Was sonst noch war

  • Ich habe am Wochenende nach langer Zeit etwas Sport gemacht und festgestellt, dass es durchaus gute Trainingsvideos gibt und dass ich meine Mutation zum Couchpotatoe vielleicht doch noch umkehren kann.
  • Dem Online-Handel sei Dank konnte ich mich kleidungsmäßig neu eindecken und bin sehr zufrieden.
  • Meine ältere Nachbarin ist echt eine gute Seele, weshalb ich bereitwillig ihren Putzdienst für den Gemeinschaftsflur übernommen habe, obwohl ich den Putzdienst an sich nicht leiden kann. Meine Nachbarin hat es derzeit im Rücken. Wir verstehen uns gut, ohne uns gegenseitig durch zu viel Kontakt und Nähe auf die Nerven zu gehen.
  • Es ist nun quasi fest geklärt, dass ich Mitinhaber werde, gemeinsam mit meinem anderen jungen Kollegen. Wir sind dann zu Dritt als Gesellschafter. Mein Kollege und ich werden außerdem die Notarausbildung machen. Leider muss man am Ende die Notarprüfung, quasi ein 3. Staatsexemen, absolvieren, was mit meiner Prüfungsangst ungut ist. Aber gleichwohl ist das eine für mich sehr reizvolle Sache, nicht nur, weil die Notartätigkeit lukrativ ist. Es ist auch eine gute Abwechslung zur Anwaltstätigkeit. Trotzdem habe ich jetzt schon etwas Angst vor dem Lernen und der Prüfung am Ende, aber es fühlt sich trotzdem richtig an, diesen Schritt zu gehen. Meine Eltern haben mir freundlicherweise ihre volle Unterstützung zugesagt, und freuen sich mit mir über die jüngsten Entwicklungen. Ich freue mich, bin aber auch noch etwas ungläubig, dass das alles real ist. Das hätte ich mir nie träumen lassen.
  • Ich habe das Spiel „This War of Mine“ am PC sogar schon im 3. Anlauf erfolgreich durchgezockt … nachdem meine Spielfiguren bei den vorherigen Versuchen allesamt nach langem Leiden verstorben sind. Gut, bei dem erfolgreichen Durchlauf ist eine Spielfigur erfroren, der andere ist einfach trotz aller Zuwendung abgehauen, um dann an der Grenze erschossen zu werden, und die Dritte erlag ihren schweren Verletzungen … und die 4. Überlebende ist tief traumatisiert, aber sie hat den Krieg überlebt!^^
  • Ansonsten zocke ich aktuell gerne an Gemeinschaftsspielen Back4Blood mit meinem Bruder, seiner Freundin und einem gemeinsamen Kumpel. Manchmal spielen wir auch DeadByDaylight. Mit dem einen Kumpel zocke ich ab und zu auch „It Takes Two“ – kann ich als Koop-Spiel sehr empfehlen, ebenso wie das Spiel „A Way Out„.
  • Hellraiser: Revelations – Die Offenbarung hat mich nicht vom Hocker gerissen. Eigentlich wollte ich mir ja „Judgment“ aus der Reihe anschauen, aber das gab es bei Amazon Prime Video nicht zum Leihen. Dafür war „I Spit On Your Grave 2“ gar nicht schlecht. Der erste Teil hat mir schon gut gefallen.
    Ich sollte öfter solche Videoabende machen. Als nächstes werde ich mir „Ein Mann namens Ove“ anschauen. Wenn der vom schwarzen Humor her so gut wird, wie „The Guard“ , wäre das super. … Und irgendwann 2022 werde ich auch wieder Filmabende mit meinen beiden Kumpels machen. Ja, das habe ich mir fest vorgenommen.

Freie Fahrt für freie Bürger …

… oh wait, wir sind ja keine freien Bürger mehr. In der Unfreiheit sind manche zwar gleicher, als andere, aber unfrei sind wir am Ende alle.

Wie das so ist, wenn die Lebensrealität mit absurden Regelungen kollidiert, musste ich vor wenigen Tagen schmerzlich erfahren, als ich einen Werkstatttermin für mein Auto ausmachen wollte. Mein neues Auto hat zwei „Macken“, die kommen und gehen und die leider nicht nur nervig sind, sondern deren Ursache mal möglichst zeitnah überprüft gehört. Zumal für das Fahrzeug noch Garantie gilt. Damit die Garantie nicht vorzeitig entfällt, muss ich das Fahrzeug allerdings in einer Vertragswerkstatt untersuchen lassen. „Kein Problem“ , dachte ich naiverweise, da die nächste Vertragswerkstatt nicht allzu weit entfernt in der Nachbarstadt liegt.

Telefonisch war alles schnell geklärt mit der Werkstatt bis ich auf Nachfrage erfuhr, dass auch für Werkstattkunden ausnahmslos 2G gilt in der Vertragswerkstatt. Eine Abgabe des Fahrzeuges durch eine ungeimpfte Person sei nicht möglich, es täte ihr Leid, erklärte mir die Dame am Telefon. Das Bedauern klang aufrichtig, tröstete mich aber nicht. Wer denkt sich denn so einen Schwachsinn aus?! Ich bin gesund und darf jetzt nicht einmal mein Fahrzeug in die Werkstatt geben?!

In meiner Empörung verriet mir meine kurze Online-Recherche, dass an sich für Werkstätten zwar keine Zugangsbeschränkung gilt, aber für Autohäuser in den Verkaufsräumen gilt wiederum 2G. Autohäusern, die auch Werkstätten angebunden haben, (= sogenannte Mischbetriebe) wurde offenbar empfohlen, doch einfach überall 2G vorzuschreiben, auch für reine Werkstattkunden. Super Idee! … Dass es dadurch Menschen gibt, die vor die Wahl gestellt werden, auf eine freie Werkstatt auszuweichen und so ihre Garantieansprüche zu verlieren, oder eben das Fahrzeug nicht untersuchen bzw. reparieren zu können – wer braucht schon ein Fahrzeug als Berufstätiger!!! – , war wohl egal, sind ja auch bloß dumme ungeimpfte Staatsfeinde, die es trifft, also trifft es die Richtigen. … Wenn das so weitergeht, dann hätte ich große Lust, zum Staatsfeind zu werden. So viel Dämlichkeit ist echt unfassbar. Ich bin gesund und darf mein Auto nicht in die Vertragswerkstatt bringen, weil die Leute nur noch bescheuert sind. Wie haben wir eigentlich all die Jahre die Grippewellen so schulterzuckend überstanden?!

Um die tägliche Realsatire hier in Absurdistan abzurunden, wurde unsere inzwischen im Dezember 2021 erstgeimpfte Auszubildende positiv getestet, was vor allem für die Bürovorsteherin sehr negativ war. Die Auszubildende war Anfang Dezember 2021 eingeknickt, und erfolgreich mit untergriffigen Mitteln von der Bürovorsteherin bearbeitet worden, sich impfen zu lassen. An mir hatte sich die Bürovorsteherin dagegen die Zähne ausgebissen, ich habe sie immer wieder aalglatt auflaufen lassen. Eigentlich wollte musste ich mich an dem Tag wie immer morgens bei der Bürovorsteherin testen – muss ja kontrolliert werden, damit ich keinen Unsinn anstelle. Die Bürovorsteherin war aber leicht panisch und erklärte lapidar, dass sie mich nicht mehr in ihrem Büro sehen wolle wegen eines etwaigen Ansteckungsrisikos; das mit dem Testen müsse anders geregelt werden. Schließlich bin ich ja ungeimpft, weshalb ich irgendwie auch gesund eine krankmachende Außenwirkung haben könnte oder so. Mit Logik muss man es bei dem Corona-Thema nicht versuchen. Unschuldig bot ich an, dass ich dann besser morgens gleich in mein Büro gehe und dort den Test mache und ihr anschließend das Ergebnis telefonisch sage. Sie war erleichtert einverstanden.

Noch kurz vor Weihnachten hatte sie diese Regelung – da nur für die eine Woche ihres Urlaubs – entschieden abgelehnt, das käme nicht in Frage. Jetzt ging das auf einmal. Was Ängste so alles bewirken können … . Na, mir soll es recht sein. Ich muss nicht wie ein kleines Kind beaufsichtigt werden, geschweige denn, dass ich qua Ungeimpften-Status angeblich per se eine Virenschleuder bin, die sich täglich nur aufgrund eines medizinisch unhaltbaren, politisch konstruierten Generalverdachts gegenüber Ungeimpften als einzige von allen Kollegen testen muss, nur um ihre Gesundheit täglich immer wieder neu zu beweisen, um arbeiten zu dürfen.

Als ich zu meinem Büro ging, stieg meine Laune immer mehr. Endlich nicht mehr diese tägliche Demütigung am Arbeitsplatz. Ich hatte den Soundtrack von Django im Ohr, als ich lächelnd über die Büroflure schwebte.

Innere Freiheit

Eigentlich wollte ich einen Beitrag über innere Freiheit schreiben, ein wichtiges Thema und ein äußerst positives Gefühl, wenn man sich innerlich frei fühlt, aber dann kam alles ganz anders. Und das alles nur wegen eines Titelbilds … .

Erst wollte ich einen Traumstrand mit weißem Sand, Palmen, Sonne und klarem türkis-grünen Meer posten, so als Symbol innerer Freiheit. Sowas hier:

Da gibt es sehr viele paradiesische Bilder, die gleich Lust auf Urlaub machen. Nun ist Urlaub aber nicht unbedingt mit innerer Freiheit vergleichbar. Deshalb suchte ich weiter nach einem passenderen Bild.

Bei der Bildersuche stieß ich dann auf Bilder von Base-Jumpern und fliegenden Vögeln, im Grunde ja ein Inbegriff von Freiheit, man denke nur an den Seeadler. Sehr ansprechende Fotos. Aber irgendwie trafen all diese Bilder es nicht so ganz. Über das nachfolgende Bild eines springenden Tigers, der so schön über den Dingen schwebt, landete ich glatt am Ende bei Schneeleoparden – und ja, ab da war ich verloren.

Deshalb zur Aufmunterung in diesen Zeiten und als Appell, sich seine innere Freiheit nicht nehmen zu lassen, statt abgenutzter, so oder so ähnlich oft bemühter pathetischer Worte lieber ein paar Fotos von Schneeleoparden, diesen würdevollen und verspielten Tieren, in die ich mich verguckt habe.

Familienglück
Schau mal, ich kann fliegen!
Ok, ich versuch’s auch mal.
Manchmal muss man zum Kuscheln eben nehmen, was da ist. Egal, ob Schnee …
… Artgenossen …
… oder Steine.
Nichts kann einen echten Schneeleoparden aufhalten …
… außer diese verfluchte Frühjahrsmüdigkeit, die nahtlos in die Sommermüdigkeit übergeht, bevor sich die Herbstmüdigkeit anschließt, die dann aber bald auch wieder von der Wintermüdigkeit abgelöst wird.
Hier die vielversprechenden Nachwuchstalente für den nächsten Film
House Of The Flying Snow Claw
Manchmal ist es schöner alleine.
Ähnlich wie Menschen haben auch sie allerhand Unsinn im Kopf.^^
Geschwisterliebe … .^^
Grünspan ist auch für Schneeleoparden ein Thema.
Besser nicht ärgern … .
Manchmal hilft ein Spaziergang alleine, um den Kopf frei zu bekommen.
Ein eingespieltes Profi-Team.

Frohes Neues!

Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?

2022 steht im Zeichen des Tigers. Nach dem chinesischen Horoskop beginnt am 01.02.2022 das Jahr des schwarzen Wasser-Tigers, das mit Ablauf des 21.01.2023 endet. Der Tiger steht für Energie, Stärke, Durchsetzungskraft, Mut, Optimismus, Risikobereitschaft und Abenteuer. Dieses Jahr wird das Tierkreiszeichen des Tigers vom Element Wasser getragen, das für Reinigung steht.

Das klingt vielversprechend und stimmt mich positiv, da mein Herz für Raubkatzen schlägt. Indes glaube ich als typischer Löwe natürlich nicht an Horoskope.^ ^