Nachtaktiv

Heute Abend bin ich nach vielem innerlichen Hin- und Her zum Glück doch noch Laufen gegangen … um 22:13 Uhr. Nach Hause gekommen bin ich gegen ca. 23:18 Uhr – ich laufe aber nicht die ganze Zeit durch, sondern gehe ab und zu ein paar Schritte, bleibe auch mal kurz Stehen, um nachzudenken (das geht „beim Laufen“ am besten). Dafür laufe ich recht schnell, sobald ich wieder in Bewegung bin; ich kann schlecht langsam laufen, auch wenn ich schnelles Laufen nicht so lange durchhalte.

Am meisten lag mir die Bewegung beim Handball: Schnelle Sprints, Stoppen, Körpertäuschung/Zweikampf, Springen, Werfen, Stehen, Fangen/Passen usw..

Was ich beim Laufen auch sehr mag, sind Waldwege, bei denen man auch mal über Hindernisse springen kann. Gibt es nur leider selten.

Es war weniger kühl, als befürchtet und ich war eh warm angezogen. Sobald ich Draußen war, funktionierte alles wie gewohnt, außer dass ich dringend regelmäßiger Laufen gehen möchte, weil meine Kondition leider wenig überraschend sehr abgebaut hat.

Es war schön menschenleer und selbst auf den Feldwegen gar nicht so dunkel, wie befürchtet. Der Weg lag im Nebel, fast wie aus einer anderen Welt. Sehr bezaubernd!

Zudem habe ich mir eine Leuchte für den Oberkörper bestellt. Das wird mich noch unabhängiger machen beim Laufen.
Mein uralter mp3-Player von Lidl hat allerdings den Geist aufgegeben – die Batterie entleert sich binnen wenigen Minuten komplett. Ich werde bis auf Weiteres meinen ebenfalls älteren, etwas größeren mp3-Player verwenden. Eigentlich war der eine Fehlanschaffung und ich habe ihn Jahre nicht benutzt.

Innenkälte

Die Zimmertemperatur beträgt angeblich 22,6 Grad, Luftfeuchtigkeit 54%, und trotzdem fühlt es sich an wie maximal 17 Grad. Ich friere, obwohl ich mehr als genug gegessen und getrunken habe. Auch die warme Kleidung hilft kaum dagegen. Nur unter der Wolldecke wird mir allmählich etwas zu warm (und ohne nachher wahrscheinlich wieder kalt). … Komischer Körper.

Normalerweise habe ich das Problem mit dem starken Frieren auch bei Zimmertemperaturen nur in Unterfunktion der Schilddrüse. Eisenmangel etc. kann ich als weitere mögliche Faktoren an sich ausschließen.

Cutscenes

Was macht man, wenn einen die Spielstory fesselt und man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, man leider aber zu wenig Zeit hat?

Richtig – man schaut sich auf yt die Spielcutscenes an, möglichst PC-Grafik und in HD, wahlweise in deutscher oder englischer Vertonung.

Zuletzt habe ich das bei Tomb Raider: Shadow Of The Tomb Raider und Mortal Kombat 11 gemacht, ebenso bei The Witcher 1-3. Tomb Raider und The Witcher 3 zocke ich parallel und werde beide Spiele vermutlich auch durchspielen. Gerade jetzt, nachdem ich die gesamte Story kenne.

Schaut ihr euch Spiele-Cutscenes an und wie geht ihr mit dem „Spoiler-Effekt“ um?

Habt ihr auch zu wenig Zeit, um all eure Lieblingsspiele durchzuzocken?

Und zuletzt: Wer möchte auch wissen, wie es nach Mortal Kombat 11 mit Shinnok weitergeht?
(Ich finde die ambivalenten, unangepassten „bösen“ Charaktere ja oft am interessantesten in Filmen, Büchern und Spielen; die „guten“ Hauptcharaktere interessieren mich dagegen kaum. Wobei es auch da erfreulicherweise mit Charakteren wie Gerald von Riva etc. vielschichtige Persönlichkeiten gibt. Mein Favorit ist da allerdings Vernon Roche, die Scoia’tael und die bösen Elfen ähm ich meine die wilde Jagd.^^)

Zu Besuch bei den Eltern

Die letzten drei Tage war ich zu Besuch bei meinen Eltern. An sich bin ich gerne bei ihnen und den beiden Katzen. Nur meine Gewichtszunahme bzw. die gegenwärtige Neigung meines dysfunktionalen Körpers, chronisch Wasser einzulagern, verleidet mir den Aufenthalt seit einer Weile ein bisschen.

Wenn man selbst dann Wasser einlagert und nicht wieder verliert, wenn man sich salz- und kohlenhydratarm ernährt, kann sich jeder denken, wie das erst ist, wenn man sich salzig und kohlenhydratreich bei den Eltern ernährt.

Na ja, ich hoffe ja, dass sich mein Körper wieder einrenkt und das etwas rätselhafte Problem mit den Wassereinlagerungen bzw. der sukzessiven Gewichtszunahme der letzten Monate auch wieder verschwindet.

Mal sehen, ob sich das nicht wenigstens mit wenig essen und viel Sport in den Griff bekommen lässt. Wenn es sich irgendwie verhindern lässt, möchte ich nicht zu den Hashimoto-Patienten gehören, die 7, 10, 20 kg usw. zunehmen im Verlauf ihrer Erkrankung.

Auch abgesehen von den Gewichtsproblemen bin ich ca. nach einem Tag bei meinen Eltern immer sehr stark hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis, wieder in meinen eigenen vier Wänden zu sein und meinen Hobbys zu frönen, und der Freude (?), Zeit mit meinen Eltern und den Katzen verbringen zu können. Man weiß ja auch nicht, wie viel gemeinsame Zeit einem noch verbleibt. Ich verdränge immer, dass sowohl meine Eltern, als auch die Katzen wahrscheinlich vor mir sterben werden.

Eigentlich macht mich die gemeinsame Zeit so gesehen traurig, ebenso, dass ich gleichwohl seit jeher im Zusammenleben mit Mitmenschen eher früher als später das starke Bedürfnis habe, endlich wieder alleine und mein eigener Herr sein zu können.

Für mich wäre es daher unvorstellbar, in einer Partnerschaft zu leben und jemand anderen derart verpflichtet zu sein bzw. jemanden derart viel gemeinsame Zeit zu schulden. Am liebsten ist mir, alle paar Monate mal Freunde zu treffen, aber bitte nicht länger als maximal einen Tag.