Something Different

Something black, something light, something different
Something wrong, something right, something missing …

Der Refrain trifft es sehr gut. Das Leben ist nicht schwarz-weiß oder nur schön bzw. nur schlimm. Meistens ist es eine Mischung aus ganz verschiedenen, durchaus gegensätzlichen Elementen. Ich finde, es ist wie bei einem Kaleidoskop.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die dazu führen, dass sich die einzelnen Teilchen neu anordnen und sich ein ganz anders Bild ergibt. Das gilt auch bezogen auf die eigene Stimmung, die eigenen Gedanken, Empfindungen etc.. Im Guten, wie im Schlechten.

Dazu kommt der ständige Empfindungsmischmasch im Hintergrund, bei dem selten kurz ein Gefühl besonders heraussticht wie bspw. Freude. Es ist mehr so ein Grundrauschen insgesamt mit kleineren kurzen Ausschlägen in die ein oder andere Richtung.

Die Tage seit meinem letzten Eintrag sind gut verlaufen. Am Samstag bekomme ich einen neuen Kühlschrank nebst Herd geliefert – eine zwar länger vage geplante, aber letztlich in der Umsetzung relativ kurzentschlossene Aktion.

Seitdem bin ich bemüht, meinen Kühlschrank zu leeren, vor allem das Gefrierfach. Das hat mir die nötige Motivation verliehen, endlich mal all die Gemüse- und Fischsorten daraus anzugehen. Jetzt koche ich abends für das Abendessen und gewissermaßen zugleich für das Mittagessen am nächsten Tag im Büro. … Meinem Körper scheint das gut zu bekommen. Seitdem esse ich auch de facto auch kein/kaum Brot mehr, ebenso wenig Käse oder gar Süßigkeiten.

Es wäre sicher gut, sich dauerhaft so zu ernähren. Das beseitigt so viele Baustellen mit einem Schlag. Außerdem mag ich Gemüse, Fisch, Fleisch etc. ja durchaus gerne, so ist das nicht. Gerade nach der Arbeit war ich in der Vergangenheit nur fast immer zu faul und müde, um noch richtig kochen zu wollen.

Die Wassereinlagerungen sind auch schon etwas besser geworden, aber sind insgesamt noch recht hoch. Schätze, ich sollte mich da in mehr Geduld und vor allem auch dauerhafter, lebenslanger Disziplin in punkto Ernährung, Bewegung und Schlafen üben, um die ganz loszuwerden und neue Einlagerungen zu vermeiden.

Was noch nicht geklappt hat war, abends Laufen zu gehen oder zumindest Spazieren, an den Tagen, an denen ich kein Kampfsporttraining habe. Dazu war ich dann doch zu müde und faul.
Eigentlich wollte ich im Gegenzug dann wenigstens eher ins Bett gehen, mal vor weit nach Mitternacht. Das hat nicht geklappt, aber ich fand die letzten Abende viel entspannter als sonst und habe erholter geschlafen.

Sehr gut ist auch, dass ich auf der Arbeit eine sehr wichtige Sache fertiggestellt habe und mein Chef, der da eigentlich üblicherweise nochmal drüberschauen möchte – zumal es eine persönliche Angelegenheit von ihm ist – mir wortwörtlich gesagt hat, dass er mir da voll vertraut, er den Entwurf nicht sehen möchte/braucht und ich das schon machen werde.

Das hat mich irgendwie gefreut und ich bin eher neugierig, als ängstlich, wie die Sache ausgeht und das Gericht entscheiden wird. Noch vor ein paar Monaten hätte mich das innerlich geängstigt und für mich die Sorge aufgeworfen, ob ich womöglich totalen Schrott geschrieben habe, über den sich die Gegenseite und das Gericht scheckig lachen.

Gerade zu Beginn der Arbeit an dieser Sache war mir alles andere als wohl zumute. Es ist eine inhaltlich und juristisch anspruchsvoll bis komplizierte Sache und es hat recht viel Zeit in Anspruch genommen, mich da reinzufuchsen. Andererseits bin ich mit dem Entwurf nun soweit zufrieden, der kann so rausgehen. Blöd ist nur die Ungewissheit bis auf Weiteres. Gut, dass ich mit all den anderen Akten in der Zwischenzeit bestens beschäftigt und abgelenkt bin.

Gar nicht mal so schlecht sind auch die aktuellen Schilddrüsenwerte, wobei sich ft3 noch nicht ganz erholt hat. Immerhin geht die Vermutung auf, dass die L-Thyroxin-Dosis vorher etwas zu hoch war, wodurch ft4 bis an die Obergrenze gestiegen ist und der Körper zu viel rt3 gebildet hat, als Gegenspieler zum ft3 bzw. T3. Dadurch sinkt dann der ft3-Spiegel. Dazu passt, dass sich nun nach der Reduzierung von L-Thyroxin seit Oktober 2019 ft4 und ft3 wieder etwas angenähert haben; ft4 ist gesunken, und ft3 etwas gestiegen, wenngleich immer noch im unteren Drittel des Normbereichs. ft4 ist noch deutlich höher, als ft3. Wie auch immer, mich erleichtern die Werte und die daraus abzulesende Entwicklung. Wenn ft3 in den nächsten 6-10 Monaten wieder die alten Wohlfühlwerte von alleine erreicht, wäre das sehr gut und am einfachsten.

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