Ich finde meine Figur und Körperzusammensetzung eigentlich nicht so exotisch, trotzdem gibt es gerade beim Vereinssport immer wieder erstaunte Reaktionen.
Keine Ahnung, ob ich genetisch Glück gehabt habe oder einfach noch die Gnade habe, von meiner früheren sportlichen Vergangenheit aus Kindheit und Jugend zu zehren. Möglicherweise sind viele in meiner Alters- und Geschlechtsklasse auch schlicht derart untrainiert und äh „verfettet“, dass man unter den Blinden gewissermaßen als Einäugiger König ist. Sonderlich trainiert bin ich nämlich für meine Verhältnisse seit Längerem nicht mehr gewesen. Ich fühle mich auch eher unsportlich und „spackig“.
Gleichwohl räume ich ein, dass mein Oberkörper relativ fettfrei ist, egal in welcher Gewichtsklasse. Dort findet man primär sich abzeichnende Knochen und Muskeln, selbst wenn ich lange keinerlei Sport mache. Meine Schwachstelle sind eher die Beine; obwohl die wohlwollend betrachtet auch schlank plus muskulös sind.
Wie viel schwerer die Beine insgesamt in Relation zum Oberkörper sind fällt mir immer bei einer Übung beim Sport auf: Bei diesen Übungen, bei denen man die Beine gerade gestreckt möglichst flach über den Boden hält, während man auf dem Rücken liegt, rutsche ich immer unerbittlich ins Hohlkreuz, weil das Gewicht der Beine den restlichen Körper mitzieht. Um das zu verhindern, müsste ich mir Gewichte auf den Oberkörper legen.
Zu den Kommentaren: Vielleicht ist es der Oberkörper, der mir diese Kommentare einbringt; es sind ja teilweise durchaus positiv gemeinte Bemerkungen.
„Krass! Du hast für deine Größe echt viel Muskelkraft.„
(Nee, habe ich eigentlich nicht; allerdings wundert mich oft, wie wenig Kraft die meisten meiner Geschlechtsgenossinnen haben. Irgendwie erschreckend.)
„Sind das Knochen oder Muskeln?„
(berechtigte Frage …)
„Ihh, bist du knochig!„ „Du bist ja dünn!„
(kommt ausschließlich von anderen Frauen. Von Männern kommen komischerweise immer Komplimente. Ich kann damit nichts anfangen, weil für mich wichtig ist, ob mir mein Körper gefällt. Natürlich sind Komplimente einfacher zu händeln, als die vorherigen Kommentare, die darauf abzielen, dass man ungesund dünn aussähe.)
„Du bist viel schwerer, als du aussiehst.„
(Das könnte hiermit zu tun haben:)
„Du wiegst doch keine 50 kg!„
(Ich wiege sogar deutlich mehr. Solche Kommentare höre ich öfter, spätestens dann, wenn man nach seinem konkreten Gewicht gefragt wird. Der Spruch kam übrigens von jemand anderem schon, als ich an die 60 kg gewogen habe. Im Gewichtschätzen sind Menschen echt miserabel.)
„Ich hätte nicht gedacht, dass du so viel isst, so wie du aussiehst.„
(Tss, und ich habe in Gesellschaft oft Sorge, aus Sicht anderer verdächtig zu wenig zu essen – „so wie ich aussehe“. Das kommt davon, wenn man mal lange im Fokus besorgter Mitmenschen stand in punkto Essensmenge und einem die Bissen tatsächlich in den Mund gezählt wurden.)
Mein Bruder: „Dein Körper sieht aus, als wäre er halbverhungert und hätte dann beschlossen, nur noch Muskeln zu produzieren.„
(Ha, schön wär’s! … Hätte ich mal die Fotos noch mit 40 kg …)
Persönlich mag ich sich unter der Haut abzeichnende Knochen und von mir aus könnte mein ganzer Körper herzlich gerne fast nur aus Muskeln, Knochen und etwas braunem Körperfett bestehen. Ich habe es noch nie gemocht, wenn sich der Körper weich anfasst. Wenngleich ich weiß, dass einige das eher eklig finden. Deshalb fühle ich mich beim Sport je nach Körperkontakt mit anderen unwohl, weil sich das ja für den anderen eklig anfühlen könnte.
Andererseits gefällt mir mein derzeitiges Gewicht absolut nicht, schon gar nicht die Tendenz nach oben im Vergleich zum März 2019 sowie das „unstraffe“ Gefühl durch die Wassereinlagerungen. Das sind gute 3 kg +, die ich zugenommen habe. (Mein Körperfettanteil ist von 12/13% auf ca. 15% gestiegen; ca. 1 kg sind wohl Fettzunahme.)
Selbst wenn ich 1 kg von den +3kg auf Wassereinlagerungen durch die überflüssigste Körperfunktion meines Körpers schiebe, auf die Periode, bleiben 2 kg+.
Außerdem habe ich nie sonderlich zu PMS-Beschwerden geneigt. Wenn ich nach den Wassereinlagerungen gehe, müsste ich 3 von 4 Wochen PMS haben; das kann ja auch nicht sein.
Ich muss mich wohl einfach mehr bewegen und weniger + gesünder essen. Dann friere ich auch weniger. Gerade Zucker bekommt mir eigentlich nicht, was man unter anderem am Hautbild sieht.
Hoffentlich wird es bald deutlich wärmer und länger hell abends. Das Wetter hier ist für Eulen wie mich ähnlich ungünstig wie die normalen Arbeitszeiten.
Über den heutigen Tag schweige ich mal besser. Arbeit war an sich sogar gut – bis auf die letzten 2h, in denen ich deutlich langsamer vorangekommen bin, als von mir geplant. Aufgehalten hatte mich das umfangreich auszuwertende psychologische Sachverständigengutachten in einer leidigen rechtlichen Angelegenheit. Ist zwar nicht schlimm und ließ sich eh nicht groß ändern, aber mich stört sowas trotzdem.
Ganz ähnlich verlief auch der Abend Zuhause, der an sich sogar gut anfing Ich habe ein, zwei Sachen anders als sonst gemacht, konstruktiver; das hat gleichwohl nichts daran geändert, dass es alsbald destruktiv wurde => Hallo Samstagabend, schön dich wiederzusehen. Ich sollte damit aufhören, mir nicht nur in dem Bereich mein Leben regelmäßig unnötig schwieriger zu machen und in einem gewissen Rahmen immer dazu zu neigen, das zu sabotieren, was ich mir an konstruktiven Dingen aufgebaut habe. Irgendwie neige ich sehr stark dazu; das Spiel heißt: Me vs. Me. Gewinner wird es keine geben.
Mal weg von der Gegenwart – Vorsicht, der nachfolgende Text hat Überlänge: Am Wochenende bin ich über Mr. Snape aus dem Harry Potter-Universum gestolpert. Nicht, dass mich die Potter-Welt je interessiert hätte, nur erinnert sie mich immer an zwei Personen, von denen ich bei mindestens einer gerne wüßte, wie es ihr heutzutage geht, was sie so macht etc..
Die Rede ist von einer Mitschülerin, die mit mir von der Grundschule bis hin zum Abitur in einer Klasse (bzw. später in einer Stufe) gewesen ist. Sie wurde von den meisten Mitschülern nicht beachtet, immerhin nicht schikaniert, und war oft bemüht, Anschluss zu finden. Ich weiß nicht genau, sie tat mir irgendwie Leid, weil sie auf mich einen freundlichen sowie durchaus patenten Eindruck gemacht hat und ich damals noch nicht gelernt hatte, mich emotional von dem Leid anderer besser abzugrenzen (heutzutage geht das, nur Tiere sind nach wie vor bis zu einem gewissen Grad meine Achillesferse).
Es gab an sich keinen rationalen Grund, warum unsere Mitschüler sie im Kollektiv links liegen ließen. So einige andere Mädchen mit durchaus miesen Charakterzügen waren dagegen beliebt. Merke: Je zickiger, desto umschwärmter von Jungen wie Mädchen. Das war auch so im Sportverein. Muss man das verstehen? Das war mit etwas, warum ich offen gesagt meine Mitschüler als Gruppe ein Stück weit verachtet habe.
Wie so Schafe, die unbedingt jemanden über sich brauchen, egal wie schlecht der sie behandelt. Warum nicht stattdessen als freier Mensch sein eigener Herr sein?!
Trotz einer kurzen Phase, in der jenes Mädchen und ich uns das ein oder andere Mal privat getroffen hatten, reichte die Passung irgendwie nie so recht zu einer engeren Bekanntschaft; der Kontakt verlief sich schnell wieder. Trotzdem mag ich ihre Person von damals bis heute – so wie mir jeder in Erinnerung ist als Persönlichkeit, mit dem ich näher zu tun hatte. Wie so eine Art Abdruck desjenigen als intuitive Erinnerung an denjenigen in meinem Bewusstsein.
Darüber hinaus wäre da noch meine „frenemy-Freundin“ S. aus der Schulzeit, bei der ich mich seltener frage, was aus ihr geworden und was für ein Mensch sie heute ist.
Unsere Freundschaft war insgeheim, später deutlicher, davon überschattet, dass sie neidisch bis missgünstig auf mich und von verschiedenen Komplexen zerfressen war. Lange hat sie die ein oder andere vergiftete Bemerkung im Anschluss gleich wieder als Scherz abgetan, so dass ich öfters verwirrt war, weil das, was ich aus ihrer Stimme, Mimik etc. zuerst wahrzunehmen geglaubt hatte, nicht dazu passte, was sie später sagte.
Damals war ich aufgrund ungünstiger Entwicklungsprozesse generell schnell dabei, an meiner Wahrnehmung zu zweifeln und die anderen für normal, und mich für unnormal zu halten. Auf der anderen Seite – ich kann es schlecht beschreiben – war der „intuitive“ (richtige) Eindruck von jemanden bei mir immer schon sehr stark ausgeprägt.
S. und ich haben uns in der 7. Klasse kennengelernt, da die Klassen je nach Wahlfach (Latein oder Französisch) neu zusammengelegt wurden. Der Zufall wollte es, dass wir nebeneinander saßen. Mir war an sich egal, wer neben mir saß, Hauptsache, derjenige störte mich nicht. In der 5. und 6. Klasse hatte ich endgültig einsehen müssen, dass ich meine drei – vier langjährigen „Freundschaften“ aus dem Kindergarten und der Grundschule an den Nagel hängen konnte. Der Grund im Außen waren vordergründig meine zu guten Noten und mein Interesse am Schulstoff, an denen sich meine „Freunde“ (2x m, 2x w) plötzlich störten, nachdem sie in der Grundschule davon profitiert hatten, da ich sie regelmäßig hatte abschreiben lassen und ihnen auch anderweitig mit dem Schulstoff geholfen hatte. Das Ganze lief unschön ab.
Ok, es war sicher nicht gerecht, dass sie tagelang für Arbeiten lernen mussten, während ich für die Schule kaum etwas getan habe; ich hatte oft ein schlechtes Gewissen, dass mir der Schulstoff eher leicht fiel, da andere das irgendwie als Makel zu sehen schienen.
Dazu kamen meine interessierten ergänzenden Fragen im Unterricht, die den ein oder anderen Lehrer aus dem Konzept brachten und meine Mitschüler genervt haben, weil es sie nicht interessiert hat. Am Ende musste ich mir die Antwort Zuhause eh selbst suchen, daher habe ich irgendwann gar nicht mehr gefragt (Standardantwort im Unterricht (sinngemäß): „Deine Frage sprengt den Unterrichtsrahmen; das ist im Schulstoff nicht vorgesehen, dass wir uns vertiefter damit beschäftigen.“ oder auch: „Darüber habe ich noch nie nachgedacht, das kann ich dir auch nicht sagen.“). … Es gab nur ca. zwei Lehrer, die wirklich inhaltlich auf diese Fragen eingegangen sind. (Und nein, ich habe nicht ständig gefragt, aber warum behandeln wir überhaupt ein Thema im Unterricht, wenn es dann nur grob, manchmal auch unvollständig bis falsch angerissen wird? Wo ist da der Sinn?).
Unangenehmerweise stand ich auch anderweitig unfreiwillig in der Schule im Mittelpunkt, spätestens vor allen Mitschülern, wenn am Ende des Schuljahres die notenmäßig besten Schüler die Zeugnisse vor der gesamten Stufe überreicht bekamen. Ich weiß nicht, welcher pädagogische Vollidiot sich das ausgedacht hat; so war mein sozialer Ruf am Gymnasium in den Augen meiner Mitschüler bereits in der 5. Klasse ruiniert. Wer gute Noten hat, gehört nicht dazu.
Gleichwohl bin ich nie schikaniert worden, sicher auch, weil ich sehr sportlich war und durchaus sowas wie Schulfreundschaften hatte, im Zweifel eben im großen Kreis der irgendwie „Uncoolen“, was dann schon wieder als cool galt (Merke: Das gibt soziale Pluspunkte); es kam mal die ein oder andere Bemerkung a la „Scheiß Streber“ etc., aber am Ende des Gymnasiums stellte sich heraus, dass ich viel respektierter gewesen war, als ich das immer so empfunden hatte. Es gab sogar mal eine Phase etwa ab der 10. Klasse, in der ich von dem ein oder anderen fast bewundert worden bin, weil gute Noten da auf einmal als „cool“ galten und ausgerechnet die, die vorher so auf die „Streber“ geschimpft hatten, ihrerseits zu echten Strebern mutiert sind, weil sie einen guten Abischnitt haben wollten. Solche Leute habe ich ja besonders gerne.
Allerdings nützte mir meine plötzliche unfreiwillige Beliebtheit nichts mehr, hatte ich doch zu dem Zeitpunkt längst innerlich mit meinen Mitschülern und der Heuchelei in der Schulführungsetage abgeschlossen; ich pflegte den ein oder anderen bekanntschaftlichen Kontakt in der Schule zu den nicht ganz so mitläufermäßigen Mitschülern und blieb für mich; alleine ist man immer in guter Gesellschaft, unter anderen Menschen nicht unbedingt.
Darüber hinaus habe ich mich seit jeher unter Älteren wohler gefühlt; die Denkweise war irgendwie anders und mir näher. So ist u. a. der bis heute andauernde Kontakt mit dem gemeinsamen Kumpel meines Bruder entstanden, mit dem ich gemeinsam mit meinem Bruder auch damals schon viel unternommen habe, wenn ich mal etwas geselliger drauf war oder mein Bruder mich erfolgreich zu „Partybesuchen“ überredet hatte, die regelmäßig damit endeten, dass wir beide zu Fuß frühmorgens längere Fußwege von bis zu über einer Stunde nach Hause zurückgelegt haben. Ich fand das mit die schönsten Momente, wenn alles so ruhig und menschenleer war, die Morgendämmerung bevorstand und wir am Wald entlangliefen; Dorf und ländliche Gegend eben. Da fuhr zu der Zeit längst kein Bus mehr. Auch alleine gehe ich bis heute nachts am liebsten zu Fuß nach Hause von Treffen/Partys; egal ob in der Großstadt oder anderswo. Meine Eltern sind lange tausend Tode gestorben, weil ich nachts so gerne alleine unterwegs war und kein Taxi nehmen oder mich anderen für den Rückweg anschließen wollte.
Ich führte ca. ab der 8./ 9. Klasse eine Art Doppelleben: In der Schule galt ich als brav, verträumt und intelligent, mit bisweilen höchst komischen Ideen, wenn ich z.B. im Religionsunterricht die Meinung vertrat, dass doch jeder die Art von Beziehung/Partnerschaft führen solle, die für ihn passt, und wenn dann eben drei zusammen sind in einer Partnerschaft oder man eine lose Sexbeziehung unterhält. Solange das für alle Beteiligten passt, sei daran aus meiner Sicht nichts auszusetzen und von anderen abzuwerten. Das hatte ich auch nur deshalb im Unterricht in der 8. Klasse ausgesprochen, weil sich die ein oder andere Mitschülerin abfällig über derlei verkommene Lebensführungen geäußert hatte, unter allgemeiner Zustimmung, auch des Lehrers. Das Unterrichtsthema lautete ironischerweise irgendwas mit „Liebe und Beziehung“.
Für meine Mitschüler, die das klassische 1-Mann mit einer Frau-Modell als für alle einzig richtig ansahen, war das so, als hätte ich behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Für die echten Gläubigen unter ihnen war es so, als hätte ich zum Gruppensex aufgefordert mit meiner Idee. Der Reli-Lehrer, der recht konservative Ansichten vertrat und dem meine ketzerischen Ideen eh ein Dorn im Auge waren, sah sich daraufhin veranlasst, mich im Unterricht zum Abschuss freizugeben und meine Mutter zum Elterngespräch einzuladen, da er angeblich Sorge um meine sittliche Entwicklung hatte.
Das einzige Elterngespräch, das meine Eltern wegen mir je mit Lehrern führen mussten. Meine Mutter hat mich gut vertreten; leider durfte ich selbst nicht daran teilnehmen. Da ich in Reli gleichwohl ebenfalls stets ein „sehr gut“ bekam, da ich mich ja auch generell als einer der wenigen am Unterricht beteiligte (auch nicht nur mit solch‘ „ketzerischen“ Ansichten^^) war dem Lehrer der Vorschlag meiner Mutter nicht recht, dass ich in Reli für das laufende Schuljahr auf eine Benotung verzichte und den Kurs abwähle. Hätte ja seinen Schnitt runtergezogen. Arschloch.
Jener Lehrer hat immer so auf „Schülerkumpel“ gemacht und sich locker-humorvoll gegeben, war aber mit einer der linkesten Lehrer, dem der ein oder andere Mitschüler zum Opfer gefallen ist. Seiner Beliebtheit hat das keinen Abbruch getan und er war lange aufgrund seiner Beliebtheit unter den Schülern Vertrauenslehrer, ausgerechnet.
Meine allgemein gemeinten Ideen z.B. zu Partnerschaften etc. wurden von ihm und manchen Mitschülern so verdreht, dass ich diese Art von Beziehungen selbst eingehen wollen würde, dabei hatte ich das eher von einem allgemeinen, mehr ethischen Standpunkt aus gemeint. Kleingeister. Dass hat mich an der Schule und den Leuten dort immer schon angekotzt menschlich. Dieses ganze Spiel hinter den Kulissen, gepaart mit dieser Engstirnigkeit und sich als gute Menschen aufspielen, während andere Schüler tatsächlich unter die Räder gekommen sind, weil sie irgendwie aus dem Rahmen fielen oder anderen Mitschülern (mit Vitamin B) missgünstig waren.
Etwa ab dem 9. Schuljahr kiffte ich in meiner Freizeit sporadisch je nach Lust und Laune entweder mit meinem Bruder oder gemeinsam mit dessen Clique und lernte einige schräge Gestalten kennen. Der Reiz des Verbotenen hat mich immer schon fasziniert. Wir haben auch viel gezockt; das habe ich auch sehr gerne alleine gemacht. Daneben bin ich verschiedenen Sportarten nachgegangen, denn Freizeit hatte ich mehr als genug, da mich der Schulstoff mäßig bis kaum forderte. Ich wage zu behaupten, dass das am Schulstoff lag und nicht an mir. Sonderlich intelligent war ich für meinen Eindruck nie; ich habe mich eher oft dumm gefühlt.
Zurück zu S.: Während unsere Freundschaft im 7. Schuljahr noch recht intakt war und wir gemeinsam mit einem Kumpel oft zu dritt abhingen, später auch mit zwei weiteren Mitschülerinnen, entwickelte sie zunehmend fiese Züge: Sie stand immer schon gerne im Mittelpunkt, ganz im Gegensatz zu mir, selbst wenn sie dafür erfundene Geschichten erzählen musste. Irgendwann im 1. Schulhalbjahr des 8. Schuljahres fing sie an, auf einer der beiden Mitschülerinnen, C., herumzuhacken. Der Grund war banal, auch wenn sie es nie zugegeben hätte: S. war auch nach ihrer Crash-Diät etwas übergewichtig und gegenüber allen weiblichen Wesen, die irgendwie hätten attraktiver sein können aus S.‘ Sicht, höchst missgünstig; sie fühlte sich denen unterlegen.
C. beklagte sich zwar und litt unter den Verbalattacken von S., wehrte sich jedoch nicht. Als ich C. in Schutz genommen hatte, erklärte C. vor der Clique, dass alles ok sei, sie fände S.‘ (giftige) Kommentare angeblich lustig. Dabei war sie es, die danach oft den Tränen nahe war und sich unter vier Augen bei mir beklagt hatte (da S. und ich sowas wie die äh „Tonangeber“ in der Kleingruppe waren). Mir war das Ganze dann zu dumm, zumal ich Verhältnisse auf Augenhöhe bevorzugte, und ich mochte mir das Spiel von S. nicht länger geben. Der gemeinsame Kumpel war inzwischen zur Realschule gewechselt.
Danach verbrachte ich die Pausen lieber alleine, wenngleich S. und ich weiterhin nebeneinander saßen im Unterricht. Ich ignorierte sie, soweit möglich. Zumal sie dann auch erfolglos versuchte, Mitschüler gegen mich aufzubringen und öfters stichelte, während sie sich weiter veränderte. Auch ihr waren meine Noten verhasst. Sie fing irgendwann an, sihc zu ritzen. Einmal auch fast provokativ, als wir uns verabredet hatten, und sie sich von mir nicht ausreichend beachtet fühlte. Bis dahin hatte ich gar nicht gewusst, dass es Ritzen gibt und was das ist.
Im 2. Schulhalbjahr der 8. Klasse versuchte S., sich umzubringen. Die Ernsthaftigkeit dahinter habe ich immer bezweifelt, weil sie es mit Leichtigkeit so hätte anstellen können, dass es geklappt hätte. Sicher ist gleichwohl auch ein Appellsuizidversuch ernstzunehmen und deutet auf größere Probleme hin.
Während sie eine Weile in der Kinder- & Jugendpsychiatrie verbrachte, appellierte die damalige Vertrauenslehrerin während des Unterrichts vor allen Mitschülern explizit an mich, dass ich nun besonders für S. da sein müsse. Leider hat mich das aus idiotischem Mit- und Pflichtgefühl bewogen, die „Freundschaft“ mit S. fortzusetzen. Ein Fehler, der bei mir zu Schäden geführt hat, denn S. hatte doch gravierendere Persönlichkeitsprobleme, die sie u. a. an mir verdeckt ausgelebt hat.
Darüber hinaus hielt die Vertrauenslehrerin es für eine gute Idee, eine weitere, verhaltensauffällige neue Mitschülerin aus der Parallelklasse neben mich zu setzen, da sie hoffte, dass ich mit meiner Art einen guten und stabilisierenden Einfluss auf diese haben würde. Jene Mitschülerin quatschte mich ständig im Unterricht von der Seite an, versuchte meine Sachen zu bekritzeln und wollte mir irgendwelche Fotos etc. von ihren Selbstverletzungen zeigen und dass ich mir ihre „Psycho-Scheiße“ anhöre, die sie geradezu genüsslich ungefragt ausbreitete. Als wäre ich ihr kostenloser Seelenmülleimer. Verbat ich mir derartiges ihr gegenüber, wurde ich von der Lehrerin angemacht, dass ich den Unterricht stören würde. Ich verstand die Welt nicht mehr und war schnell gehemmt, mich überhaupt noch zu wehren.
Als ich mich aufgrund der ständigen Störungen etc. wegsetzen wollte -mir ging es zu der Zeit selbst nicht gut- versuchte jene Lehrerin, mir ein schlechtes Gewissen zu machen, angeblich sei ich anderen von der Reife her voraus und könnte der Mitschülerin daher doch helfen etc.; dabei tat die Lehrerin so, als wäre mein Verhalten absolut unerklärlich/seltsam, ja fast kaltherzig, da ich der Mitschülerin ja offenbar nicht helfen wolle. Dabei war sie über jene Mitschülerin bestens im Bilde, wie hinterher herauskam.
Mir kam in der Zeit vieles surreal vor und ich traute meiner eigenen Wahrnehmung noch weniger, als vorher. Es gibt natürlich Schlimmeres, aber das alles hätte nicht sein müssen. Es ist neben einem anderweitig bescheuerten Trainer im Handballverein das letzte Mal in meinem Leben gewesen, dass ich mich unter dem Druck von „wohlmeinenden Dritten“ derart selbstschädigend habe manipulieren lassen.
Später habe ich dann bis ca. zum 10. Schuljahr den endgültigen Absprung sowohl von S., als auch von jenem Handballtrainer geschafft. Die andere Mitschülerin hatte zu meinem Glück nach einem sehr anstrengenden Schulhalbjahr mit ihr einen anderen Kurs gewählt und später die Schule ganz verlassen.
Später, in der Oberstufe, hatte ich zwar die ein oder andere Schulbekanntschaft mit anderen Mitschülern, die ganz ok war, aber eigentlich war ich auch in der Schule (wieder) am liebsten für mich alleine. Möglicherweise hat das zu einem guten Teil an mir und nicht an jenen Erlebnissen – oder eben an meiner sich bis dahin entwickelten „depressiven Verstimmung“, wohl durch die lange übersehene Schilddrüsenunterfunktion, später dann auch der Essstörung gelegen, weil ich trotz aller temporären Geselligkeit im Herzen stets einzelgängerisch veranlagt war und mich unter Gleichaltrigen nie recht zugehörig gefühlt hatte; daran haben auch die Freundschaften mit anderen nie etwas geändert.
Im Kern ist das bis heute so, auch wenn mir der ein oder andere irgendwo durchaus nahe ist und ich seit vielen Jahren drei solide (echte) Freundschaften habe.
Am Ende des Tages lebt man sein Leben alleine und mangels Telepathie ist niemand in der Lage, die jeweilige individuelle innere Welt des anderen wahrhaftig zu erfassen; man sieht immer nur Ausschnitte von der inneren Landkarte des anderen. Es stirbt insofern auch jeder für sich alleine, egal wie viele nahe Menschen dabei versuchen, Unterstützung zu spenden. Das, was ich als „innere Glasscheibe zu anderen“ beschreiben würde, bringt das Kafka-Zitat auf den Punkt:
Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich.
Dank diverser Episoden The Walking Dead & Co. sowie des genialen Simulationsspiels „Plague Inc.“ bin ich theoretisch gut auf die Corona-Apokalypse vorbereitet.
Rein praktisch ist eine unserer Auszubildenden, die aus Italien stammt und – neben den anderen Mitgliedern ihrer hier lebenden Großfamilie – dorthin regelmäßig reist, Freitag erkrankt. Sie musste sich dann wegen Fieber, Heiserkeit und Erkältungssymptomen mittags krank melden. Passenderweise hatte sie mir vormittags noch bei etwas Organisatorischem geholfen, so dass wir viel Kontakt hatten.
Eine meiner hygienisch ohnehin katastrophalen „Kundinnen“ hustete auch vor sich hin, natürlich ohne sich irgendwie abzuwenden oder zumindest in die Armbeuge zu husten. Ihr Kopftuch wurde nach dem Trinken kurzerhand als Serviette benutzt, da ihr das Wasser aus dem Mundwinkel über das Kinn herunterlief, ohne dass sie sich groß daran störte. Anschließend wurde das Kopftuch natürlich aufbehalten während sie rülpste; mich ekelte es insgesamt bei diesem Anblick. Aber was will man von leider tatsächlich kognitiv minderbemittelten Menschen (vulgo: dumm) anderes erwarten? (Ich will mal nicht hoffen, dass dieses Verhalten in ihrer Kultur so üblich ist, bin mir aber angesichts meiner bisherigen Erfahrungen damit nicht so sicher; ich weiß wirklich nicht, wie das mit der Integration klappen soll, die ja nicht einmal von deren Seite aus gewünscht ist; im Gegenteil. Das Geld vom Staat und die sonstigen „Serviceleistungen“ werden wie selbstverständlich in Anspruch genommen und das war es; die Deutschen selbst stören nur und werden mehr oder weniger offen verachtet. Warum diese Leute nicht rausgeworfen bzw. besser mal gar nicht erst aufgenommen werden, begreife ich nicht. Gut, dass ich keine Kinder habe, die das später noch einmal geballter ausbaden werden müssen; mir reichen meine eigenen Alltagserlebnisse z.B. beim Einkaufen oder eben auf der Arbeit.).
Freitagabend war ich beim Kampfsporttraining; das war gut. Dem Bekannten habe ich sein Geburtstagsgeschenk gegeben, wie vereinbart. Er fing leider wieder damit an, dass wir uns ja unbedingt treffen müssten, um die Malibu-Flasche zu leeren, die er extra für mich gekauft habe. … Ich glaube der will immer noch was von mir; ich habe jedenfalls so gar keine Zeit, Energie und Lust auf ein privates Treffen mit ihm; es reicht, wenn wir uns beim Training sehen und freundlich miteinander umgehen, aber darüber hinaus möchte ich keinen Kontakt mehr, seitdem der mir mal betrunken vor wenigen Monaten offenbart hat, dass er sich in mich verknallt hätte. Obwohl ich mich nie mehr als freundschaftlich (nach meiner Definition: bekanntschaftlich) verhalten habe; ich begreife nicht, was sich Verliebte dann von so einem Liebesgeständnis versprechen – dass man sich auf einmal selbst verknallen würde?
Mein Korb war klar und unmissverständlich, wird angeblich von ihm auch akzeptiert (nach dem üblichen Gejammer darüber, dass er noch nie Glück mit Frauen gehabt habe in punkto Partnerschaftssuche und ich angeblich optisch und charakterlich seine Traumfrau sei). Aber ich weiß inzwischen, wie realitätsfern und besitzergreifend verliebte Menschen dabei ticken, egal, was sie sagen. Im Grunde, als hätte sie ein Virus befallen. Ich finde es wiederum abartig, wenn man versucht, sich „über die Freundschaftsschiene“ an mich heranzumachen oder gar „umzustimmen“. Kann ja gar nicht sein, dass man wirklich keinen Partner möchte, wenn man nicht gerade wie Gollum aussieht. … Alles schon erlebt. … Ich muss abwarten, in welche Richtung die Reise bei ihm geht.
Außerdem finde ich es davon unabhängig immer wieder schräg, wenn Menschen bei dem Subjekt ihrer Begierde eine Figur und Lebensstil favorisieren, die sie selbst in keinster Weise verkörpern. Das hat für mich sowas von doppelten Standards: Man selbst hat eine Plautze, achtet nicht auf seine Kleidungswahl und sein Aussehen etc., aber verliebt und an Sex gedacht wird bei dem Traumsubjekt, weil das dünn, sportlich etc. ist, sich passend kleidet usw.. … Aber wehe, das Traumsubjekt möchte u.a. für Sex selbst einen dünnen, sportlichen Partner, der sich pflegt usw., eben ähnlich tickt. Das ist dann unfair, diskriminierend und kommt ganz überraschend etc.. Wäre ich auf Sex- und/oder Partnersuche, wäre so ein Verhalten ein absoluter Ausschlussgrund.
Ansonsten war mein Wochenende gefühlt sehr kurz, da ich samstags bei einer Fortbildung war bis nachmittags. Das Socializing in den Pausen dort war sogar erfreulich und recht angenehm. Mir ging es den Tag jedoch nicht gut und das stundenlange Sitzen in einem Raum mit Zugluft durch eine Lüftungsanlage hat es nicht besser gemacht. Nach dem Seminar bin ich wieder Daheim frierend unter einer Decke auf dem Sofa eingeschlafen. Mir war irgendwie schon morgens so komisch latent übel gewesen. Hunger hatte ich nicht so richtig, wegen der Übelkeit. Das Essen auf dem Seminar war in Ordnung, wenn auch alles andere als histaminarm. Unter normalen Umständen wäre es geichwohl sogar sehr ok gewesen, nur hat mir mein Körper signalisiert, dass ihm nicht gerade nach Essen zumute sei und ich wollte keinen neuen „Histaminanfall“, so dass ich nicht so viel gegessen hatte.
Abends war ich Einkaufen. Danach habe ich vorsätzlich ein Abendessen zubereitet, das an sich ok gewesen wäre, das ich aber eh nicht bei mir behalten wollte. Dazu Nachtisch – wenn schon, denn schon. Dabei die letzten Folgen der 8. Staffel Game Of Thrones geschaut – war ok das Ende, da der doofe Schnee kein König geworden ist und der Drache überlebt hat. Dass Daenerys ermordet wird, fand ich aber blöd und arg moralisch für diese Serie. Egal.
Das Erbrechen gestaltete sich etwas zäh und unangenehmer, als sonst, aber Geduld siegt dabei am Ende immer. Bedeutet nur eben, dass man sich dann – mit kleineren Pausen – solange übergibt, bis wirklich alles raus ist. IdR ist das der Fall, wenn man auch die Gallenflüssigkeit am Ende ausgekotzt hat. … Angeblich nimmt man beim Erbrechen ja ca. die Hälfte der gegessenen Kalorien trotzdem auf, aber das kann ich echt nicht bestätigen. Liegt evtl. auch an der Art, in welcher Reihenfolge man dabei was isst und welche Zeitfenster man je nach Gegessenem einhält+ wie gründlich man sich hinterher übergibt. Da sag‘ noch einer, dass ein Hang zur Optimierung nachteilig sei.^^ In punkto Erbrechen habe ich in früheren Zeiten ein bis heute bewährtes System entwickelt, das offenbar sogar wenig gesundheitsschädlich ist. Das meine ich nicht als Ermunterung, es mir nachzutun, sondern einfach als nüchterne Feststellung. Am gesündesten wäre es natürlich, sich gar nicht zu übergeben (außer noch, wenn man etwas Giftiges gegessen haben sollte etc.).
Heute habe ich viel geschlafen und ansonsten kaum etwas gemacht. Verstimmt hat mich eine Äußerung einer Userin in einem weit entfernten Online-Forum, die angesichts von Corona-Hysterikern den Schluss zog, dass Menschen in Kriegsgebieten gar nicht die Muße hätten, sich mit Grübeleien und Magersucht aufzuhalten, denn die seien mit dem Überleben beschäftigt und hätten ganz andere (echte) Sorgen.
Wie sie von Corona-Hysterikern nun auf dieses schmale Brett gekommen ist, blieb ihr Geheimnis. Irgendwie ärgert mich ihre Behauptung, dass Magersucht und (wohl auch von ihr mit Grübeleien gemeint:) Depressionen Luxuserkrankungen – gewissermaßen aus Langeweile – seien, andererseits hat sie möglicherweise nicht so unrecht?
Ich meine gerade Magersucht wird in den Medien immer als (Mode-)Erkrankung von meist weiblichen Teenagern dargestellt, denen es scheinbar an nichts fehlt, die über „falsche Schönheitsideale“, der Ablehnung von Weiblichkeit und Erwachsenwerden dann durch Diäten erkranken. Anstatt normal zu essen und zuzunehmen, terrorisieren diese Teenager dann ihre Angehörigen gerade in punkto Essenszubereitung und drehen ziemlich am Rad bei dem Thema Essen, Gewicht usw. und labern trotz offensichtlicher Untergewichtigkeit ständig davon, dass sie zu dick seien oder werden könnten. Dazu diverse Blogs, in denen regelrecht damit kokettiert wird, wie sehr man doch gerne Hilfe hätte und das alles ja selbst ach so schrecklich fände, aber man die zusätzliche Aufmerksamkeit und Sorge der Mitmenschen, mithin die „Sonderstellung“ nicht hergeben mag.
Solche Sachen sind der Grund, warum ich mich niemals als ehemals anorektisch oder sonstwie essgestört outen wollen würde im Offline-Leben. Mich stört es auch, eine Mädchenkrankheit gehabt zu haben. Ich finde das für mich quasi „unmännlich“ bzw. identifiziere ich mich nicht als Mädchen/Frau in so einem Sinne und war nie einer dieser gelangweilten Prinzessinnenteenager, die es lieben, wenn sich die Welt um sie dreht.
Bei Bulimie sieht es von der öffentlichen Wahrnehmung ähnlich aus, sofern überhaupt zwischen Bulimie und Anorexie vom Purging-Typus unterschieden wird (ist für viele ja eh das Selbe). Wobei ich da ein bisschen den Eindruck habe, dass man Bulimie eher als Krankheit auch von erwachsenen Frauen wahrnimmt. Gleichwohl hat auch Bulimie das Label einer Mädchen- bzw. Frauenkrankheit von Menschen, für die sich alles um ihr Äußeres dreht und darum, der Männerwelt gefallen zu wollen.
Würde man in einem Kriegsgebiet leben, wo man tagtäglich um sein Überleben und essentielle Dinge wie ausreichend zu trinken, ein Dach über dem Kopf etc. kämpfen müsste, hätte man da überhaupt Zeit und Muße für eine Magersucht oder gar eine Bulimie? Gerade Bulimie würde mangels ausreichender Essensmengen, geschweige denn Süßigkeiten usw. de facto unmöglich werden.
Vor dem Hintergrund bin ich unschlüssig, ob Magersucht (und Bulimie) nicht im Kern doch Luxuserkrankungen sind, die sich Menschen nur in friedlichen Zeiten des Überflusses leisten?