Freude

Es ist verdammt lange her, dass ich hier zuletzt geschrieben habe. Ab und zu habe ich an den Blog gedacht und überlegt, etwas zu schreiben, aber es dann wieder aufgeschoben und ja auch aufgehoben.

Seit dem letzten Beitrag hier hat sich in meinem Leben eine ganze Menge getan, sehr zum Positiven hin. Ich mache es mal lieber kurz, bevor mich die Schreibmotivation wieder verlässt:

  • Ich habe meine notarielle Fachprüfung (aka das Notarexamen) überstanden bestanden.

    Die mündliche Prüfung, bei der es mir in der Nacht davor aus Angst vor der Prüfung absolut dreckig ging, ist sogar recht gut gelaufen. Improvisieren rulez! Die schriftliche Prüfung ist sehr gemischt ausgefallen. Ich habe mal wieder wie ein Kaninchen vor der Schlange mit dem Lernen (ja, dem Anfangen zu lernen) in Schockstarre bis knapp 2 Wochen vor Beginn der Prüfung gewartet, um dann erst recht festzustellen, dass ich natürlich nichts kann und ab da täglich gegen die nicht mehr verdrängbare innere Panik anzukämpfen und irgendwie den scheiß Prüfungsstoff in den Kopf zu bekommen, innerlich immer so kurz vorm Verzweifeln.

    Wenn ihr mich berechtigterweise fragt, was zum Teufel ich eigentlich in all den Wochen/Monaten vorher getrieben habe, kann ich euch sagen, dass ich in all den Monaten davor versucht habe, mit dem Lernen anzufangen. Jeden Tag neu, und jeden Tag habe ich dabei neu versagt. Nach der Arbeit konnte ich mich abends einfach nicht zum Lernen aufraffen, obwohl ich den ganzen Abend daran gedacht habe, dass ich jetzt gleich aber wirklich noch lernen muss, und an den Wochenenden lief es auch nicht besser. Meine Freizeit konnte ich so natürlich auch nicht genießen, denn ich wollte ja eigentlich lernen. Das wachsende schlechte Gewissen hing all die Monate als immer größer werdende, erdrückende Gewitterwolke über mir. Die letzten drei Wochen vor der Prüfung hatte ich zum Glück Urlaub genommen. Wobei ich trotzdem noch rund eine Woche gebraucht habe, um wirklich loszulegen. Nicht, dass ich es nicht auch da jeden Tag bereits ab der ersten Urlaubswoche versucht hätte, nur es hat einfach nicht geklappt. Ich kann das leider nicht besser erklären und natürlich verstehe ich rational jeden, der mein Verhalten in der Zeit als bescheuert einstuft.

    Einerseits waren die Crashkursskripte meine Rettung, aber gleichzeitig waren die natürlich immer noch zu umfangreich, um mir den ganzen Stoff innerhalb kürzester Zeit ins Hirn zu saugen. Immerhin ist ein bisschen was hängegeblieben und irgendwie habe ich dann offenbar doch was gelernt. Wobei ich immer noch nicht kapiert habe, wie man lernt. Ich finde das Lernen zu lernen sauschwer. Ohne Scheiß! … Auf der Arbeit, in der Praxis, muss ich irgendwie nicht (bewusst) lernen, um dazuzulernen => ich tue einfach, was ich tue. Es passiert einfach, so wie früher in der Schule und zum Teil auch im Studium und Referendariat. Bei Prüfungsstoff funktioniert das leider nicht. So gar nicht. Es ist auch bei der notariellen Fachprüfung im Grunde wieder alles so (selbstsabotierend) gelaufen, wie damals bei meiner „Vorbereitung“ für das 1. und 2. Staatsexamen. Auch wenn ich am Ende mal wieder das nötige Glück hatte. Aber der Stress bis dahin … .

    Aber egal, der Mist liegt glücklicherweise hinter mir. Nie wieder Examensprüfungen! Juhu! Endlich bin ich ein freier Mensch.

  • Ich bin auch beruflich endlich mein eigener Herr. Und zwar bin ich bei meinem (jetzt Ex-)Chef 2, mit dem ich von Anfang an mit Abstrichen am besten ausgekommen bin, in der Kanzlei als Teilhaberin/Mitgesellschafterin eingestiegen. Fortan werde ich ihn hier liebevoll einfach Kompagnon nennen. Wir sind zu zweit, als Team – Triumvirate haben sich nicht nur in der Kanzleigeschichte nicht so gut bewährt. ^^

    Jetzt bin ich tatsächlich selbstständig, habe keinen Chef mehr über mir, und bin Gesellschafterin. Das hätte ich mich nie zu träumen gewagt. Mich hat auch der enorme Zuspruch der „Belegschaft“ in der Kanzlei sehr gefreut. Die haben sich fast mehr gefreut, als ich. Und ich kann endlich auch bei der Gestaltung des „zwischenmenschlichen Umgangs“ zwischen Führung und Belegschaft die Dinge so handhaben und (mit-)entscheiden, wie ich sie menschlich fair finde. Das hat sogar positiv auf meinen Kompagnon abgefärbt. Es harmoniert sehr gut mit uns beiden. Wir haben inzwischen sogar eine Rechtsanwältin angestellt, was auch wiederum vieles verbessert hat und mit der es ebenfalls menschlich und fachlich sehr gut passt.

  • Nach sehr bestärkender und tatkräftiger Ermunterung durch meine Eltern, vor allem durch meinen Vater, habe ich eine wunderschöne Eigentumswohnung erworben. Da war sehr viel glücklicher Zufall und Hilfe meiner Eltern im Spiel und ich freue mich total, dass es alles genau so gelaufen ist. Auch der Schritt war etwas, auf das ich von selbst nicht gekommen wäre.

    Mein Vater hatte das insgeheim schon seit einer Weile im Hinterkopf und heimlich immer mal wieder nach passenden Wohnungen für mich geschaut, ohne dass ich das geahnt hätte. Nachdem er zunächst eine Wohnung in der Nachbarstadt gefunden und mir das Ganze schmackhaft gemacht hatte, hat sich die erste Wohnung bei der Besichtigung als Flopp entpuppt. Ich hatte die Idee dann auch wieder für mich abgehakt, aber mein Vater hat abends direkt nachdem wir wieder Zuhause waren an dem Tag, nochmals online geschaut und dann diese für mich traumhafte Wohnung entdeckt.

    In der Nacht vor der Besichtigung habe ich noch gedacht, dass da bestimmt irgendein Haken sein muss und mir absichtlich keine Hoffnungen gemacht, um nachher nicht zu enttäuscht zu sein. Aber als wir vor Ort waren, war die Wohnung genauso toll, wie auf den Bildern. Und mit den beiden Verkäufern passte auch menschlich einfach alles auf Anhieb. Beim Kaufpreis waren wir uns direkt einig. Nach guter Tradition habe ich den Kauf mit ihnen dann auch direkt vor Ort per Handschlag besiegelt. Meine Vorfahren waren eben Bauern, bei denen ein Handschlag noch was wert war. Das kann auch ich nicht ablegen und ich finde es eine schöne Tradition, Juristerei hin oder her. Und wirtschaftlich fahre ich hier mit der Eigentumswohnung nebst Darlehenstilgung, Hausgeld etc. besser, als mit der alten Mietwohnung und den dort immer weiter steigenden Mietzahlungen. Zumal meine neue Nachbarschaft menschlich wunderbar ist.

  • Sportlich läuft es auch gut. Beim Taekwondo machen wir inzwischen mehr Wettkampftraining, was ich am liebsten mag. Auch wenn meine Kondition besser sein könnte, aber ich sitze ja auch den ganzen Tag und schlafe chronisch zu wenig bin ja auch nicht mehr so jung. Es ist einfach ein schöner Ausgleich zur Arbeit. Und ich kann die Trainingsgruppen dort von den Leuten und Trainern her gut leiden. Auch als Einzelgänger hat man ja so seine geselligen Momente.

  • Tatsächlich hat sich das Verhältnis zwischen meinem Bruder und mir (sowie das Verhältnis zwischen meinem Bruder und unseren Eltern) gebessert. Mein Bruder verhält sich seit ca. einem Jahr -toitoitoi – deutlich friedlicher und wirkt ausgeglichener. Allerdings bin ich ehrlicherweise etwas skeptisch, wie lange das diesmal anhält. Von mir aus könnte es ja ein Dauerzustand sein, aber da spielt mein Bruder nicht mit. Und in Gesprächen hält er immer noch gerne eher Monologe, als sich zu unterhalten. Wir zocken aber ab und zu wieder was zusammen online per Teamspeak, z.B. Counterstrike, und kürzere „Gespräche“ sind immerhin wieder drin. Seine Freundin zockt ebenfalls mit. Ich rechne es ihr hoch an, dass sie insgesamt einen ausgleichenden positiven Einfluss auf meinen Bruder hat, auch wenn ich mich wundere, wie sie das eigentlich aushält mit ihm (und die beiden haben natürlich auch so ihre Streitigkeiten untereinander). Aber ok, das ist ihre Sache.


    Joa, das war es erstmal soweit. Ich möchte heute Abend noch etwas zocken. Aktuell bin ich wieder bei Total War: Warhammer 3 und Assassin’s Creed: Shadows und Origins hängengeblieben. AC-Spiele finde ich, wenn sie neu sind, erst toll und anschließend immer öder, je länger ich das einzelne Spiel spiele. Deshalb war ich von der Spielreihe lange Zeit abgekommen, bevor ich sie wieder neu für mich entdeckt habe. Auch ältere Titel davon. Der Trick bei AC besteht wohl einfach darin, dass man die verschiedenen Spiele davon einfach parallel im ständigen Wechsel spielen sollte. Wenn man ein Spiel davon die ganze Zeit am Stück spielt, wird es schnell öde und die optisch schöne Spielwelt fühlt sich leblos an.

    Außerdem kann ich das Spiel „Schedule I“ sehr empfehlen. Das macht sehr viel Spaß, am besten gemeinsam mit anderen. Und dazu am besten von South Park die Folge schauen, in der Randy auf Ketamin mit Hilfe von Chat-GPT eine Cannabisfarm hochzieht. xD

    Allen einen entspannten Abend.

Lebenszeichen

Endlich Sommer. Alles in allem meine Lieblingsjahreszeit.

Wie ihr gemerkt habt, hat mir in den letzten Monaten die Zeit und Lust zum Bloggen gefehlt. In der Zwischenzeit hat sich Einiges getan. Ein kurzer Überblick:

  • Nach insgesamt 4 Fahrten zur Werkstatt ist mein Wagen endlich wieder ok. Es lag am Steuergerät. Beim ersten Termin hat mich die Werkstatt nicht recht ernst genommen, aber danach lief es besser. Allerdings war dann auch das neue Steuergerät beim ersten Versuch irgendwie defekt, so dass nochmal ein weiteres Steuergerät bestellt werden musste und dann hat endlich alles geklappt. Rückblickend war es schon ätzend, vor Fahrtantritt nie zu wissen, ob der Wagen auf Anhieb anspringt oder erstmal ca. 20 Minuten warten mit anschließendem Neustart angesagt ist.
  • Ich habe endlich meine Fallliste und den Antrag für den Fachanwaltstitel fertiggestellt und alles vor ein paar Wochen bei der Rechtsanwaltskammer eingereicht.
  • Ich hatte 1,5 Wochen Urlaub im Juni und das hat mir gut getan. Außerdem werde ich noch Urlaub im September nehmen und den Resturlaub etwas verteilen. Wie ich gelernt habe, ist es nämlich schlecht, Ende November/Anfang Dezember Urlaub zu nehmen, weil da idR mehr zu tun ist.
  • Die Urlaubsvertretung für meinen Chef ist halb rum, noch eine Woche.
  • Nachdem gerade auch die letzten zwei Wochen vom Arbeitspensum her nochmal richtig blöd waren, konnte ich mir auf der Arbeit für kommende Woche etwas Luft erkämpfen und mit etwas Glück kann ich dann gut was abarbeiten, um mal auf einen grünen Zweig zu kommen.
  • Meine Schilddrüsenwerte sind mal richtig gut gewesen laut Ergebnis von Anfang Juni 2022 🙂
  • Nicht so gut ist, dass ich nach wie vor unter der Woche meistens zu wenig schlafe. Der Sommer verbessert das leider nicht, aber ich mache immerhin kleine Fortschritte und zum Glück nimmt mein Körper mir das Schlafdefizit nicht allzu übel. Wenn ich dahin komme, regelmäßig pünktlich Feierabend zu machen und es von der Arbeitsverdichtung her besser ist, wird das sicher auch besser. Erfahrungsgemäß korreliert das nämlich ein Stück.
  • Trotz schlechter und sehr süßigkeitenlastiger Ernährung liegt mein Gewicht so zwischen 53-54 kg, mit Tendenz zu 53,0 kg. Das freut mich natürlich auch, wobei ich mich gleichwohl bemühe, doch wieder etwas mehr Gemüse, Fisch und Fleisch zu essen und mehr zu kochen.

Außerdem habe ich mich letztes Wochenende zu einer Radtour (ca. 25 km) überreden lassen und es nicht bereut. Mein selten genutztes Fahrrad hat sich vermutlich auch gefreut.

Mit dem Taekwondo-Verein hat alles gut geklappt und ich gehe jetzt jeden Dienstag und Freitag direkt nach der Arbeit zum Training. Dadurch bin ich auch sozusagen gezwungen, pünktlich Feierabend zu machen, was mich im Büro erst noch etwas gestört hat, sich aber danach gut angefühlt hat. Man muss sich eben manchmal einfach selbst etwas austricksen.

Die Leute dort sind auch sehr ok, wobei dort zum Teil eher die allgemeine Pro-Impfen-Haltung herrscht. Ich musste mich bisher zum Glück nicht outen. Am Anfang musste ich laut Vorstand mal einen tagesaktuellen Bürgertest vorlegen, aber den Trainer vor Ort hat das schon gar nicht interessiert. 🙂
Bin mal gespannt, wie das im Herbst wird. Der Klabautermann erträgt es ja jetzt schon nicht, wenn die Menschen sich mal für kurze Zeit wieder etwas entspannen. Egal, mir macht das Training jedenfalls sehr viel Spaß, passt auch gut von den Menschen soweit und es war genau richtig, H.apkido hinzuwerfen letzten Sommer.

Ich habe es sogar geschafft, endlich mal Red Dead Redemption 2 durchzuspielen. Eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe.

Und außerdem habe ich es endlich mal hinbekommen, mich mit meinem Kumpel T. für kommendes Wochenende zu verabreden.

Sehr schade ist, dass meine Nachbarin, eine ältere Dame mit dem Herz am rechten Fleck, von ihren Ärzten nur noch eine Lebenserwartung von etwa einem bis anderhalb Jahren bekommen hat. Sie hatte ihre Krebserkrankung vor ein paar Jahren gut überstanden, es war laut Kontrolluntersuchung etc. alles weg, aber irgendwann in den letzten Monaten ist der Krebs völlig überraschend zurückgekehrt und die Ärzte sind selbst erstaunt, wie stark und schnell der Krebs gewachsen ist in ihrer Wirbelsäule, mit Streuung in die Lunge.
Ich werde ihr das natürlich nicht sagen – nützt ihr ja auch eh nichts mehr – aber ich hatte schon so ein schlechtes Gefühl, als sie mir letztes Jahr erzählt hat, dass sie gegen Corona geimpft ist und die 2. und 3. Impfung hat sie auch bekommen auf Anraten ihrer Ärzte. Da es jedenfalls ähnliche Fälle wie ihren nach diesen Impfungen zu geben scheint, halte ich es für durchaus möglich, dass die Impfungen das Wachstum des Krebses zumindest befeuert haben. Aber das wird natürlich nie aufgeklärt werden, weil daran kein politisches Interesse besteht bzw. ein politisches Interesse besteht, dass solche Fälle nicht abgeklärt werden.

Wie auch immer, sie trägt ihr Schicksal jedenfalls mit großer Fassung und lässt sich immerhin von der Klinik nicht zu Medikamenten bequatschen, die sie anfangs ausprobiert hat, von denen sie aber unter anderem bettlägerig und völlig matschig im Kopf wird und als Dreingabe auch noch Halluzinationen bekommt. Ihr Hausarzt unterstützt sie darin. Sie bekommt stattdessen Infusionen und etwas gegen die Schmerzen. Das klappt soweit gut und sie kann dadurch eigenständig in ihrer Wohnung leben und noch Spaziergänge machen, mit Gehstock.
Die Medikamente sollen den Fortschritt des Krebses etwas verzögern, wobei das wohl auch nicht sicher ist, ob die insoweit anschlagen. Ihre voraussichtliche Lebenserwartung wäre auch mit den Medikamenten kurz. Es geht bei ihr im Grunde nur noch um die Lebensqualität, die mit den Medikamenten schlecht ist. Die Klinik lässt aber nichts unversucht, um ihr ständig die Medikamente aufzudrängen. Wie sagte sie so treffend: Besser ein Jahr mit möglichst viel Lebensqualität leben, als eineinhalb bis zwei Jahre bettlägerig dahinsiechen. Recht hat sie.

Elden Ring

Das Spiele-Fieber hat mich gepackt und so habe ich nach längerem Zögern gestern spontan Elden Ring, Elex II und Sniper Ghost Warrior Contracts 2 gekauft. Und das, obwohl ich noch nicht einmal Cyberpunk 2077, Tomb Raider: Rise Of The Tomb Raider, South Park: The Fractured But Hole, Terminator Resistance, Vampyr u.v.m. durchgezockt habe.
Aber egal, nur vernünftig zu leben wäre sehr langweilig und ich habe den Kauf bisher nicht bereut. Bei Sniper Ghost Warrior Contracts 2 habe ich die internationale, ungeschnittene Fassung genommen, weil ich Gore-Effekte in Spielen mag und es blöd finde, wenn Spiele/Filme geschnitten werden. Bei Elex II ist mir zwar auch die etwas altbackene Grafik aufgefallen, aber bis jetzt kann ich mich damit arrangieren, wobei mir auch das Jetpack und die Story hilft. Gothic 1 war eines der wenigen Spiele, das ich durchgespielt habe. Die späteren Gothic-Nachfolger konnten mich dagegen nie recht locken, bis auf Elex II.

Wo ich gerade bei unvernünftigen Hobbys bin: Ich werde mir wieder eine Schreckschusswaffe kaufen, und zwar höchstwahrscheinlich eine Walther P99 P.A.K. Gold Edition. Mit vergoldetem Schlitten, weil das mal was Neues ist, wider Erwarten nicht kitschig aussieht und mir später helfen wird, meine Waffe von denen meiner Eltern und meines Bruders zu unterscheiden. Meine Familie hat nämlich das Schreckschusswaffen-Fieber gepackt.^ ^

Die Walther P99 gefällt mir mit am besten. Vor vielen Jahren hatten mein Bruder und ich uns überlegt, mit weiteren Kumpels Paintball zu spielen. Zum Paintball-Spielen sind wir letztlich leider nie gekommen, aber wir hatten uns deshalb jeweils neben Schutzhelm und Munition eine Walther P99 R.A.M. zugelegt. Leider musste ich meine Waffe recht bald wegen eines Defekts reklamieren. Da sich eine Reparatur nicht lohnte, wurde der Kaufpreis erstattet und danach habe ich mir keine neue Waffe mehr gekauft. Das vor allem aus praktischen Gründen: Das Schießen ist sehr laut und ist definitiv unvereinbar mit dem Leben in einem Studentenwohnheim bzw. einer Mietwohnung. Aber meine Eltern leben passend dafür und haben sich auf ihrem Grundstück eine Art Mini-Schießstand eingerichtet. Juhu!

In punkto Sport sieht es bei mir derzeit weiterhin mau aus. Seit dem letzten Eintrag hier war ich genau einmal Joggen bzw. eher eine Mischung aus Joggen und Spazierengehen bei Wind und Regen. Das hat mir zwar sehr gut getan, aber danach überwog an den weiteren Tagen wieder die Antriebslosigkeit – oder vielleicht auch einfach die Faulheit. Ich hoffe, ja, dass sich das bessert, wenn es hier wieder auch abends länger hell ist und wieder wärmer wird.
Dieses Wochenende wollte ich das gute Wetter eigentlich nutzen, um eine Fahrradtour zu machen, da es hier gute Fahrradstrecken gibt. Aber letztlich bin ich heute erst um 14 Uhr wach geworden und war bisher recht antriebslos, die Sonne ist jetzt gegen 16 Uhr auch schon wieder verschwunden. Vielleicht sollte ich es dann eher mit Spazierengehen/Joggen versuchen, um zumindest etwas frische Luft zu schnappen.

Neulich hat meine Mutter ausgemistet und dabei tatsächlich noch so uralte T-Shirts und Trikots aus meiner Jugend gefunden. Damals habe ich Handball und etwas Tennis gespielt und bin auf Bitten der Leichtathletik-Trainer, die teilweise auch Lehrer an meiner Schule waren, ab und zu sehr erfolgreich zu Leichtathletik-Wettkämpfen für den lokalen Leichtathletikverein und für die Schule angetreten (was mir dort aber von der eigentlichen Favoritin des Leichtathletikvereins viel Missgunst eingebracht hat, so dass ich auch auf ihr Betreiben hin nie recht Fuß im Leichtathletikverein gefasst habe, weil mir das dort zu viel „Zickenkrieg“ bzw. sozial zu anstrengend war und ich mich eh schon immer wie ein Alien gefühlt habe, das nirgends so recht reinpasst). Ein bisschen vermisse ich das Sportspektrum von Früher, sogar Handball. Mit einem Handball „rumzuspielen“ würde mich auch aktuell reizen, ich habe als Kind schon Ballsportarten geliebt, aber auf keinen Fall reizen würde mich ein erneuter Eintritt in einen entsprechenden Sportverein, mit all den sozialen und terminlichen Verpflichtungen. Schade, dass es hier keinen etwas abgelegenen Spielplatz mit einer Wand o.Ä. gibt, wo ich alleine „rumspielen“ kann.
Na ja, egal, ich werde mich irgendwie anderweitig sportlich behelfen müssen. Ernährungstechnisch sieht es ähnlich überschaubar aus, ich habe einfach generell derzeit keinen sonderlichen Antrieb zu irgendwas und fühle mich auch etwas erschlagen, obwohl ich objektiv betrachtet beruflich und privat viel mehr Luft als vorher habe.

Zwischenstand

Die letzten zwei Wochen sind mal wieder wie im Flug vergangen. Es fehlte an Schreiblaune und teils auch an Zeit, daher hole ich das nun nach:

Arbeit und Corona:
Die Bürovorsteherin hat von mir Dank freundlicher Inspiration von laluna80 den Spitznamen „der Drache“ erhalten.^^
Wie es weiterging: Der Drache sollte keine Gelegenheit mehr bekommen, sich wegen der ach so schlimm unzuverlässigen Schnelltests neue Schikanen für mich auszudenken, denn er ist seit zwei Wochen durchgängig krankgeschrieben. So hatte ich eine ruhige Zeit, in der mir niemand die Ohren vollgejammert hat mit seiner Corona-Panik. Mal sehen, ob der Drache nächste Woche wieder zurück ist.

Hinsichtlich des von unseren hochverehrten Politikern angekündigten Abbaus der Corona-Maßnahmen im März 2022 bin ich skeptisch. Es würde mich inzwischen auch nicht mehr wundern, wenn sie Maßnahmen wie 3G am Arbeitsplatz mit täglicher Schnelltestpflicht für Ungeimpfte zur „Basismaßnahme“ deklarieren, die dann auch über den März hinaus bis in alle Ewigkeit fortgesetzt wird. Ich glaube insoweit erst an Besserungen, wenn sie tatsächlich eintreten. Das Übel einer etwaigen allgemeinen Impfpflicht hängt nach wie vor über uns -auch wenn die Einführung inzwischen fragwürdiger denn je erscheint – und auch wenn sich inzwischen Widerstand regt, ist die Impfpflicht für die Beschäftigten im medizinischen u. pflegerischen Bereich noch lange nicht vom Tisch. Die Betroffenen tun mir Leid und ich drücke ihnen fest die Daumen, dass dieser Unsinn schnellstmöglich wenigstens jetzt wieder gekippt wird.
Schön wäre auch, wenn ich Ende März dann endlich mein Auto in die Vertragswerkstatt bringen könnte … .

Ansonsten konnte ich mich am Arbeitsplatz räumlich verbessern:
Das ehemalige Büro des Illuminaten ist jetzt mein. Ha, wer hätte das gedacht?! Seitdem habe ich ein tatsächlich sehr repräsentatives Büro, mit schönen hohen Wänden, Stuckleisten an der Decke und elektrischen Rollläden usw.. Außerdem muss ich mir nicht mehr die Lästereien Gespräche von Scharfzahn im Nebenzimmer anhören, sondern sitze in ruhiger Umgebung, was mir echt gut tut. Stolz bin ich auch, weil ich das Büro auch deshalb bekommen habe, weil ich mich nach etwas Zögern getraut hatte, danach zu fragen. Die gesamte Belegschaft hat mir sehr herzlich zu dem neuen Büro gratuliert und sich aufrichtig mit mir gefreut. Als ich zum ersten Mal am ehemaligen Schreibtisch des Illuminaten gesessen habe, habe ich innerlich gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.

Freizeit:
Mir macht Zocken am PC wieder richtig Spaß, was ein gutes Zeichen ist. Und so habe ich u.a. stundenlang RDR 2, Crusader Kings 3 und Cyberpunk2077 gespielt. Seit dem Update 1.5, was tiefgreifende Änderungen mit sich gebracht hat, ist Cyberpunk2077 richtig klasse geworden und gefällt mir richtig gut.

Gar nicht gut lief es mit Schlaf, Bewegung und Sport. Unter der Woche habe ich mit Schlafproblemen zu kämpfen gehabt und bin letztlich selbst dann erst kurz nach 3 Uhr morgens eingeschlafen, wenn ich kurz nach Mitternacht ins Bett gegangen bin. Unter der Woche schlafe ich seit Jahren meistens zu wenig, weil ich erst spät müde werde und ’ne Nachteule bin, aber in den letzten Monaten hat es sich echt in eine krasse Richtung entwickelt. Sicherlich ist auch der fehlende Sport daran mitschuldig, weil mein Körper Dank des Bürojobs ohne Sport einfach zu wenig Bewegung hat und so dann nochmals später erst ausreichend „bettmüde“ wird. Daran ändert selbst der Schlafmangel des Vortages leider nichts, der macht nur, dass ich in den ersten Stunden nach der Arbeit zu müde für Sport bin, bevor ich dann nach 22/23 Uhr allmählich wieder munter werde.
Dadurch komme ich auch kaum an die frische Luft. Dank der Vitamin-D-Tabletten ist wenigstens das fehlende Sonnenlicht ausgeglichen, aber ich sehe auch für meine Verhältnisse sehr blass aus. Die ständigen Beschwerden wegen der Histaminsache sorgen dann auch nicht für ein lebendigeres Aussehen.

An den Wochenenden hatte ich nämlich oft das Problem, von freitags auf samstags starke Probleme mit meiner Histaminintoleranz zu bekommen, die sich dann bis einschließlich Sonntag hinziehen. Man kann sich das grob wie eine Mischung aus Migräne und Heuschnupfen vorstellen. Hinzu kommen Ödeme nebst durcheinandergewirbelte Temperaturregulation (Frieren, Schwitzen, Hitzeflush) und Kreislaufsystem und entsprechend ausgeknockt bin ich dann auch alles in allem. Rausgehen lockt mich wegen der Lichtempfindlichkeit und der werten Mitmenschen draußen in diesen Phasen ebenfalls nicht, ich brauche dann eine reizarme Umgebung und viel Ruhe bei möglichst keiner Kommunikation mit anderen.
Zusammen mit dem Umstand, dass ich sehr spät ins Bett gegangen bin, habe ich die Wochenenden im Ergebnis dann auch weitgehend verschlafen und war in der wachen Zeit zu ausgeknockt, um Sport zu machen. Stattdessen habe ich vor allem gezockt, was ja an sich nicht schlecht ist. Allerdings müsste ich mich wirklich wieder besser ernähren, unter der Woche mehr schlafen und mich mehr bewegen im Alltag.
Und eigentlich würde ich mich grundsätzlich auch mal wieder mit meinen Kumpels verabreden, aber das geht natürlich nicht, wenn ich an den Wochenenden so in den Seilen hänge. …
Ansonsten geht es mir aber alles in allem gut. Und die erwähnten „Dauerbaustellen“ werde ich bestimmt auch mit etwas Zeit zumindest wieder etwas besser in den Griff bekommen. Der obige „Teufelskreislauf“ ist ja nicht unüberwindbar. Vielleicht kann ich irgendwann Ende 2022 (?) oder so auch wieder in einen Sportverein gehen. Aktuell geht das ungeimpft hier nicht. Ich würde gerne wieder Taekwondo machen und hätte hier auch einen Verein in der Nachbarstadt, dessen Trainingszeiten tatsächlich ausnahmsweise nicht mit meinen Arbeitszeiten kollidieren. Unabhängig davon muss ich mich aber im Alltag mehr zusammenreißen, so dass ich mich wieder histaminärmer ernähre, Bewegung/Sport als feste Tagesroutine einbaue und so auch eher ins Bett und zu mehr Schlaf komme.

P.s.:
Die Musik ist in Cyberpunk2077 auch sehr stimmungsvoll. Wer u.a. im Afterlife im Spiel war, weiß, was ich meine.

Zufrieden

Mit meinem neuen robust-empfindlichen Mitbewohner bin ich äußerst zufrieden; er hat das eckige Herz am rechten Fleck und funktioniert tadellos. Ich habe ihn schon in mein Herz geschlossen.

Final habe ich mich für folgende Komponenten entschieden und kann insbesondere den Tower sehr empfehlen für alle, die sich ihr Hardwaresystem selbst zusammenstellen möchten und sich offen halten möchten, irgendwann auf Wasserkühlung umzusteigen. Das Gehäuse ist aber auch mit Airflow super.

CPU: i9 10850k
CPU-Kühler: Dark Rock Pro 4
Grafikkarte: Gigabyte GeForce Rtx 2070 Super Windforce
Wärmeleitpaste: Cooler Master Mastergel
RAM: G.Skill RipJaws V-Kit 32GB, DDR4-3600, CL16-19-19-39
Mainboard: MSI MEG Z490 Unify
Netzteil: Corsair HX 750i Platinum
Gehäuse: LianLi O11 Dynamic XL
6 Lüfter: ARCTIC P12 PWM PST
3 Lüfter: Thermaltake Riing Quad 12 RGB

Gesamtkosten: Ca. 2.000,00 €

So viel Geld habe ich noch nie für einen PC ausgegeben, aber es hat sich absolut gelohnt. Die Grafikkarte ist mittlerweile an die 100,00 € teurer geworden; Glück gehabt. Und obwohl ich sehr kritisch war, bevor ich mich für eine Komponente entschieden habe, habe ich an keinem der Teile etwas auszusetzen.

Festplatten habe ich meine alten beiden SATA-Festplatten sowie die drei SSDs genommen, die anders als im alten Tower im neuen Gehäuse wunderbar mühelos Platz finden.

Das Zusammenbauen, Windows neu installieren und die Festplatten mal sinnvoll ganz neu aufteilen etc. hat ganz ernsthaft Spaß gemacht. Nun bin ich wirklich zufrieden. … Wobei mir natürlich auf Anhieb noch diverse andere „offene Aufgaben“ einfallen würden (u.a. meine restlichen Umzugskisten aufräumen, eine noch übrig gebliebene freiwillige Steuererklärung etc.), aber das werde ich sukzessive angehen.

Ich bin noch etwas unschlüssig, was ich mit meinem alten PC-System mache. Eigentlich würde ich es meinem Kumpel B. schenken; ein neues für die dortige CPU passendes Mainboard wäre schnell und kostengünstig besorgt; ebenso eine SSD, evtl. auch ein neuer PC-Bildschirm … und ja auch Windows^^.

Das würde ich auch für ihn machen, weil er sich damit nicht auskennt. Meinen alten – nach wie vor guten und recht großen – Bildschirm habe ich vor ein paar Monaten an meinen Bekannten A. verschenkt. Sein kleiner Bildschirm hat mich gedauert und joa irgendwie hänge ich an manchen Gegenständen wie u.a. dem Bildschirm, obwohl ich nicht bereue, ihn ausgetauscht zu haben. Bei A. ist er in guten Händen und der hat sich wiederum sehr gefreut. Die beiden haben viel Freude miteinander. Win Win.

Vielleicht wäre es insofern ähnlich bei B. und meinem alten PC; B. und ich sind immerhin seit über 10 Jahren befreundet, den PC-Tower habe ich seit etwa meinem 16. Lebensjahr. Das waren noch Zeiten … gefühlte Ewigkeiten her. Seitdem schwöre ich auf LianLi-Gehäuse; die sind zeitlos und sehr zukunftstauglich. Sowohl den alten PC, als auch B. mag ich auf ihre Weise. Nur weiß ich nicht, ob es deplatziert wäre, B. den PC anzubieten.

Natürlich könnte ich den PC auch verkaufen; der Restpreis beläuft sich auf ca. 400,00 €, evtl. auch etwas mehr. Mir ist das Geld ehrlich gesagt egal. Ich schätze nur, dass B. auch ohne in PC-Dingen bewandert zu sein, das Geschenk als „zu viel des Guten“ empfinden wird. Ich würde ihm den durchaus gerne schenken, wenn er ihn haben möchte, aber ich möchte ihm damit auch nicht vor den Kopf stoßen. Außerdem weiß ich trotz seiner Begeisterung über die Leistungsfähigkeit meines alten PCs nicht, ob er überhaupt Lust hat, von Laptop auf PC umzusteigen zum Zocken. Mal ganz davon abgesehen, dass er bald irgendwann in den nächsten Wochen seine mündliche Examensprüfung machen dürfte oder evtl. schon hinter sich hat (hoffe ich jedenfalls für ihn, andernfalls wäre er nämlich durch das schriftliche Examen durchgefallen). Insofern hat er derzeit sicher andere Sachen im Kopf.

Ich werde noch etwas darüber nachdenken. Immerhin: Bei A. war ich mir auch sehr unsicher, wie der das Angebot aufnehmen wird, und er hat sich einfach nur sehr gefreut.

Wasserstand

Kurzer Wasserstand:
Ich bin seit Längerem nicht zum Bloggen gekommen, Teils aus Zeitmangel, teils aus fehlender Schreiblust.

Eventuell schreibe ich auch wieder regelmäßiger, nur im Moment ist das etwas blöd, weil mein Mainboard den Geist aufgegeben hat.

Da ich mir schon seit Jahren ein neues Hardwaresystem zusammenstellen wollte, habe ich den Wink des Schicksals genutzt, um mir ein richtig geiles und zukunftstaugliches Gamingsystem zu kaufen. Bis auf die Gehäuselüfter habe ich alles zusammen. Der Tower wird ein LianLi O11 Dynamic XL in schwarz, die CPU ein i9 10.850k und die GPU eine Gigabyte GeForce Rtx 2070 Super Windforce. Dazu kommt ein CPU-Kühler von BeQuiet Dark Rock Pro 4 und G.Skill RipJaws F4 3.600 C 18D 32 GVK RAM-Riegel (vorher hatte ich 16 GB). … Mein alter LianLi Tower ist einfach im Laufe der gut 15 Jahre, die wir gemeinsam überstanden haben, zu klein worden.

Bei den Lüftern schwanke ich noch, weil ich gerne RGB-Lüfter einbauen möchte, aber ich will für die Lüfter nicht mehr als ca. 200,00 € ausgeben und es soll insgesamt leise sein. Wobei der Preis nicht mal so entscheidend für mich ist, weil ich das System eh die nächsten 5 Jahre mindestens nutzen werde.

Von den Nicht-RGB-Lüftern gefallen mir die Noctua und die von BeQuiet ist am besten, aber zumindest drei RGB-Lüfter sollten es auch sein. Da sind eigentlich die Corsair iCUE QL 120 am besten für meine Zwecke, aber die von Thermaltake Riing Trio 12 und die Cooler Master MF HALO sind auch gut, sogar etwas kühlstärker, aber auch lauter. Ich will die auf jeden Fall beidseitig beleuchtet haben. Das ist leider nicht bei allen RGB-Lüftern der Fall. Kühlstark und leise sollten sie auch sein, was in der Summe schwierig wird. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Ich muss da noch etwas abwägen.

Beruflich läuft es nicht schlecht. Wobei ich noch an meinen Schwächen arbeiten muss. Die Diva ist lustigerweise gleichwohl recht gut auf mich zu sprechen und auf ihre Weise quasi zutraulich. Na ja, erleichtert mir immerhin den Alltag, nur am Ende des Jahres fallen die Würfel und ich glaube gar nichts, bevor ich keinen unterschriebenen Verlängerungsvertrag vor mir liegen habe (diesmal muss der unbefristet sein). Ok, auch für mich deutet alles darauf hin, dass meinem Kollegen und mir die unbefristete Verlängerung angeboten wird, nur will ich lieber vor bösen Überraschungen gefeit sein und mich nicht zu früh freuen.
Außerdem steht noch die Fachanwaltsausbildung an, die ich natürlich in meiner Freizeit machen muss. Bislang habe ich nicht einmal in die Lernunterlagen geschaut, ich habe ein ungutes Dejavu an die Examensprüfungen. Oh man, ich verstehe mich einfach nicht, warum ich just beim Lernen für Prüfungen derartige völlige Blockaden habe und da zu so einem extremen Verdrängungsverhalten neige.

Privat ist es an sich ok. Zufrieden bin ich teilweise, manches habe ich endlich geschafft und einiges bekomme ich eigentlich recht zufriedenstellend regelmäßig hin, was ich mir vorher nie hätte vorstellen können, dass ich das schaffe, aber unter der Woche schlafe ich wenig, weil ich zu spät müde werde und ins Bett gehen mag, und am Wochenende kann ich zwar dann ausschlafen, aber möchte eigentlich lieber im Arbeitsalltagsrhythmus bleiben, mit frühem Aufstehen, damit das auch unter der Woche besser läuft.
Das bringt mich zum nächsten Punkt: Sport klappt leider gar nicht. Ich habe letzte Woche sogar wieder das Kampfsporttraining „geschwänzt“, weil ich einfach keinen Bock auf Interaktion mit anderen Menschen hatte. Prüfung da wäre im Dezember, aber ich möchte nicht. Mein Lieblingssparringspartner will leider da seine Prüfung machen, wenn er von der Arbeit frei bekommt (Schichtdienst). Egoistischerweise hoffe ich, dass er nicht frei bekommt, und wir die Prüfung dann gemeinsam nächstes Jahr machen. Ich habe derzeit überhaupt keinen Nerv dafür, mir die ganzen Handgriffe, Würfe etc. zu merken und ja eben auf den notwendigen Sozialkram dabei, obwohl die dort ja ausgesprochen freundlich und unkompliziert drauf sind und ich dort ziemlich geschätzt werde (verstehe ich nicht ganz). Mich nervt das sogar momentan nur mit den Handgriffen etc. und ich komme mir da erst recht losermäßig vor, mein Kopf ist da nach der Arbeit einfach leer. Ich vermisse Taekwondo.

Gewicht und Essen sind dagegen recht ok. Gewicht ist ziemlich stabil trotz null Sport und alles andere als kalorienarmer Ernährung bei 54 kg, mit hormonellen Wassereinlagerungen dann temporär 55 kg. Sollte mittelfristig weniger sein und eher bei 53 kg – 52 kg liegen, aber es ist auch so ok. Mich stört sogar mehr mein Hang zu null Sport und der Verlust von Ausdauer, obwohl ich immer gerne Sport gemacht habe und das als Ausgleich zum Bürojob wichtig wäre. Ich will nicht in ein paar Jahren komplett unsportlich geworden sein. Nur im Moment bin ich so ätzend unmotiviert und fast selbststrafend mir gegenüber eingestellt, jedenfalls definitiv selbstsabotierend. Sport wäre ja etwas Gutes (also mal abgesehen von der Sache speziell bzgl. dem Kampfsporttraining oben, aber Laufen oder Fahrradfahren wäre ja was anderes und tut mir gut); das hat dann zurückzustehen.

Das könnte auch hiermit zusammenhängen: Mich hat die Arbeit immer mal wieder ziemlich gestresst, vor allem die Arbeitsfülle/das Arbeitspensum, dem ich hinterherhinke, und das war sicher mit ein Grund warum ich mich recht grundlos noch dreimal übergeben habe, einmal Ende September und zweimal im Oktober – nachdem ich mich zuletzt davor noch 6x im Mai übergeben hatte und die Sache damit für recht erledigt gehalten hatte. Es ist auch nicht schlimm, gelegentliches Erbrechen macht dem Körper m. E. nicht so viel, auch wenn es nicht gut ist. Es ist auch nicht so, dass ich mich als gefährdet einschätze, wieder in einer Essstörung zu landen, also einer richtigen Essstörung und nicht bloß einem temporär etwas gestörtem Essverhalten. Da habe ich ja den Vergleich zu früheren Jahren und das liegt ein Unterschied wie Tag und Nacht dazwischen. Das gesamte Denken und Empfinden sowie der Selbstbezug ist da anders.

Schön wäre es, wenn das mit der Arbeit mal nicht so eine Dauerbaustelle wäre. Immerhin hatte ich das Pensum neulich sogar mal kurz im Griff, bis dann irgendwie viele Gerichtstermine auswärts (mit viel Fahrzeit) und hier noch und da noch etwas an Zusatzarbeit kamen.

Ich denke, wenn das mit dem Arbeitspensum bei mir mal künftig konstant ok laufen würde, wäre mein Hauptmühlstein auf meiner Seele weg; ich habe da immer dauerhaft ein schlechtes Gewissen wegen der noch unerledigten Akten. Immerhin ist eine sehr umfangreiche Sache mit diversen Einzelmandaten und jeweiligen Gerichtsverfahren innerhalb von nicht einmal 5 Monaten nun in ruhigem Fahrwasser und der Mandant hat vorläufig Kinder und Wohnung zurückbekommen. Das hat mich auch gut auf Trab gehalten, zumal da einige Eilverfahren waren, so dass ich die Sache meistens in der Bearbeitung vorziehen musste (und dadurch nicht zu anderen Sachen gekommen bin). Na ja egal. Immerhin ist es schön zu sehen, dass sich vieles auch sortiert, was ich vorher immer für eine unüberwindbare oder zumindest komplizierte Hürde gehalten habe. Eine umfangreiche und über mehrere Jahre laufende Mietrechtsstreitigkeit mit mehreren Einzelstreitigkeiten ist zB nun endlich durch Vergleich endgültig abgeschlossen.

Film- & Spieltipps

Durch einen Bekannten bin ich auf den Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ (Netflix) aufmerksam geworden. eigentlich kann man mich mit den Eurovision Song Contest jagen, ich finde die Veranstaltung grausam, aber als Parodie war es sehr unterhaltsam. Mein Favorit ist der russische Auftritt und Nebendarsteller, sehr gut gemacht!

Schaut euch den Film an, dann versteht ihr, warum ich bei dem Auftritt grinsen muss:

Ansonsten habe ich mir am Wochenende die Spiele „Star Wars Jedi: Fallen Order“, „Total War: Warhammer 2“ und „Spirit Of The North“ gekauft.
Ganz so viel bin ich noch nicht zum Zocken gekommen, aber alle Spiel machen soweit einen guten Eindruck. Bei Star Wars Jedi: Fallen Order hätte ich allerdings nicht erwartet, dass es so viele Anleihen an Tomb Raider hat, auch wenn das nun ja nichts Schlechtes bedeutet. Die Tomb Raider-Reihe mag ich sehr. Etwas schade finde ich, dass es kein aktuelles RPG für Star Wars gibt; eben ein Spiel, in dem man sich z.B. zwischen Siths und Jedis entscheiden kann usw.. Das hätte mal was. Zuletzt habe ich endlich auch mal wieder Dead By Daylight gespielt und finde die ganzen Neuerungen in dem Spiel ganz ok; die neuen Survivor gefallen mir auch; die neuen Killer konnte ich bisher noch nicht testen, da man ewig auf ein Spiel warten muss, wenn man als Killer starten will und sich noch nicht hochgespielt hat.

Mit meinem neuen Curved-Monitor bin ich äußerst zufrieden. Entschieden habe ich mich für den AOC CQ32G1, 2560 x 1440, 144 Hz. Außerdem hatte ich mir passend dazu einen „Greifarm“ als Halterung für den Bildschirm besorgt, was sich ebenfalls sehr bewährt hat und deutlich komfortabler ist, als der übliche Standfuß.
Mein alter Bildschirm war recht breit, aber in der Höhe schmal (2560 x 1080), was auch ok war, aber auf Dauer habe ich einfach die Höhe vermisst und wollte daher nicht wieder so einen eher schmalen Bildschirm.
Bei dem Curved-Monitor zahlt sich die gebogene Form tatsächlich aus in den Spielen; ich finde das angenehmer und sehfreundlicher.

Was sonst noch war:
– ich hoffe, mein Kumpel schafft seine Examensprüfung
– schwarze Fingernägel haben etwas; vielleicht lackiere ich mir die öfter im Urlaub; im Beruf würde sich das etwas schlecht machen.^^
– Sonnenuntergänge machen mich melancholisch, keine Ahnung warum.
– das erste Mal wieder Laufen nach einer längeren Pause ist nur halb so schlimm, wie befürchtet
– Backofen-Pommes schmecken mit Pommes-Salz besser
– Warum tragen die Mädchen & Frauen ausgerechnet bei der Rhythmischen Sportgymnastik und beim Turnen eigentlich so knapp geschnittene Kostüme, im Gegensatz zu den Jungs & Männern? Bei den erwachsenen Frauen kann man ja sagen, dass das deren Bier ist, aber bei den Kindern?
Also ich habe mich als Kind immer geweigert, beim Leichtathletik diese doofen „bikiniartigen Hosen“ anzuziehen, die die Oberschenkel so betont haben, um dann halbnackt vor dem Publikum Sport machen zu sollen, während sich die Jungs normal anziehen durften. Ich habe immer meine Hosen und T-Shirts vom Handball angezogen, trotz all der Missbilligung der Erwachsenen (O-Ton meiner Eltern: „Sei doch mal normal, das trägt man eben so; außer dir denkt sich da keiner was dabei.“). Warum soll ich auch beim Sport halbnackt rumlaufen; noch dazu als Kind?! Und bei der RSG machen die ja erst recht all diese „Verrenkungen“ etc.. Als Sportler würde ich darauf bestehen diese Übungen gefälligst in einer Kleidung machen zu dürfen, bei der man nicht unfreiwillig zum Erotikdarsteller für die Zuschauer mutiert.

Geht doch …

Nachdem ich schon wieder davon geträumt hatte, dass ich unbedingt noch das Paket zur Post bringen muss, habe ich es tatsächlich gegen 11 Uhr aus dem Bett geschafft, mich um Haushaltskram gekümmert und irgendwann gegen 14 Uhr zu Mittag gegessen.
Das Gericht ist denkbar einfach: Man nehme eine Tiefkühl-Mischung asiatischer Gemüsesorten, Reis, frischen Pak Choi und Hähnchenfleisch, das zuerst in Mehl gewälzt und dann gebraten wird. Als Sauce reicht die fertige Süß-Sauer-Sauce eines namhaften Produzenten, zu der ich immer etwas Wildpreiselbeergelee gebe. Dazu gab es Brennesseltee, weil ich was anderes als zuckerfreie Cola trinken und zudem gerne wieder normale Augenlider haben wollte.

Anschließend habe ich mir einen Spieletest zu dem Spiel Maneater angeschaut. Leider ist die Umsetzung der an sich interessanten Spieleidee sehr enttäuschend ausgefallen und die Grafik ist verdammt mies. Dabei hätte es so viel Spaß machen können, als weißer Hai durch die Gewässer zu schwimmen und an Traumstränden Menschen zu massakrieren.

Hoffentlich erfüllen wenigstens Vampire – Bloodlines 2 und Cyberpunk 2077 die Erwartungen; in beide Spiele setze ich große Hoffnungen.

Außerdem möchte ich mich bis dahin wieder mehr Battlefield 5, Star Wars Battlefront 2, Dead By Daylight, Titanfall 2 und Rainbow Six Siege zuwenden. Diese Spiele haben mir jeweils große Freude bereitet als ich sie noch regelmäßig gezockt habe. Allerdings machen sie mir weniger Spaß, wenn ich sie nur mal kurz anspiele und lediglich feststellen muss, dass meine Skills auch mal deutlich besser waren und ich keine Zeit habe, mir all die zig Spielefortschritte zu erspielen.

Immerhin profitiere ich bei Titanfall 2 und Dead By Daylight noch von meinen früheren exzessiven Spielphasen; bei den anderen Spielen sieht es dagegen düster aus. Gerade bei den Ego-Shootern habe ich den unguten Eindruck, dass meine Reflexe deutlich abgebaut haben; die ganzen Jugendlichen und Arbeitslosen, die das rund um die Uhr zocken und keine anderen Lebensinteressen haben, sind mir da irgendwie über. Und das, obwohl ich einst mal ziemlich gut bei Ego-Shootern war. Pah, welch‘ Schande! Wahrscheinlich brauche ich inzwischen die Seniorenvariante für Berufstätige … .^^

Als nächstes werde ich mir allerdings erst einmal einen neuen Monitor besorgen; der bisherige hat mir über 6 Jahre gute Dienste geleistet, hat aber inzwischen ausgedient. Ähnliches gilt für mein Motherboard, die CPU und meine Grafikkarte. Außerdem werde ich bei der Gelegenheit meinen über 10 Jahre alten Lian Li-Tower gegen ein neues Gehäuse austauschen, und zwar eines mit Glasfront an der Seite. Gut wäre nicht zuletzt bzgl. der Wärmeentwicklung auch, wenn der Tower etwas größer als der bisherige wäre. (Auf Wasserkühlung mag ich nicht umsteigen.)
Beim Monitor favorisiere ich einen sog. curved-Monitor, also einen etwas gebogenen Bildschirm, der dadurch an die menschliche Sehverarbeitung angepasst ist.
Das alles eilt jedoch nicht so sehr; ich werde das so nach und nach angehen. Als erstes ist der Monitor dran.

Aus lauter Übermut bin ich heute später noch mit dem Fahrrad zur Post gefahren und habe endlich das Paket aufgegeben, damit ich wieder von anderen Sachen träumen kann. Die Sonne war schön und selbst das Fahrradfahren war angenehm. Gestört haben wie immer nur meine Mitmenschen, wobei auch die fairerweise betrachtet noch relativ gesittet waren.

Dank eines halben Liters Energy Drink fühle ich mich nicht nur insgesamt deutlich besser, sondern auch bereit, noch etwas im Wald spazierenzugehen. Es gibt kaum etwas Schönes, als das Licht bei Sonnenauf- bzw. -untergang; das hat so eine eigene Stimmung – ähnlich wie Sommergewitter, die ich sehr mag.

Sonniger Samstag

Der heutige Samstag war weitgehend schön. Endlich wärmere Temperaturen und viel Sonnenschein. Bis mittags hatte ich auch ausgeschlafen, da ich erst morgens gegen 6 Uhr ins Bett gegangen bin. Schuld daran war der fesselnde Online-Modus von Red Dead Redemption 2, den ich erstmalig begeistert ausprobiert hatte. Das Spiel ist sowohl im Singleplayer-, als auch im Multiplayer super.

Erfreulicherweise war ich ausnahmsweise hochmotiviert und habe ein paar bislang liegengebliebene Aufgaben erledigt. Danach gab es selbstgemachte „Kräuterkartoffeln“ mit ebenfalls selbstgemachten Kräuterquark. Die Zubereitung ist denkbar einfach und die Kartoffeln schmecken mir noch besser, als die Fertigvariante aus dem Tiefkühlfach (die auch nicht schlecht ist):
Kartoffeln kochen, in Scheiben oder „Stifte“ schneiden und in eine Marinade aus Kräutern (frischer Schnittlauch, Rosmarin, Thymian, etwas Chiliflocken) + geschmolzene Kräuterbutter + Olivenöl einlegen. Ganz ähnlich beim Quark, nur dass ich für den Pfeffer, etwas Zucker und Limettensaft + geschmolzene Knoblauchbutter + die anderen Kräuter genommen habe. Die marinierten Kartoffeln kommen anschließend noch eine Weile in den Backofen, bis sie knusprig-braun sind.

Das Ganze hatte ich spontan „frei Schnauze“ gemacht, insbesondere bzgl. der Dosierung der Kräuter etc., und war insofern erleichtert, dass es am Ende erstaunlich gut geschmeckt hat.

Später am Tag, gegen Abend, bin ich tatsächlich Laufen gegangen. Spaß gemacht haben die Trittübungen an einer beschaulichen Stelle im Wald; ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn das Kampfsporttraining irgendwann in drei Monaten oder so wieder anfängt. Nur teilweise Spaß gemacht hat das Laufen selbst, weil mir währenddessen übel war. Deshalb ist es auch eher eine Mischung aus Laufen und Spazierengehen geworden.

Nach dem Laufen musste ich mich etwas beeilen mit Duschen etc., um noch schnell einkaufen gehen zu können. Auch nach dem Einkaufen war mir noch übel. Meiner Galle hat mein Mittagessen offensichtlich nicht gepasst.

Leider habe ich eine etwas überempfindliche Galle, die manchmal „angefressen“ reagiert. Mediziner nennen das Gallenwegsdyskinesie. Die genetische Disposition habe ich von meiner Mutter, die das gleiche Problem mit ihrer Galle hat.
Meistens habe ich keine akuten Probleme damit, außer einmal im letzten Sommer sehr stark, so dass ich eine Weile kaum etwas vertragen habe ohne quasi gleich wieder Gallenkoliken zu bekommen. Meistens äußert sich diese Überempfindlichkeit aber nur vereinzelt und in milder Form, so wie heute.

Zum Glück hilft mir ein Medikament recht gut dagegen, das ähnlich wie Gallenflüssigkeit schmeckt. Aber bekanntlich schmecken die wirksamsten Medikamente ja besonders scheußlich.^^
(kleiner Scherz! )

Wochenrückblick:
Mittwochabend hatte ich mich noch mal übergeben, natürlich wieder mit Nasenbluten. Mir war da schon nach dem insoweit normalen Abendessen latent übel, weil ich versehentlich ranziges Kürbiskernöl verwendet hatte. Das Weingummi, das ich danach gegessen habe, war grundsätzlich keine schlechte Idee, da das irgendwie magenberuhigend wirkt und gegen die Übelkeit hilft. Allerdings gilt das natürlich nicht, wenn man dann so wie ich aus einer „Scheißegal-Laune“ heraus spontan viel zu viel davon isst, bis einem von dem ganzen Weingummi erst recht schlecht ist. … Wie auch immer, nach dem Übergeben ging es mir immerhin deutlich besser.

Der Donnerstag und der Freitag sind dagegen soweit recht gut verlaufen, auch wenn ich an beiden Tagen abends nach der Arbeit weder Sport, noch einen Spaziergang gemacht habe. Am Donnerstag hatte ich mir -einer spontanen Laune folgend- für die Mittagspause drei Brötchen, zwei Schokobrötchen und so einen teilweise schokolierten Osterhasen mitgebracht, der aus dem gleichen Teig war, wie diese „Amerikaner“, die man in Bäckereien kaufen kann. Die Schokobrötchen und der Osterhase sind zu meinem Mittagessen geworden, die Brötchen gab es abends mit Käse bzw. Rübenkraut/Zuckerrübensirup.

Keine Ahnung, warum eigentlich Rübenkraut; das mag ich zwar, aber eigentlich esse ich das höchst selten (und eigentlich meistens nur zu Reibeplätzchen, die ich noch seltener esse). Genauso auch mit so Sachen wie den Schokobrötchen oder gar dem Osterhasen(teig).
Vielleicht werde ich mir zukünftig häufiger diese „Amerikaner“ kaufen; der Geschmack und die Konsistenz von dem Teig ist echt lecker. Ansonsten sind mir die meisten Sachen vom Bäcker tendenziell zu süß und klebrig; gerade wenn da so viel Zuckerguss drauf ist; auch die Sachen mit Sahne vertrage ich nur bedingt; je nachdem wird mir davon übel – das war bei mir immer schon so. Eigentlich schade, denn z.B. die Puddingplätzchen wären ohne den Zuckerguss ziemlich gut.

Freitag hatte ich nicht wirklich Hunger und heute auch nicht (heute vermutlich vor allem wegen der Gallensache bzw. der latenten Übelkeit). Gewichtstechnisch hat sich der Donnerstag offenbar bis zum Samstag wieder ausgeglichen. Das Gewicht ist zwar nach wie vor für meinen Geschmack etwas zu hoch und ein bisschen Wassereinlagerungen habe ich nach wie vor, aber ich hätte wirklich Schlimmeres erwartet. Zumal nach dem Übergeben an zwei Tagen hintereinander, der ungünstigen Zyklusphase und den ganzen leeren Kohlenhydraten (<= binden Wasser im Körper) vom Donnerstag hätte ich mit mehr Gewicht bzw. stärkeren Wassereinlagerungen gerechnet. Sollte sich der Wasserhaushalt meines Körpers etwa allmählich wieder normalisieren? … Auf jeden Fall bekommt mir die weitgehende, wenngleich nicht strikte Süßigkeitenabstinenz gut. Auch das Laufen heute war eine gute Idee.

Nicht schlecht …

war der heutige Tag. Mehr schlafen macht mehr aus, als ich vermutet hätte. Dabei bin ich immer noch an sich zu spät ins Bett gegangen. Das sollte ich zuerst angehen.

Büroarbeit war ganz ok heute. Da ich in einer Karnevalshochburg lebe, ist hier derzeit fast ein bisschen Ferienstimmung; ein Teil der Kollegen besteht aus eingefleischten Karnevalisten – der andere Teil besteht aus Zugezogenen wie mir und fremdelt etwas mit derartigen Bräuchen^^. Morgen gibt es hier den ersten Umzug nachmittags, weshalb wir eher frei haben. Rosenmontag ist ebenfalls frei.

Heute konnte ich auch eine gute Stunde eher Feierabend machen, da ich einen auswärtigen Termin hatte, der gut gelaufen ist, und nach dem es sich nicht mehr gelohnt hätte, zurück ins Büro zu fahren. Das Wetter war auch angenehm mild, fast sommerlich.

Zuhause habe ich an sich unnötig zu viel gegessen (der neue Herd und der Kühlschrank sind super! Endlich mal keine Platzprobleme mehr im Gefrierfach etc.!), aber es ist nicht weiter ausgeartet und übergeben habe ich mich auch nicht; allerdings habe ich heute auch wieder keinen Sport gemacht und Dienstag war ich ja auch nicht beim Training. Bei der Arbeit habe ich mich zwar bzgl. der erwähnten Kritikpunkte etwas verbessern können, mein Umsatz ist aber zu niedrig und ich bin insgesamt mit den (geplanten) Arbeiten nicht soweit gekommen, wie ich wollte. (Ok, es kommen auch täglich immer ungeplante Arbeiten dazwischen, die teils direkt bzw. am schnellsten zeitnah zu erledigen sind, teils zu geplanten Arbeiten für später werden, trotzdem … ). Gewicht liegt so bei ca. 55,6 kg, wobei etwa geschätzt mindestens ein 1kg einfach Wasser ist, das demnächst wieder verschwunden ist. Das Wasser kommt glaube ich primär von überdurchschnittlich vielen Kohlenhydraten und mangelnder Bewegung.
Nichts von alledem ist dramatisch, zufrieden bin ich mit allem insgesamt nicht. Vor allem der Punkt mit dem Umsatz bereitet mir chronische Kopfschmerzen (manchmal nicht nur im übertragenem Sinne).

Andererseits muss ich mich insgesamt mehr in Geduld üben, alles auf einmal zu ändern, gerade beruflich wie privat, wird nicht funktionieren. Im Moment sind meine Energiereserven zudem recht gering. Es hilft aber, abends wirklich pünktlich Feierabend zu machen und mittags nach Möglichkeit an die frische Luft zu gehen bzw. einmal aus dem Büro raus. Ich denke, dass es mit dem Sport auch wieder besser und regelmäßiger wird, wenn ich energiemäßig wieder mehr im grünen Bereich bin. Auch mit dem Essen und Abnehmen wird es vermutlich besser laufen, wenn sich mein innerer Stresspegel reduziert.

Heute Abend habe ich immerhin seit Langem wieder Lust gehabt, etwas zu zocken (Red Dead Redemption 2). Das Zocken am Wochenende war zwar auch gut, aber eher wegen der Gesamtkonstellation und weil wir in der (guten) Konstellation seit mindestens 1 1/2 Jahren nicht mehr gezockt haben; auf Zocken alleine hätte ich dagegen am Wochenende keine Lust gehabt.

Meinen Bruder habe ich heute ignoriert; der hat sich das Wochenende so gedacht, dass ich ihn besuche (weil der erwähnte gemeinsame Bekannte ihn ab Freitag besucht) und wir zu Dritt lokal bei ihm zocken.
Abgesehen davon, dass ich eigentlich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen bin Samstag und allenfalls Lust auf gemeinsames Zocken über Distanz aka online hätte, möchte ich meinen Bruder nicht besuchen. Das ist genau die Art von „Freizeitstress“, die ich gerade jetzt am wenigsten gebrauchen kann, selbst wenn der Montag frei ist. (Es nervt mich, dass ich durch sein Drängen schon wieder anfange zu überlegen, wie sich ein Besuch bei ihm kompromissweise einrichten ließe). … Ich weiß nicht mal, ob ich wirklich zu der Geburtstagsfeier gehen möchte. Eigentlich wäre ein Samstag ohne irgendwelche Verpflichtungen schön. Am schönsten, ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber Dritten zu haben.

Übernächstes Wochenende habe ich den halben Samstag eine berufliche Fortbildung, die inhaltlich sehr sinnvoll und bestimmt interessant ist. Das Wochenende danach bin ich mit S. für den Sonntag verabredet.

Gegen all diese einzelnen Termine habe ich an sich nichts bzw. findet ein Teil von mir die ja selbst gut, aber auf der anderen Seite kosten sie mich Energie, die ich in dem Maß nicht oder gerade so erübrigen kann, was mir dann später anderswo nachhängt. (Ich weiß, dass die meisten anderen Menschen das nicht verstehen können; ich verstehe das nicht einmal selbst)

=> möglicherweise zu viele Reize, nicht nur optisch, sondern auch emotional (Stimmungen anderer etc.) und akkustisch. Es nervt mich schon manchmal, dass ich im Büro wie ein Luchs unfreiwillig die Gespräche und Geräusche aus den Nachbarzimmern höre und quasi die Stimmungen im Raum mitbekomme, wobei die Arbeitsumgebung insgesamt zum Glück eher ruhig und unhektisch ist; in einem Großraumbüro hätte ich wohl jeden Tag abends Kopfschmerzen und Tinnitus-Geräusche; früher in der Schule habe ich einmal tatsächlich kurz nichts mehr gehört und den hohen Lärmpegel fand ich dort immer besonders anstrengend, so dass ich nach der Schule ersteinmal in mein Zimmer gegangen bin und gerade auch akkustisch Ruhe bzw. eine reizarme Umgebung brauchte „zum Runterkommen“. Dito nach Familienfeiern, Ausflügen in Städte etc..

p.s.:
Die Kategorien hier müsste ich mal überarbeiten. Das wird aber dauern. Und nein, die Kategorie „Gesundheit“ bleibt. *fg*