Chef 1 war freundlich-geschäftig. Da ich ihm in einer recht umfangreichen Angelegenheit zugearbeitet, die diversen Unterlagen des Mandaten sowie seine vielfältigen Begehren ausgewertet und das recht lange Forderungsschreiben für ihn entworfen hatte, wollte er den Entwurf noch mit mir besprechen. In dem Gespräch war Chef 1 erstaunlich gutmütig; erkannte ungefragt von sich aus an, dass ich damit viel Arbeit gehabt hatte und war insgesamt sehr ruhig.
Freundlichkeit ist bei ihm zum Glück ja kein bis dato unbekannter Zustand, aber irgendetwas war neu. Erst viel später nach dem Gespräch fiel mir das passende Wort für seinen Zustand ein: Abgekämpft.
Normalerweise strahlt Chef 1 immer eine gewisse Grundenergie aus, die sich nochmal steigert, wenn er einen „guten Tag“ hat. Dann kann er äußerst charmant-strahlend + unterhaltsam sein. Gestresst oder etwas müde habe ich ihn zwar auch schon oft genug erlebt, aber selbst da war diese Grundenergie sichtbar. Von dieser Grundenergie war heute so gut wie nichts übrig. … Ich hoffe, er erholt sich.
So, jetzt ist erst einmal Wochenende. Mit viel Sonnenschein! 🙂
Nachdem ich schon wieder davon geträumt hatte, dass ich unbedingt noch das Paket zur Post bringen muss, habe ich es tatsächlich gegen 11 Uhr aus dem Bett geschafft, mich um Haushaltskram gekümmert und irgendwann gegen 14 Uhr zu Mittag gegessen. Das Gericht ist denkbar einfach: Man nehme eine Tiefkühl-Mischung asiatischer Gemüsesorten, Reis, frischen Pak Choi und Hähnchenfleisch, das zuerst in Mehl gewälzt und dann gebraten wird. Als Sauce reicht die fertige Süß-Sauer-Sauce eines namhaften Produzenten, zu der ich immer etwas Wildpreiselbeergelee gebe. Dazu gab es Brennesseltee, weil ich was anderes als zuckerfreie Cola trinken und zudem gerne wieder normale Augenlider haben wollte.
Anschließend habe ich mir einen Spieletest zu dem Spiel Maneater angeschaut. Leider ist die Umsetzung der an sich interessanten Spieleidee sehr enttäuschend ausgefallen und die Grafik ist verdammt mies. Dabei hätte es so viel Spaß machen können, als weißer Hai durch die Gewässer zu schwimmen und an Traumstränden Menschen zu massakrieren.
Hoffentlich erfüllen wenigstens Vampire – Bloodlines 2 und Cyberpunk 2077 die Erwartungen; in beide Spiele setze ich große Hoffnungen.
Außerdem möchte ich mich bis dahin wieder mehr Battlefield 5, Star Wars Battlefront 2, Dead By Daylight, Titanfall 2 und Rainbow Six Siege zuwenden. Diese Spiele haben mir jeweils große Freude bereitet als ich sie noch regelmäßig gezockt habe. Allerdings machen sie mir weniger Spaß, wenn ich sie nur mal kurz anspiele und lediglich feststellen muss, dass meine Skills auch mal deutlich besser waren und ich keine Zeit habe, mir all die zig Spielefortschritte zu erspielen.
Immerhin profitiere ich bei Titanfall 2 und Dead By Daylight noch von meinen früheren exzessiven Spielphasen; bei den anderen Spielen sieht es dagegen düster aus. Gerade bei den Ego-Shootern habe ich den unguten Eindruck, dass meine Reflexe deutlich abgebaut haben; die ganzen Jugendlichen und Arbeitslosen, die das rund um die Uhr zocken und keine anderen Lebensinteressen haben, sind mir da irgendwie über. Und das, obwohl ich einst mal ziemlich gut bei Ego-Shootern war. Pah, welch‘ Schande! Wahrscheinlich brauche ich inzwischen die Seniorenvariante für Berufstätige … .^^
Als nächstes werde ich mir allerdings erst einmal einen neuen Monitor besorgen; der bisherige hat mir über 6 Jahre gute Dienste geleistet, hat aber inzwischen ausgedient. Ähnliches gilt für mein Motherboard, die CPU und meine Grafikkarte. Außerdem werde ich bei der Gelegenheit meinen über 10 Jahre alten Lian Li-Tower gegen ein neues Gehäuse austauschen, und zwar eines mit Glasfront an der Seite. Gut wäre nicht zuletzt bzgl. der Wärmeentwicklung auch, wenn der Tower etwas größer als der bisherige wäre. (Auf Wasserkühlung mag ich nicht umsteigen.) Beim Monitor favorisiere ich einen sog. curved-Monitor, also einen etwas gebogenen Bildschirm, der dadurch an die menschliche Sehverarbeitung angepasst ist. Das alles eilt jedoch nicht so sehr; ich werde das so nach und nach angehen. Als erstes ist der Monitor dran.
Aus lauter Übermut bin ich heute später noch mit dem Fahrrad zur Post gefahren und habe endlich das Paket aufgegeben, damit ich wieder von anderen Sachen träumen kann. Die Sonne war schön und selbst das Fahrradfahren war angenehm. Gestört haben wie immer nur meine Mitmenschen, wobei auch die fairerweise betrachtet noch relativ gesittet waren.
Dank eines halben Liters Energy Drink fühle ich mich nicht nur insgesamt deutlich besser, sondern auch bereit, noch etwas im Wald spazierenzugehen. Es gibt kaum etwas Schönes, als das Licht bei Sonnenauf- bzw. -untergang; das hat so eine eigene Stimmung – ähnlich wie Sommergewitter, die ich sehr mag.
Endlich eine Woche Urlaub. Gute Vorsätze hatte ich in weiser Selbsterkenntnis erst gar nicht gemacht, denn ich hätte sie eh allesamt binnen kürzester Zeit gebrochen.
Den Einstieg in den Urlaub habe ich Freitagabend typischerweise damit begonnen, dass ich die Nacht mit Red Dead Redemption online durchgezockt und anschließend bis Samstagnachmittags geschlafen und alles Mögliche geträumt habe.
Es mag ein gewisser unvernüftiger Trotz dabei gewesen sein, weil mich in meinem offiziellen normalen Leben insbesondere beruflich das ein oder andere gestört hatte; zu allem Überfluss durfte ich mich an meinem letzten Arbeitstag noch unverdient mit der Zickigkeit meines einen Chefs rumschlagen, weshalb ich mich total auf meinen ersten Arbeitstag nächste Woche freue. Nützt zwar nichts, aber jedenfalls konnte mich mein bürgerliches Leben vorübergehend mal, wofür ich prompt die Quittung bekam – verdient.
An mein Wochenende habe ich darum auch ohne Alkohol oder anderen Drogen kaum Erinnerungen, außer dass ich die Nacht zum Tag gemacht und reichlich chaotisch gelebt habe. Das hat sich auch auf mein Essverhalten erstreckt; dass ich mich je am Sonntag und am Montag einmal übergeben habe, hat da auch nichts besser gemacht. Ich könnte nicht einmal sagen, wo da eigentlich der Sinn gelegen haben sollte. Zumal meine anderen Mahlzeiten nicht besser waren, auch sehr histaminhaltig, ohne dass ich sie erbrochen hätte. Man erkennt also die Unlogik.
Dank zu viel falschem Essen (zu salzig, zu zuckerhaltig etc.), Erbrechen, meiner Histaminintoleranz, Essen ohne Hunger, kaum Bewegung und einer maximal günstigen Zyklusphase habe ich es geschafft mir ein Donnerstag noch recht gutes Körpergefühl sowie konstruktive Tagesstrukturen binnen kürzester Zeit zu ruinieren.
Nun bleiben mir zwei Tage, in denen ich den Schaden so gut wie möglich beheben kann (oder auch nicht), bevor ich anlässlich eines Geburtstages meine Familie „besuchen darf“. Zu meiner großen Freude hat sich auch kurzfristig mein Bruder angekündigt; immer wenn man denkt, es könnte nicht schlimmer kommen … .
Dort kann ich Sport und alles andere, das bei mir einem guten Körpergefühl zuträglich wäre, vergessen. Aber wie die letzten Tage gezeigt haben, schaffe ich es im Zweifel auch alleine sehr gut mir Selbiges zu nehmen. Klassischer Fall von selbst schuld. Irgendwie müsste ich diese selbstdestruktiven Impulse in mir mal endgültig loswerden.
Immerhin positiv: Ich habe es endlich mal geschafft die 4. Staffel von The Last Kingdom zu schauen und meinem Stromanbieter bezüglich meines Guthabens zu antworten.
Wenn ich wieder ein besseres Funktionslevel erreicht habe, schaffe ich es möglicherweise sogar, meine Fenster zu putzen und meinen Schreibtisch aufzuräumen. Eigentlich sollte ich auch noch meinen sozialen Kontakten ein Lebenszeichen senden, sonst haben die sich bald erledigt. Das Problem ist nur, dass ich so überhaupt keinen Antrieb in die Richtung habe; wenn ich soziale Kontakte wenigstens vermissen würde, aber das ist so nie der Fall.
Wenn ich es mir frei aussuchen könnte, würde ich am liebsten mindestens einen Monat niemanden sehen oder treffen müssen, sondern vor mich hinvegetieren mich in irgendwelche Fantasywelten oder noch besser gleich ins Bett zum Dauerschlafen verkriechen. Es lebe die Verdrängung.
Aber so funktioniert das Leben nicht und danach hat man nur noch mehr Unannehmlichkeiten, mit denen man sich rumschlagen muss. Daher werde ich es am heutigen Dienstag mal wieder mit einer halbwegs normalen Tagesstruktur und Sport versuchen. … Nicht, dass ich mir das bereits für Montag vorgenommen hatte – wie man lesen kann höchst erfolgreich.
Allmählich mache ich mich beruflich, insbesondere vor Gericht. Das habe ich heute ein wenig überrascht im Nachhinein festgestellt.
Der Tag fing mit einem Gerichtstermin gegen 9 Uhr bei meinem Stammgericht an, der mit ca. 90 Minuten zum Glück nicht so lange gedauert hatte, wie befürchtet, da ich pünktlich zu einem weiteren Termin bei einem auswärtigen Gericht aufbrechen musste.
Der andere Termin ging nicht nur wie absehbar über meine Mittagspause, sondern sollte auch bis ca. 15:30 Uhr dauern. Bis ich wieder in meinem Büro angekommen war, war es kurz nach 16 Uhr, trotz freier Straßen. Im Büro konnte ich immerhin noch schnell etwas zuckerfreie Cola trinken, bevor mein einer Chef hereinkam und wissen wollte, wie es so gelaufen ist. Das hat mich fast 15 Minuten gekostet, bis er wieder verschwunden ist, aber immerhin hatte er noch zwei gute Tipps bzgl. des weiteren Procederes und war mit meiner Arbeit zufrieden.
Danach habe ich noch in einer anderen Sache kurz wie versprochen mit dem Mandanten telefoniert und danach die restliche Zeit mit Diktieren verbracht. Außerdem habe ich mich dazu durchgerungen, recht pünktlich Feierabend zu machen, was mir immer etwas schwerfällt, wenn ich so vertieft in die Arbeit bin. Nach Hause gegangen bin ich mit einem zufriedenen Gefühl.
Da meine Mittagspause ausgefallen ist, habe ich bis jetzt ziemlich genau 300 kcal in Form von drei Obstriegeln gegessen. Der erste Riegel war mein Standardfrühstück auf dem Weg zur Arbeit, da ich morgens noch keinen Hunger & Appetit habe, aber die Zeit bis zur regulären Mittagspause zu lange dauert, um nicht irgendwann zumindest mit knurrendem Magen dazusitzen, was lästig ist (Hunger habe ich dann dagegen nicht so sehr). Die beiden anderen Obstriegel habe ich während der Fahrt zum 2. Gerichtstermin gegessen.
Eigentlich wollte ich dann nach Feierabend zu Abend essen, aber ich hatte keinen rechten Hunger und null Appetit auf irgendetwas. Inzwischen habe ich diesen angenehmen, etwas körperlosen („tranceähnlichen“) Zustand, in den ich zuverlässig immer reinrutsche, wenn ich einige Stunden (ca. 9 h+) nichts esse und auch davor nicht sonderlich viel gegessen habe. Keine Ahnung, wie ich das gut beschreiben könnte.
Ich werde das noch etwas genießen, etwas zocken oder Musik hören + Lesen und es morgen mal wieder mit Essen versuchen.
Gestern abend bin ich wieder zurück in meine Wohnung gefahren. Kurz vorm Ziel hat mich ein sehr zügig fahrendes Fahrzeug auf der ansonsten völlig leeren Autobahn überholt. Beim Wiedereinscheren vor mir hat das andere Fahrzeug einen Stein (?) aufgeschleudert, der just mit meiner Frontscheibe kollidierte. Das Geräusch war sehr hässlich.
Sehr schön, am Freitag habe ich einen TüV-Termin, vor dem ich nun die Scheibe austauschen lassen muss. Mal sehen was die Werkstatt morgen sagt, sonst werde ich den TüV-Termin verschieben müssen. Ich bin ja schon erleichtert, dass auch die Werkstatt, in der die Scheibe ausgetauscht wird, Öffnungszeiten hat, die mit meinen Arbeitszeiten harmonieren.
Sonntagnacht habe ich kurzentschlossen endlich mal meinen Blog überarbeitet, weil ich den seit Längerem übersichtlicher gestalten wollte. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. Allerdings sollte ich nicht immer so lange Beiträge schreiben, das würde auch das Einsortieren in die Kategorien erleichtern und die nötigen Schlagwörter begrenzen. Diesen lästigen Anzeigefehler bei den Anführungsstrichen konnte ich allerdings nicht beheben; manchmal wird in den Beiträgen am Wortende ein tiefes Anführungszeichen angezeigt, obwohl in dem Beitrag im Bearbeitungsmodus alles richtig angegeben wird. Mhm … . Edit: Ah, habe die Ursache gefunden.
Ansonsten habe ich heute meinen Bruder zurückgerufen, weil er eine rechtliche Frage hatte. Heute hatte er erfreulicherweise sowas wie einen lichten Moment (ich nenne das immer scherzhaft für mich bei ihm „luzides Intervall“, weil er dann vorübergehend quasi recht normal und vernünftig tickt, aber das hält nicht allzu lange an und man muss als Gegenüber seine Worte nach wie vor sehr gut abwägen).
Da ich es trotz allem für ihn selbst und aus eigennützigen Gründen begrüßen würde, wenn er sein Leben doch geordnet bekäme und zufrieden leben würde, habe ich mich sogar ca. 30 min mit ihm unterhalten. Na ja, also er hat davon etwa 27 min. über sein Leben geredet, aber immerhin mal nicht aggressiv, fordernd und cholerisch. Andererseits heißt das bei ihm nichts; schon gar nicht, dass er umsetzen würde, was er selbst in seinen lichten Momenten für sein Leben für sinnvoll erachtet. …
Es ist immer so ein Balanceakt: Einerseits ist es konstruktiv, ihn dann zu unterstützen. Das ist für ihn sehr wichtig – man kann da also viel kaputt machen, wenn man ihn in solchen Momenten abweist. Andererseits darf man ihm bei seinen Überlegungen aber „nicht zu sehr“ gut zureden. Man muss ihn in dem Gefühl bestätigen, dass alle (vernünftigen, konstruktiven) Erwägungen, die er äußert, seine ureigenen Ideen sind (nicht, dass wir ihm diese als Familie vorher seit Jahren schon empfohlen haben, wenn er einen Rat haben wollte^^). Zu viel darf man ihm auch nicht „gut zureden“, auch am besten keine Kritik äußern, sonst macht er aus einer Art Trotz das exakte Gegenteil; im Zweifel bekommt man dann die volle Breitseite an Aggressionen ab. Wer cholerische Menschen kennt, die hoch empfindlich sind, dürfte eine Vorstellung davon haben, was ich meine. … Joa, heute hat das alles soweit geklappt. Hoffentlich lässt er mich die nächsten Tage in Ruhe.
Insgesamt ist der heutige Tag komisch und sehr „lahm“ gewesen. Relativ gut war nur mein Gewicht mit 54,6 kg; am Freitag waren es noch 55,3 kg. Heute habe ich im Grunde nichts gemacht, stand neben mir und konnte mich auch zu fast nichts aufraffen. Dabei habe ich mehr als ausreichend geschlafen, pah!
Gerade dieses „neben sich stehen“ ist sehr hinderlich. Man ist irgendwie anwesend, aber zugleich auch abwesend und „gar nicht richtig da“. Ein bisschen als wäre man in einem Wachtraum, als Beobachter. In diesem Zustand habe ich mehr aus verpeilter Routine heute nachmittag quasi mein Mittagessen gegessen, ohne Hunger zu haben. Ein bisschen hatte ich auch die Hoffnung, dass mein Körper dadurch noch richtig wach werden würde und dieser blöde innere Zustand enden würde. Das hat nicht funktioniert.
Warum ich danach dachte, dass etwas Zucker für mehr Wachheit sorgen könnte, weiß ich nicht recht; ich habe zumindest mal aufgeschnappt, dass auch Unterzuckerungszustände oder niedriger Blutdruck sowas auslösen können. (Mein Blutdruck war zuletzt btw wieder niedrig-normal bzw. mit irgendwas von 93:60 sogar niedrig … warmes Wetter am Samstag/Sonntag eben). Jedenfalls habe ich den Osterhasen komplett gegessen. Im Anschluss war mir schlecht, welch‘ Überraschung. Erst wollte ich das ignorieren, aber nach kurzer Abwägung habe ich mich übergeben und war danach dann endlich mal etwas mehr beisammen. Schade um das Essen.
Wahrscheinlich bin ich heute Abend dann richtig wach, wenn ich ins Bett müsste. Was für ein verpennter Tag. Ob Koffeinspritzen helfen würden?
Ich mag die Stimme/Sängerin; der Song und das Video erinnern an Billie Eilish: