
Die letzten Wochen waren anstrengend. Arbeitsverdichtung, dazu zu allem Überfluss oben drauf noch die Quarantäne- und Urlaubsvertretung für meine Kollegen. Im Moment habe ich echt die Arschkarte gezogen. Ich hoffe, dass sich das in den kommenden Wochen wieder bessert, denn ich brauche irgendwie mal eine Pause; die Wochenenden sind gefühlt zu kurz, um die Batterien wieder aufzuladen.
Eine gute Nachricht gibt es aber:
Im 2. Anlauf konnte die Werkstatt feststellen, dass die Fehler bei meinem Auto durch ein defektes Steuergerät ausgelöst werden dürften. Anfang Mai soll das neue Steuergerät eingebaut werden. Ich bin mal gespannt. Immerhin klingt das Steuergerät nach einer wesentlich schlüssigeren Ursache, als die Autobatterie, die man mir erst -offenbar recht pauschal- als Ursache benannt hatte und dann die Lösung darin sah, die Batterie über Nacht zu laden. Da habe ich nichts Gutes geahnt, wollte aber mal nicht so voreingenommen sein. Nachdem die Fehler wenige Tage nach Rückgabe des Fahrzeugs später prompt erneut auftraten, genauso sporadisch und aus heiterem Himmel wie zuvor, räumte der Werkstattmitarbeiter etwas kleinlaut ein, dass meine Fehlerbeschreibung ja echt nicht nach der Batterie als Ursache geklungen hätte. Joa, zum Glück bin ich ein sehr friedlicher Kunde, zumal streiten mit der Werkstatt mir nichts gebracht hätte. Ich hoffe einfach mal, dass das Steuergerät wirklich die Ursache ist und die Baustelle Auto dann mit dem Austausch erledigt ist.
Sportlich habe ich bisher faktisch außer einmal Joggen gar nichts gemacht. Laut meiner Fitnessuhr hat mein Körper einen Trainingsnichtzustand erreicht, in dem er auch zügige Spaziergänge offenbar für Sport hält, jedenfalls habe ich da Pulsspitzen von bis zu 160, warum auch immer. Ich bin auch schnell außer Atem, obwohl ich rein vom Empfinden her das Ganze dabei trotzdem nicht als anstrengend erlebe; nur das Gefühl, wenig Luft zu bekommen, nervt etwas. Aber Dank der Maskenpflicht habe ich mich daran gewöhnt, weil ich unter den FFP2-Masken auch nicht so gut Luft bekomme. Man wächst mit den Anforderungen.
Der Taekwondo-Verein hatte vor den Osterferien verkündet, noch darüber beraten zu wollen, ob man nach Ostern 3G weiter aufrecht erhält. Der Wortlaut war so gefasst, dass man eine Aufrechterhaltung von 3G offenbar favorisierte. Das hatte meine Laune doch etwas runtergezogen. Vorhin kam just ein Update, dass man nun doch auf 3G verzichtet. Na bitte, geht doch. Jetzt müsste ich nur noch meine private Lethargie und meine latente soziale Scheu überwinden und mich dort zum Probetraining anmelden. Ich hasse immer diese Ungewissheit im Vorfeld, was mich dort erwartet. Offentlich fragt niemand dort nach meinem Impfstatus … .